Amphisbaena (Wappentier)

Aus Heraldik-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Bedeutungen von Amphisbaena in der Heraldik; zu anderen Bedeutungen siehe Amphisbaena.
Klassische Amphisbaena im Wappen der Familie Złota wolność (moderne Abb., im Siebmacher ist das Motiv umständlich als zwei Schlangen beschrieben, die in einander übergehen.)[1][2]
Klasssische Amphisbaena (Ring, der in Pompeii gefunden wurde.)
Klassische Amphisbaena (Wenzel Hollar, 1643)

Die Amphisbaena (von griech. ἀμφίσβαινα bzw. ἀμφίς für „beide Wege” und βαίνω für „ich gehe“; Plural: Amphisbaenae; auch: Amphisboena/Amphisboenae oder Amphisbona/Amphisbonae; engl. Amphisbaene/Amphisbaenas oder Amphister; frz.: Amphisbène; auch Amphista, Amphivena/Amfivena, Amphisbaina, Anphivena, Anphine, Fenmine u. a.) ist in der Mythologie ein Fabelwesen und in der Heraldik ein mehrdeutiger Ausdruck, der grundsätzlich eine seltene gemeine Figur oder ein Merkmal einer gemeinen Figur bezeichnet.

Geschichte und Literatur

In griechischen Mythologie ist die Amphisbaena eine zweiköpfige Schlange mit einem Kopf an jedem Ende ihres Körpers. Sie entstand zusammen mit anderen Schlangen, als Perseus mit dem abgeschlagenen Kopf der Medusa über die lybische Wüste flog und Tropfen ihres Blutes herabfielen.[3]

„(..) So mit dem Raube floh der Flügelträger gen Himmel. / Wohl verkürzen konnt' er den Weg und näher ihn finden, / Wenn er durchschneiden wollt' Europa's Städt' in der Mitte. / Aber Pallas gebot, kein fruchtbares Land zu verheeren / Und der Völker zu schonen. (..) Er wendet sich um mit dem Westwind, / Schwebt ob Libyen hin, das, leer von jeglichem Anbau, / Offen liegt nur dem Scheine der Sonn' und allen Gestirnen. / Aber das dürre Land empfängt in dem Boden, dem nirgends / Gutes entsproßt, das Gift, das von der Medusa Verwesung / Niederträuft und vom wilden Blut die gräßlichen Thaue, / Welche die Hitz' anregt und kocht in staubigen Sand ein. / Wo nun zuerst das Haupt aufrichtet vom Staube der Bluthau, / hebt sich mit schwellendem Hals die schlummerbringende Viper / (..) und die mit dem doppelten Haupt sich erhebende Amphisbana (..)“

Lucanus – um 60 n. Chr.: Pharsalia. Buch 9.
Übersetzung von Julius Krais (1863)[4]

Etwa zur gleichen Zeit spricht Plinius der Ältere dem Wesen medizinische Eigenschaften zu und beschreibt die Gestalt der Amphisbaena detaillierter:

„(..) Die Amphisbänen haben 2 Köpfe, nämlich am Schwänze noch einen, als wenn einer noch nicht genug wäre, um Gift von sich zu geben. Einige sind schuppig, andere bunt gezeichnet, alle aber haben ein tödtliches Gift (..)“

Plinius der Ältere - vor 79 n. Chr.: Naturalis historia. Buch 8. 35.
Übersetzung von Georg Christian Wittstein (1881; erste dt. Übersetzung um 1543)[5]

Nach Lucanus und Plinius wird die Amphisbaena regelmäßig erwähnt. Sukzessive wird sie fester Bestandteil der abendländischen Literatur, Wissensgeschichte und Kultur (z. B. bei: Claudius Aelianus (* um 170 n. Chr.), Solinus (3./4. Jahrhundert), Isidor von Sevilla (um 623/630)[6], Brunetto Latini, Dante Alighieri (um 1307 bis 1320)[7], Konrad von Megenberg, im 17. Jahrhundert dann bei John Milton und Alexander Pope und so weiter).

