Hugo von Goldegg

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Hugo von Goldegg 1892
Stammwappen der Edlen von Goldegg 1563
Wappen der Reichsritter von und zu Goldegg und Lindenburg 1581, auch 1670

Hugo von Goldegg (vollständiger Name: Hugo Philipp Anton Ritter von und zu Goldegg und Lindenburg; * 14. März 1829 in TrientW-Logo.png; † 12. Dezember 1904 in PartschinsW-Logo.png) war ein Tiroler Politiker und Heraldiker.

Leben

Hugo von Goldegg, aus dem Geschlecht derer von Goldegg zu LindenburgW-Logo.png, Sohn des Anton von Goldegg und der Maria Freiin von Bukassvoich, von Haus aus Gutsbesitzer, studierte Philosophie, dann Jura in Innsbruck und Graz.[1] 1861 wurde er Tiroler Landtagsabgeordneter und bewirtschaftete seit 1864 sein Güter in Tirol (Spauregg, Töll, Prackenstein).[1] 1866 wurde er Hauptmann und k.k Kämmerer. 1870 schloss er sich dem Corps Athesia InnsbruckW-Logo.png an.[2] 1873 bis 1877 war er Abgeordneter des österreichischen ReichsratsW-Logo.png.

Als Heraldiker erschloss er die Tiroler Wappenbücher, aufbewahrt im Adelsarchiv des k.k. Ministeriums des Inneren in Wien, durch Erstellen eines umfangreichen Namensindex.

Goldegg war Gründungsvorsitzender des Turnvereins Bozen 1862W-Logo.png.[3]

Wappen

Das Stammwappen zeigt in Rot eine schräglinke goldene Quadermauer mit drei aufrechten einegespitzten (welschen) Zinnen; auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein wie der Schild bezeichneter geschlossener Flug.[4]

Werk

Weblinks

 Commons: Wappen der Goldegg Familie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Jürgen Arndt (Bearbeiter) unter Mitwirkung von Horst Hilgenberg und Marga Wehner: Biographisches Lexikon der Heraldiker sowie der Sphragistiker, Vexillologen und Insignologen. Hrsg.: Herold, Verein für Heraldik Genealogie und verwandte Wissenschaften (= J. Siebmachers Großes Wappenbuch. H). Bauer & Raspe, Neustadt an der Aisch 1992, ISBN 3-87947-109-6, S. 154 (664 S.).
  2. Kösener Corpslisten 1930, 78, 46
  3. Festgabe des Turnvereins Bozen zu seinem 50. Gründungsfeste am 15. und 16. Juni 1912. Bozen 1912, S. 14.
  4. GHdA, Adelslexikon. Band IV, Limburg a. d. Lahn 1978, S. 183 f.
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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Hugo_von_Goldegg“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 13. Oktober 2012 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.