Haune (Adelsgeschlecht)

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1907: Wappen der Ritter von Haune (Die Siebmacher-Darstellung zeigt das Haune-Wappen in der Helmzier ohne schwarzen Hut mit Hermelinumschlag.)
1605: Wappen der Ritter von Haune (nach Siebmacher)
1943: Wappen Haun, der schreitende Widder erscheint hier irrtümlich auf einem Dreiberg (nach dem Rhein-Mainischen Wappenbuch)

Haune (auch Hunahe, Hune, Hun, de Huna, Haun, Huen, Heune, Hawn genannt) ist der Name eines altritterlichen Adelsgeschlechts, das im 13. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erscheint. Die Stammburg der „Ritter von Haune“ (die Borghune) befindet sich in dem ehemaligen Dorf „Hune“, das ist heute die Gemeinde BurghaunW-Logo.png im Landkreis Fulda in Osthessen, deren Namen an die Stammburg erinnert.

Stammgebiet

Die „Ritter von Haune“ waren ein reiches und streitbares Geschlecht beiderseits des Unterlaufes des Flusses HauneW-Logo.png (im Mittelalter Hunaha genannt) und auf den Haune-HochflächenW-Logo.png. Ihre Besitzümer und Lehen reichten darüber hinaus bis in die Hohe Rhön, teilweise sogar bis in das Thüringer Land.

Burgen

Im Besitz der Ritter von Haune befanden sich unter anderem:

  • die Burg Haun (auch „Burg Hune“ genannt, Stammburg im Ort Hune/Burghaun)
  • die Burg Hauneck auf dem Stoppelsberg (Entstehungszeit: ca. 14. Jahrhundert)
  • die Burg Sinzig (auch „Sinzigburg“ genannt, Entstehungszeit: ca. 10./11. Jahrhundert)

Neben den Burgen trugen die Ritter von Hauen weitere Güter zu Lehen (z. B. der von Grafen von Henneberg, Salzungen[1] u. a.).

Geschichte

Vorgeschichte

In den Jahren 1210 und 1217 werden Gerlach, Gerwin/Genrich und Sigfrid „von Hunahe“ sowie ein Nidungus plebanus de Huna (dt. „Nidung, Leutpriester von Hune“) als Zeugen in Urkunden genannt („Hünhan“ ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Hune/Burghaun). Die Mitglieder des Geschlechts „von Hune“ waren ursprünglich Dienstmänner der Äbte von Bad HersfeldW-Logo.png.

Heinrich von Haune war 1240 Zeuge in einer Urkunde des fuldischen Abts Conrad. Im Jahre 1241 nahm ihn derselbe Abt bei Aufstellung seines Testaments zum Zeugen; 1247, als Erzbischof Sigfrid von Mainz sich im Februar in Fulda aufhielt, unterschrieb er als Zeuge eine Urkunde; 1250 bezeugte er zwei Urkunden des Abts Heinrich von Fulda. Im Jahre 1253 findet man ihn zuletzt; sowohl seine Frau Petrissa, als auch sein Sohn Heinrich waren vor ihm gestorben und er sorgte deshalb in jenem Jahre durch das Geschenk eines Gefälles in Lindenau an die Kirche in Hünfeld für ihr Seelenheil.“

Georg Landau (1832)[2]

Nach der Ermordung des Abtes Bertho II. von Leibolz im Jahre 1271 durch die Buchonischen Ritter, zu denen vermutlich auch Reinhard, Heinrich und Giso von Haune gehörten und nach den Strafexpeditionen durch Bertho III. von Mackenzell wurde die Stammburg Haune im Jahre 1276 (oder 1278) nach achttägiger Bestürmung im Auftrag des Abtes vom Kloster FuldaW-Logo.png Bertho IV. von Biembach zerstört. Nachdem sie versprochen hatten, ihren gesamten Besitz der Kirche zu Fulda lehnbar zu machen, stellten die Ritter von Haune die Burg wieder her und verstärkten deren Mauern.