Mutter der Ameisen

Das Fabelwesen Amphisbaena wird auch „Mutter der Ameisen“ genannt, was in der Literatur u. a. darauf zurückgeführt wird, daß sich das Fabelwesen angeblich von Ameisen ernährt. Der merkwürdige Umstand, daß man den „Vertilger der Ameisen“ als „Mutter der Ameisen“ tituliert, versucht man über Wiedergeburtstheorien zu deuten:

„One of the most fascinating bestiary serpents that almost certainly never lived is the Amphisbaena (..) It ate ants, but also was strangely called the mother of ants, perhaps a reference to the rebirth/skin-shedding theory, as it was giving ants the chance of rebirth.“

Cassandra Eason (2008)[8]

Derartige Spekulationen vernachlässigen den Umstand, daß der Ausdruck „Amphisbaena“ für das Fabelwesen aus der griechischen Mythologie in der neueren Biologie Namensgeber für die natürliche DoppelschleicheW-Logo.png ist -- die Doppelschleiche in anderen Kulturen aber mit lokalen (mythischen) Eigenschaften verbunden ist, die man in der Folge dann auch der Amphisbaena aus der griechischen Mythologie zuschrieb. Beispielsweise wird die Rote DoppelschleicheW-Logo.png (Amphisbaena alba) am Amazonasstrom als „Mutter der Ameisen“ bezeichnet:

„Die Doppelschleichen, welche die zahlreichste Familie der Unterordnung bilden und bis jetzt in dreizehn verschiedenen Arten bekannt geworden sind, leben unter der Erde und erscheinen wahrscheinlich bloß des Nachts auf der Oberfläche derselben. Ihre gewöhnlichen Aufenthaltsorte sind die Haufen der Termiten und Ameisen, deren Larven sie verzehren. In Surinam heißen sie deshalb »Ameisenkönig«, am Amazonenstrome »Mutter der Ameisen«, während man sie im übrigen Amerika »Doppelkopfschlangen« nennt. Hier und da scheinen sie häufig zu sein; ihre sonderbare Lebensweise entzieht sie aber, wie leicht begreiflich, der Beobachtung, so daß man über ihre Anzahl, ihr Treiben und Wesen kein richtiges Urtheil gewinnt. Die Anwohner des Amazonenstromes glauben, wie andere Südamerikaner auch, daß sie von den Ameisen gepflegt und gefüttert, überhaupt mit größter Achtung behandelt werden. Wenn die Doppelschleichen, so wähnen sie, ein Nest der Ameisen verlassen, wandern auch diese aus und zerstreuen sich nach allen Seiten.“

Brehms Thierleben (1883)[9]

Darstellung

Etymologisch steht der Ausdruck Amphisbaena für etwas, daß in der Lage ist, nicht nur einen Weg zu gehen, sondern unterschiedliche zu beschreiten. Bildlich wird die kopulative Konjunktion „den einen und auch den anderen Weg“, „das Eine und auch das Andere“, das „Sowohl-als auch“ beispielsweise durch zwei Köpfe dargestellt, die in entgegengesetzte Richtungen schauen oder sich an den entgegengesetzten Enden eines Wesens befinden. Es liegt nahe, eine entsprechende Darstellung an bekannte symmetrische Tiere anzulehnen, bei denen man von Natur aus nicht immer auf den ersten Blick erkennen kann, an welchem Körperende sich der Kopf befindet (z. B. Würmer, Aale, Doppelschleichen oder Schlangen).

Klassische Darstellung

Die klassische Darstellung einer Amphisbaena, die nur selten in Wappen als gemeine Figur verwendet wird, erscheint in diesem Sinne als wurm-, aal-, doppelschleichen- oder schlangenartiger Körper mit einem entsprechenden Kopf an jedem Körperende (siehe oben Wappen der Familie Złota wolność). Ihr Körper ist oft entweder in der Mitte einmal wie ein kleines "o" verschlungen; oder insgesamt in Form von einer „5“ bzw. einem „S“ dargestellt. Sie besitzt in dieser archaischen Gestalt keine atypischen Organe und keine Attribute von anderen Wesen, allenfalls kleine „Öhrchen“ oder (seitliche) „Hörnchen“ an beiden Köpfen.

In der Heraldik empfiehlt es sich, die Augen der klassischen Amphisbaena übertrieben groß oder farblich hervorzuheben, um sie von einer gewöhnlichen Schlange abzugrenzen (nach Isidor von Sevilla „scheinen“ die Augen der Amphisbaena wie Kerzen/Lampen). Die beiden Köpfe der klassischen Amphisbaena bilden eine harmonisches Ganzes, sind in der Regel gleich gestaltet.