Reinhard von Haune ist 1280 bei Ausstellung einer Urkunde des Abts Heinrich von Fulda in Fulda und 1287 zusammen mit Friedrich von Schlitz bei der Sühne belegt.[2]

1283 zwang Ulrich von Haune die Grafen von Henneberg und Kastell zum Rückzug, als diese bei ihrer Fehde gegen den Bischof von Würzburg nach der Plunderung und Zerstörung von Schwarzach auch das naheliegendes Kloster zerstören wollten.[2]

1319 wurde Heinrich von Haune vom Abte Heinrich VI. von Fulda , in dem Bündnisse mit Landgraf Otto von Hessen als Schiedsrichter bei möglichen Streitigkeiten berufen.[2]

„1320 bezeugte er eine Verkaufs-Urkunde der Gebrüder von Jaza und war wahrscheinlich derselbe, welcher um diese Zeit in einen Streit mit dem Grafen Heinrich von Waldeck gerieth.“

Georg Landau (1832)[2]

Im Jahre 1321 war Heinrich von Haune Zeuge bei einer Salzgewinnungs-Verabredung zwischen Heinrich, Abt zu Fulda und den Bürgern von Salzungen.

1340 wird ein Giso von Haune als Zeuge bei einem Urteil des Heinrich von Tann genannt. Derselbe taucht auch bei einem Verkaufsgeschäft der Grafen Johann und Gottfried von Ziegenhain an Abt Heinrich als Zeuge auf.[2]

1362 verkaufen die Gebrüder Heinrich, Simon, Apel und Reinhard von Haune ihre fuldaischen Lehngüter in „Unterbieber“ (vermutlich ist damit „Niederbieber“ gemeint) an Theoderich von Malkos.[2]

Erinnerungswappen an „Simon von Hune“ (auf Burg Hauneck)

Simon von Haune

Am 22. Mai 1369 erhält Simon von Hune den Ritterschlag („Schwertleite“). Seit 1377 ist Simon Marschall des Abtes Friedrich von Fulda, später (bis 1383) Marschall des Abts Conrad IV. von Fulda, geborener Graf von Hanau. Simon, Ritter des Benglerbundes gilt als hervorragender Vertreter des edlen Rittertums, weil er einen Überfall auf die Stadt Hersfeld, mit der und seine Brüder Apel und Reinhard von Haune in Fehde standen, offen in einem Fehdebrief ankündigte. Er deckte dadurch indirekt eine Intrige Berthold II. von Völkershausen auf, der mit Hilfe des Sterner Ritterbundes in der Vitalisnacht vom 27. auf den 28. April 1378 die Hersfelder Stadtoberen in ihren Betten töten wollte, um anschließend die führerlose Stadt zu erobern („Enthauptungsschlag“).

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Vitalisnacht#Der Plan

1385 verschrieb sich Simon von Haune dem Erstifte Mainz gegen Hessen.[2]

Epitaph (von links nach rechts):
Wilhelm Rudolf von Haun († 1594)
Magdalene von Haun († 1569), geb. von Boyneburg
Georg von Haune († 1580)
Margreda von Haune († 1581)
Reinhard von Haune († 1570)

Giso von Hune

„Giso war in den geistlichen Stand getreten und findet sich 1387 als Probst auf dem St. Petersberg bei Fulda. Im Jahre 1394 befand er sich unter denen, welche den Abt Friedrich mit den von Lüdern aussöhnten. 1399 befand er sich noch im vorigen Amte, seit 1404 aber als Großdechant der fuldaischen Kirche. 1416 erscheint er zuletzt.“

Georg Landau (1832)[2]

Hans von Haune und Kinder

Hans von Haune war der Vater von Heinrich von Haune und Elisabeth (Else) von Haune († vor 1396). Im Jahre 1378 erwarben die beiden Kinder „von den Brüdern Dietzel, Apel, Kunz und Gerlach Küchenmeister für 60 Gulden deren Hof zu Uttrichhausen“[3]. Aus der ersten Ehe von Elisabeth von Haune mit Ulrich von Hutten († nach 1379, Linie Steckelberg) sind zwei Söhne bekannt: Ulrich († ~1394), Erbburgmann/Amtmann Gemünden und Friedrich/Fritz († vor 1402), Ritter, Hanauischer Amtmann Steinau; in zweiter Ehe war sie mit Heinrich von Schenkwald vermählt. Sie wird 1396 zum letzten Mal erwähnt, als die Hälfte des Schloßes Uttrichshausen an ihren Sohn Fritz von Hutten überläßt.