Erweiterte Darstellung

Amphisbänes Mischwesen
(aus Drachen mit vogelartigen Flügeln und Schlange)
= Nicht-klassische Amphisbaena
= Amphisbaena, ergänzt um artfremde Glieder (Flügel, Füße, Ohren, ouroborosartig; England, ca. 1200)
Amphisbaena (Harley Bestiarium MS 3244, 13. Jahrhundert, British LibraryW-Logo.png)
Amphisbänes Wesen
(Stützbrett (Misericordie), 15tes Jahrhundert, St. Mary's Church, Edlesborough)
Klassische Amphisbaena, ein Kopf mit Ohren/seitlichen Hörnchen (ca. um 1430)

Schon früh, spätestens im Mittelalter wurden die ursprünglichen Eigenschaften der Amphisbaena und ihre Darstellung mit Attributen und Gliedern von anderen mythologischen Wesen oder natürlichen Tieren variiert. Oft sind es nur kleinere Abweichungen zur klassischen Gestalt (z. B. ein Flügelpaar oder zwei Stummel- oder Hühnerbeine oder kleine Ohren). Dann sind diese miteinander kombiniert und durch weitere Glieder ergänzt (Kamm, Hörner, Schuppen, ouroborosartige Form, weitere drachen-/vogel-/raubtierartige Merkmale). In der bildenden Kunst lassen sich eine Reihe von merkwürdigen Phantasiewesen zeigen, die auf der klassischen Amphisbaena-Gestalt basieren, deren Darstellung aber kaum noch bis gar nicht mehr an die ursprüngliche Gestalt erinnert.

Drachen-Schlangen-Variante

Zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert wird die Amphisbaena oft als Mischwesen dargestellt, das aus einem Drachen mit Vogelflügeln (Vorderteil) und einer Schlange (Hinterteil) zusammengesetzt ist. Gestalt und Verhältnis der beiden Köpfe zueinander erscheinen in allen möglichen Variationen: Mal sind beide Köpfe gleich gestaltet, mal ist der vordere größer als der hintere, selten umgedreht. Im Gegensatz zur klassischen Darstellung, wo die beiden Köpfe meist eine friedliche Koexistenz führen, bedrohen sich die Köpfe der Nicht-klassischen Amphisbaena in vielen Abbildungen. Aus dem "Sowohl-als-auch" wird ein "Entweder-Oder" und das Motiv scheint den Kampf „Gut“ (geflügelter Drachenteil) gegen „Böse“ (Schlangenteil) zu symbolisieren. Die gestalterische Erweiterungen des klassischen Motivs zu „dämonenhaften“ Mischformen sind in gewissem Sinn Spiegelbild des Zeitgeistes oder Sinnbild für die Auseinandersetzung der Menschen dieser Zeit mit Dämonen und der Überwindung dämonischer Mächte. Mitunter sind die vogelartigen Flügel dieses Mischwesens durch fledermausartige Flügel ersetzt. Dies scheint vermehrt bei jüngeren Abbbildungen der Fall zu sein, was vielleicht darauf zurückzuführen ist, daß diese neuartigen Motive nicht mehr einen Drachen mit Vogelflügel, sondern eine Amphitere („geflügelte Schlange“) mit einer gewöhnlichen Schlange zur Amphisbaena bilden.

Ouroboros-Form

Der Bedeutungs- und Symbolwandel des Motivs ist womöglich die Ursache dafür, daß die Amphisbaena oder amphisbäne Wesen gerne ouroborosartig dargestellt sind (d. h. „schwanzverzehrend“ bzw. „sich selbst in den eigenen Nacken beißend“), womit symbolisch der Sieg des „Guten“ über des „Böse“ angedeutet sein könnte. Fragwürdig sind alte Angaben, die ouroborosartige Amphisbaena-Darstellungen dem Umstand zuschreiben, daß sich die Amphisbaena, zu einem Rad geformt, durch Rollen in die eine oder andere Richtung bewegt (ähnlich wie die Hoop Snake, eine legendäre Schlange in Nordamerika oder die Tsuchinoko, eine legendäre Schlange in Japan).

Das Merkmal „amphisbäne“

Sowohl die klassische Amphisbaena als auch nicht-klassische Varianten finden sich in den Wappenbildern der Heraldik. Das Motiv der klassischen doppelköpfigen Schlange konnten die Wappenkünstler leicht durch zusätzliche Glieder „erweitern“. Teilweise übernahm man die Gestaltungsidee (je ein Kopf an jedem Körperende) für andere gemeine Figuren. Der Ausdruck amphisbän o. ä. wurde zum besonderen Merkmal. Drache, Basilisk, Amphiptere und andere besitzen dieses Merkmal, sobald sie neben den üblichen Kopf mindestens einen weiteren Kopf an einem Körper-/Schwanzende besitzen. Erhalten hat sich der Sprachgebrauch z. B. in der anglo-amerikanischen Heraldik. Sie unterscheidet bis heute zwischen einem gewöhnlichen Hahndrachen („Cockatrice“) und einem sogenannten „Amphisien Cockatrice“, d. i. ein Hahndrache der anstelle eines (pfeilspitzen) Schlangenschwanzes am Schwanzende einen weiteren Kopf besitzt. Da viele Wappentiere über einen Schwanz verfügen, der durch einen potentiellen zweiten Kopf geschmückt werden könnte, ist grundsätzlich die Stiftung von Wappen mit amphisbänen gemeinen Figuren denkbar, die der heutigen Heraldik nicht geläufig sind.