Im Jahre 1384 trat Hans von Haune mit anderen einem Schutzbündnis zwischen Ulrich von Hutten und Ulrich von Hanau, dem Ritter Friedrich von Hutten, Amtmann zu Steinau bei[3].

Fehden mit den Landgrafen von Hessen

Die Ritter von Haune waren in ständiger Fehde mit den Landgrafen von Hessen. Im Jahre 1397 (oder erst 1402/03) wurden sie bei Homberg (Efze) von Landgraf Hermann II. von Hessen geschlagen und bis zur Burg Hauneck verfolgt. Der Landgraf eroberte die Burg, die dabei teilweise zerstört wurde. Der Landgraf zwang Heinrich von Haune im Jahre 1409, ihm die Burg zu verkaufen. Da die Burg Hauneck von strategischer Bedeutung war, wurde sie 1482 von Landgraf Heinrich III. von Hessen erneuert bzw. von seinem Hofmeister Hermann von Haun mit seiner Erlaubnis wieder aufgebaut. Ab dem 22. Februar 1500 waren Philipp von Haune und sein Schwager Frowin von Hutten ohne pekuniäre Vergütung für drei Jahre Amtsmänner auf der Burg Hauneck.[4]

Reinhard von Haun

1437 schlichten Reinhard von Haune und Albrecht von Weyhers (Apel von Wyers, „von Ebersberg“ genannt) die Streitigkeiten und Forderungen zwischen dem Grafen zu Henneberg, Georg und seinen Dienstleuten auf der einen Seite und den Brüdern Otto und Heinrich von Schlitz (Slitzs, „von Görtz“ genannt), ihren Schwägern, Simon dem Alten von Schlitz, seinem Sohn und deren Dienstleuten auf der anderen Seite.[5]

Um 1442 plünderte Reinhard von Haune das Henneberger Land. Die Plünderungen führten zum Konflikt mit dem Grafen Wilhelm II. von Henneberg und zur Zerstörung der Burg Haun, was später in einem Lied besungen wurde. Noch 1448 wollen die Brüder von Henneberg Philipp von Haune „erst freilassen, wenn dieser auf Bischof, Domkapitel und dem Grafen Georg geschworen hat“[5].

1455 steht Graf Georg von Henneberg dem Giso von Haun 300 Gulden auf die Lehen zu, die Johann von Leimbach von ihm hat[5].

Fehde der Herren von Hutten

Im Jahre 1486 gehörte Wilhelm von Haun der Ältere zu den Schiedsrichtern auf den Seiten der Hutten (anläßlich eines Vergleichs zwischen Werner von Thüngen und den Brüdern Friedrich und Ludwig von Hutten)[3].

Im Jahre 1492 zeigten sich in einem Konflikt mit dem Grafen Phillip von Hanau die Vettern Philipp von Haune und Hans von Haune gegenüber den Brüdern Friedrich und Ludwig von Hutten solidarisch, indem sie letzteren unter Auflagen ihren Anteil an der Burg Gronau für die Fehdedauer zur Verfügung stellten[3].

Im Jahre 1493 wird Wilhelm von Haune bei Diedorf gepfändet.

 
Epitaph Martin von Haune († 1550)
 
Anna Magdalena von Haune († 1565)

Weitere Namensträger

Georg von Haune

  • Georg von Haune († 1503), verheiratet mit Agnes von Wahlen
    • Philipp („Lips“) von Haune (* 1459 in Gelnhausen), Sohn des Georg, 1483 verheiratet mit Anna von Hutten († ca. 1531). Philipp wird 1498 bei der Erneuerung eines Ehebriefs zwischen Jakob von Hutten und Elisabeth von Riedesel zu Eisenbach genannt.
      • Martin von Haune († 1550), verheiratet mit Magdalena von Boyneburg († 1569), verhandelt 1531 mit dem Fürstabt über sein Besitzansprüche.
        • Anna Magdalena von Haune († 1565)
        • Reinhard von Haune († 1570)
        • Georg von Haune († 1580)
        • Margaretha von Haune, verheiratete Schad († 1581)
        • Wilhelm Rudolf von Haune († 1594)

Die evangelische Kirche von Burghaun, die 1728 gebaut wurde, beherbergt einige Grabsteine des Geschlechts, die aus der Vorgängerkirche stammen. Darunter ist auch der Grabstein von ...