Definitionen aus der Heraldik

Die Angaben von Heraldikern, die die Gemeine Figur Amphisbaena beschreiben, sind nicht einheitlich und teilweise widersprüchlich. Die Geschichte des Fabelwesens wird bei der Beschreibung nur am Rande oder gar nicht berücksichtigt.

Amphisbene, or Amphister, a flying serpent, with two dragons’ feet, the tail ending in a serpent’s head.“

Thomas Robson (1830)[11]

Amphisbäne (Qu. 3) = Nennen die alten Heraldiker den ungeflügelten Drachen.“

Siebmacher/Gritzner (1889)[12]

Amphisbäne, Amphisbaene (griech.): Ausdruck der alten Heraldik für ungeflügelten Drachen.“

Gert Oswald: Lexikon der Heraldik (1984)[13]

Amphisbaena
1. Schlange mit Drachen-(Zacken)kamm
2. = Amphisbona: Schlange mit Kopf an jedem Ende, vier Stummelfüßen und zwei Flügelansätzen“
3. = Amphistére: Zweifüßige Schlange mit Kopf an jedem Ende und zwei Drachenflügeln“

Herold - Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften: Wappenbilderordnung (1990-1996)[14]

„Die fliegende Schlange mit zwei Köpfen und Beinen wird Amphisbaena genannt.“

Carl-Alexander von Volborth: Fabelwesen der Heraldik (1996)[15]

Symbolik und Eigenschaften

Dem Fabelwesen Amphisbaena wurden außerhalb der Heraldik im Laufe der Jahrhunderte Eigenschaften und Fähigkeiten angedichtet, die je nach Quelle leicht variieren und meist auf Plinius zurückgehen. Nachstehend eine kleine, schlagwortartige und unkritische Auswahl. Die Amphisbaena ...

  • ernährt sich von Ameisen und Aas.
  • besitzt schlechte Augen.
  • ist das erste Wesen, das im Frühjahr aus dem Winterschlaf erwacht.
  • besitzt eine Haut, die als Heilmittel bei Erkältung, Frostbeulen, Schwellungen oder Athritits eingesetzt werden kann.
  • ist sehr giftig.
  • schützt nach manchen Quellen vor Schwangerschaft, während andere genau das Gegenteil behaupten, daß sie dabei hilft, schwanger zu werden, wenn man sie lebendig um den Hals trägt.
  • schützt vor Rheuma, wenn man das tote Tier um den Hals trägt.
  • stirbt einerseits bei extremer Kälte, andererseits ist sie bei Isidor von Sevilla die einzige Schlange, die heißes Blut besitzt und der Kälte trotzen kann.
  • fürchtet das Feuer.
  • tötet bei Vollmond durch ihren Blick; in anderen Quellen bekommt der Ängstliche Mut und Kraft, wenn er bei Vollmond eine Amphisbaena erschlägt.
  • schläft immer nur mit einem Kopf, während der andere wacht (z. B. beim Legen oder Ausbrüten der Eier).
  • hilft beim Holzfällen, wenn man ihren Körper um den zu fällenden Baum bindet.
  • besitzt regenerative Kräfte (wenn sie in zwei Teile geschnitten wird, können diese wieder zusammenwachsen).
  • kann ihre Opfer durch den außerordentlichen Glanz ihrer Augen hypnotisieren.

Angeblich half das Töten der Amphisbaena oder das Essen ihres Fleisches dabei, ein reines Herz zu bekommen oder dabei, eine Geliebte/einen Geliebten zu gewinnen. Von mächtigen oder heilenden Frauen erzählte man, daß sie ein Schmuckstück in Gestalt einer Amphisbaena trugen, was ihre Stellung anzeigte (vgl. oben den Ring aus Pompeii in Form einer Amphisbaena).