„(..) Martin von Haun († 1550) und seiner Frau Magdalena, geborene von Boyneburg († 1569), die wiederum unter Ahnenwappen eine Großmutter väterlicherseits aus der Linie von Hutten zum Steckelberg nachweisen kann, und ihre Kinder Georg († 1580), Wilhelm Rudolf († 1591), Margaretha Schad, geborene Haun († 1581), Reinhard († 1570), Anna Magdalena († 1565). Sie alle zeigen im Wappenfries unter den Ahnenwappen das der „Hvtten von Stolczenberg“.“

Georg Wilhelm Hanna (2006)[3]
 
Epitaph Andreas von Haune († 1553)
 
Epitaph Magdalene von Lüchau († 1565), verheiratet mit Andreas von Haune

Balthasar von Haune: hatte bis 1492 als Propst die Verwaltung des Augustinerklosters zum heiligen Michael im hennebergischen Rohr inne gehabt.

Anna von Haune war mit Georg von Bibra vermählt, der nach ihrem Tod in zweiter Ehe im Jahre 1529 Anna von Hutten ehelichte. Die zweite Ehe des Georg von Bibra bezeugte unter anderem Friedrich von Haune zu Haune.

Geise von Haune

  • Geise von Haune, verheiratet mit N. von Butlar
    • Geise von Haune († 1536), verheiratet mit Catharina von Merlau (Vater: Eberhard von Merlau, Mutter: Anna von Liederbsch)
      • Walpurgis von Haune, verheiratet mit Curt Hermann von Buchenau
        • Conrad Hermann von Buchenau, verheiratet mit Anna Schwertzel von Willingshausen
        • Dorothea von Buchenau, verheiratet 1. mit Kraft Georg von Boineburg; 2. mit Heinrich von Russwurm
        • Catharina von Buchenau, verheiratet mit Giso von Bastheim
        • Anna Barbara von und zu Buchenau, verheiratet mit N. Wolff von Gudenberg
      • Andreas von Haune († 1553), verheiratet mit Magdalene von Lüchau († 1565), hatte 1532/33 einen Streit mit der Gemeinde Urnshausen wegen der Befugniß, Vieh im Gehölz zu weiden (wegen „Hut und Trift im Gehölz“).

Haunisch butlarisches Lehn

„Mit Gyso von Leimbach starb (..) diesen Geschlecht 1556 aus und ein anderes adliches Geschlecht: von Haune oder Hune tritt an deren Stelle. Diese von Haune oder von Hune treffen wir nach den von Leimbach als Hennebergische Burgmänner in Salzungen an und 1578 werden die Gebrüder
* Wilhelm von Haune
* Baltasar von Haune
* Kaspar Frowin von Haune
* Geyso von Haune
mit den Gütern des ausgestorbenen adlichen Geschlechts von Leimbach von Friedrich, Grafen zu Henneberg Aschach Römhilder Linie beliehen. Der Graf Friedrich von Henneberg ertheilt aber den Gebrüdern von Haune nur die halbe Lehn und es läßt sich wohl mit Gewißheit behaupten, daß sie, wenn sie die ganze Lehn empfangen haben, die andere Hälfte von den Grafen von Henneberg, Schleussinger Linie müssen empfangen haben. Da es nun in dem ausgestellten Lehnbrief heißt, was sie haben in dem Gerichte Salzungen, wozu denn auch MöhraW-Logo.png gehörte, so treffen wir denn auch die von Haune als Besitzer einzelner Grundstücke und als Lehnsherrn in Möhra an. Diese Haunische Lehne gingen aber auf die Familie von Butlar über, indem Wolf von Butlar Barbara von Haune heirathete (..)“

Johann Conrad Ortmann (1844)[6]

Das Erlöschen

Im Jahr 1627/28 erlosch mit Ludwig von Haune das Rittergeschlecht. Die Besitzugen fielen an die Tochtermänner, Melchior und Reinhard von Boyneburg-Gerstungen und Volbert Schenck zu Schweinsberg.

Wappen

Im Schild der von Haune erscheint in Gold ein schwarzer schreitender Widder (nach Georg Landau mit goldenen Hörnern); auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken der der Widder wie im Schilde. In manchen Wappendarstellungen steht der Widder in der Helmzier auf einem schwarzen Hut mit Hermelinumschlag.

Epitaph Martin von Haune

Das Epitaph Martin von Haune († 1550) wurde von Hans Hep gestaltet.

Epitaph Andreas von Haune

Das Epitaph von Andreas von Haune († 1553) wurde von Valentin Hep gestaltet.

Epitaph Magdalene von Lüchau

Das Epitaph von Magdalene von Lüchau († 1565) wurde von Valentin Hep gestaltet.

Wappenfries Anna Magdalena von Haune

Nachbildung eines Wappenfrieses zum Grabmal von Anna Magdalena von Haune († 1565). Das Original ist neben dem Grabmal von Reinhard von Haune senkrecht vermauert. Material: Grauer Sandstein, mit Farbe überstrichen. Inschriften zu den Wappen:

HAVN, BEINENBVRG, HVTTEN VON STOL(C)ZENBERG, HERTTA.

Ortswappen

Der schwarze Widder aus dem Wappen der Familie ist heute noch im Ortswappen von Burghaun zu sehen.

Abgrenzung

Im Jahre 1134 wendet sich der Freiherr und Ritter Guntram von Adelsreute (heute zu Taldorf, Ravensburg) an den Abt von Lützel, um einen Teil seiner Güter zur Gründung eines Klosters zu stiften (die spätere Reichsabtei SalemW-Logo.png). In vielen Quellen führt Guntram das gleiche Wappen, das später die „von Haune“ führen und das auch noch im Wappen der Reichsabtei Salem zu sehen ist (einen schwarzen Widder im goldenen Felde).[7] Ob und welche Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht von Adelsreute und von Haune bestanden, ist wissenschaftlich nicht geklärt.

Einzelnachweise


  1. 1351/52: Verkauf der Wüstung Haundorf an das Stift St. Aegidien zu Schmalkalden (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen: Nr. 486);
    1490-93: Fischerei derer von Haune in Felda (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen: Nr. 328);
    1493: Register der Erbzinsen und Nutzungen derer von Haune im Gericht Fischberg, Vacha und Auersberg. (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen: Nr. 399);
    1585: Rechte derer von Haune und des Probstes von Zella im Amt Fischberg (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen: Nr. 351);
    1602/03: Ankauf von Gehölzen derer von Haune bei Urnshausen, mit Taxation von deren Gütern und Gehölzen im Amt Salzungen (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Meiningen: Protokollbuch für Forstsachen Bd. 12. Nr. 309)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Landau, Georg: Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Band 1. 1832.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Hanna, Georg Wilhelm: Die Ritteradligen von Hutten, ihre soziale Stellung in Kirche und Staat bis zum Ende des Alten Reiches. Bamberg 2006.
  4. Lt. Bestallungsurkunde von Landgraf Wilhelm II. von Hessen († 1509) unter dem Datum 1. August 1500.
    Quelle: Hanna, Georg Wilhelm: Die Ritteradligen von Hutten, ihre soziale Stellung in Kirche und Staat bis zum Ende des Alten Reiches. Bamberg 2006.
  5. 5,0 5,1 5,2 Angaben frei wiedergegeben nach: Mötsch, Johannes: Regesten des Archivs der Grafen von Henneberg-Römhild, Teil 1. Band 13 von Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen: Grosse Reihe. Köln, Weimar. 2006.
  6. Ortmann, Johann Conrad: Möhra, der stammort Doctor Martin Luthers und die Lutherbuche bei Altenstein und Steinbach: Ein Beitrag zur Lebensgeschichte Dr. Martin Luthers und seiner Verwandten. 1844.
  7. Vgl. z. B.: Stramberg, Christian von: Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius. Von einem Nachforscher in historischen Dingen. 1861. Seite 295.