Verbreitung

Ähnliche Wesen wie die klassische Amphisbaena, teilweise mit anderen Eigenschaften, gibt es in vielen Mythologien und Kulturen der Welt. Eine doppelköpfige Schlange ist als Symbol sowohl in Mittel- und Südamerika (u. a. bei den Mayas und den Azteken) als auch in Afrika bekannt (u. a. beispielsweise als Symbol für das Reich Bamum und als „Herr des Lebens“ bzw. als doppelköpfige, fünffach geringelte Erdschöpferschlange bei den Ägyptern und so weiter).


Übersetzung

Sprache Ausdruck
Französich Amphisbène
Catalanisch Amfisbena
Deutsch Amphisbaena
Englisch Amphisbaena
Spanisch Anfisbena
Holländisch Amfisbena
Galizisch Anfisbena
Okzitanisch Amfisbène
Portugisisch Anfisbena
Ungarisch Amfiszbéna
Polnisch Amfisbaena
Rumänisch Amfisbena
Litauisch Amfisbaena
Schwedisch Amphisbaena
Russisch Амфисбена
Japanisch アンフィスバエナ

Weblinks

 Commons: Amphisbaena in der Kunst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, IV. Band, 14. Abteilung: Der Adel von Galizien, Lodomerien und der Bukowina (C. Heyer Von Rosenfeld, I. Von Bojnicic). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1905.
    Wappenbeschreibung dort: „In Blau zwei gegen einander aufgerichtete Schlangen deren Schwänze sich kreuzen und gleichzeitig, wie eine Schlinge, in einander übergehen. Darüber und zwischen ihren Köpfen schwebt ein hohes Tatzenkreuz. Alles von Gold. Der gekrönte Helm mit blau goldener Decke trägt drei weiße Straußfedern (auch einen natürlichen Pfauenwedel). Wappengenosse: Brodowic (in Weiß das Kreuz gold und die Schlangen grün).“
  2. Dank an das Forum Heraldik und Kunst, das den ersten Hinweis auf das Wappen freundlicherweise gab; ganz besonderen Dank ist Willi Peer für wertvolle unt tiefergehende Information geschuldet, die im Forum versehentlich unzutreffend oder gar nicht zur Sprache kamen.
  3. Nigg, Joseph: The Book of Dragons & Other Mythical Beasts. Barron's Educational Seris. Inc. 2002.
  4. Marcus Annaeus Lucanus; übersetzt von Krais, Julius: Des Markus Annäus Lukanus Pharsalia. 1863.
  5. Plinius der Ältere; übersetzt von Wittstein, Georg Christian: Die Naturgeschichte des Cajus Plinius Secundus; ins Deutsche übersetzt und mit Anmerkungen versehen. 1881
  6. Isidor von Sevilla: Etymologiarum. Buch 12.4: serpentes. Um 623/630.
  7. Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. 24. Gesang.
  8. Eason, Cassandra: Fabulous creatures, mythical monsters, and animal power symbols: a handbook. 2008.
  9. Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Siebenter Band, Dritte Abtheilung: Kriechthiere, Lurche und Fische, Erster Band: Kriechthiere und Lurche. Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883., S. 262-265.
  10. Original-Wappenbeschreibung: „grauff von comon graff zum korbel und stiffter des halben tums da selbs zu korbel hanget des traben hut der da stat denschlug erze tod und swit in da fur sine wauppen“
  11. Robson, Thomas: The British Herald; Or, Cabinet of Armorial Bearings of the Nobility & Gentry of Great Britain & Ireland, from the Earliest to the Present Time: With a Complete Glossary of Heraldic Terms: to which is Prefixed a History of Heraldry, Collected and Arranged … Band 3. 1830.
  12. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Einleitungsband, Abteilung B: Grundsätze der Wappenkunst verbunden mit einem Handbuch der heraldischen Terminologie ( M. Gritzner). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1889.
  13. Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik. Mannheim, Wien, Zürich. 1984.
  14. Wappenbilderordnung. Symbolorum armorialium ordo, hrsg. vom Herold - Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin. Bearb. von Jürgen Arndt und Werner Seeger, 2 Bde, 2. ergänzte u. berichtigte Aufl., Neustadt a. d. Aisch 1990-1996 (kurz: WBO). Bd. 1.: Wappenbilder; Bd. 2: General-Index.
    Editorische Notiz: Zugleich Neubearbeitung des Handbuchs der heraldischen Terminologie von Maximilian Gritzner (Einleitungsband, Abt. B des Neuen Siebmacherschen Wappenbuches, Nürnberg, 1890).
  15. Volborth, Carl-Alexander von: Fabelwesen der Heraldik. Stuttgart, Zürich. 1996.