Johann Friedrich Seyfart

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Johann Friedrich Seyfart

Familienwappen Seyfart/Seyfardt
Coat of arms family de Seyfart 01.png

(nach Siebmacher, 1872)
Geboren(1727-07-24)24. Juli 1727
Halle, Saale
Gestorben(1786-06-30)30. Juni 1786
Halle, Saale
StaatsangehörigkeitDeutsch
BerufRegimentsauditeur,
Schriftsteller,
Heraldiker
Ära/Epoche18. Jahrhundert
Elternteil(e)Male Icon.svg Johann Friedrich Seyfart
Female Icon.svg Charlotta Sophia Dreyssig

Johann Friedrich Seyfart (auch Seyfarth, Seyfardt, Johan Fridricus Seyfart, Johann Friedrich Seyfart der Jüngere und anderes mehr; * 24. Juli 1727 in HalleW-Logo.png; † 30. Juni 1786 ebenda) war ein deutscher RegimentsauditeurW-Logo.png, Schriftsteller, Genealoge und Heraldiker.

Leben

1738: Porträt von Johann Friedrich Seyfart d. Ä., Vater des gleichnamigen Johann Friedrich Seyfart d. J.

Seyfart wurde in Halle als Sohn des gleichnamigen PfännersW-Logo.png, königlich-preußischen Medicinal-Fiscal und Advocatus fisci (Anwalt des Staates, Staatsanwahlt) Johann Friedrich Seyfart (* 28. Juli 1693; † ca. 1770) und der Charlotta Sophia Dreyßig (* 19. Oktober 1704), Tochter des Pfänners, Kämmerers und Handelsmannes Friedrich Dreyßig geboren. Er studierte in Halle, hielt sich danach eine Zeit lang in Erlangen auf, ehe er als Auditeuer des in Halle stationierten 3. Infantrierregimentes „Anhalt-Bernburg“ und als Regierungsinspektor wirkte.

Werke

Die von Seyfart verfassten Schriften sind militärischer, geographischer, landeskundlicher genealogischer und heraldischer Art. Die ersten Versuche einer systematischen Darstellung preußischer GeneraleW-Logo.png stammen von Johann Friedrich Seyfart. Seit 1767 veröffentlichte er eine Reihe preußischer Regimentsgeschichten, in deren Anhängen sich die Biografien der Offiziere dieser Regimenter befinden.

Heraldisches Wirken

Seyfarts Veröffentlichung mit dem Titel Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch ist kein originäres heraldisches Werk, sondern basiert auf dem von ihm herausgegebenen Werk Fortgesetzter Wappen-Calender auf das Jahr 1767 oder jaͤhrliches Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik. Der „Fortgesetzte Wappen-Calender 1767“, den Seyfart herausgab, ist seinerseits eine Nachfolgepublikation einer Reihe von historisch-populären „Wappenkalendern/-handbüchern“, deren Herausgeber, Titel etc. im Laufe der Jahrzehnte mehrfach wechselten. Zu den Herausgebern gehörten beispielsweise die Heraldiker Johann David Köhler und Johann Christoph Gatterer und eben ab 1767 Seyfart.

Die fortgesetzten genuinen Wappenkalender/-handbücher wurden im 18. Jahrhundert bei Beibehaltung etlicher Abbildungen sukzessive „vermehrt“, „verbessert“ oder „neu zusammengestellt“ und andererseits ohne Angaben zur Herausgeberschaft imitiert. Unklar ist, welche Rolle das Verlegergeschlecht Tyroff und der Verleger Gabriel Nicolaus RaspeW-Logo.png bei der mehrfachen Vermarktung spielten. Generell sind die Datierungen, Titel etc. der vielen Wappenkalender/-handbuch-Varianten in der bibliographischen Literatur bis heute nicht allumfassend und einheitlich bestimmt. Dependenzen zwischen den einzelnen Veröffentlichungen sind mitunter unklar oder schwer aufzuklären, da einige von ihnen womöglich als Schwund abgegangen sind. Eine detaillierte, wissenschaftlich-kritische bibliograpische Aufarbeitung aller Druckwerkvarianten bis zur Herausgabe des seyfarschen „Fortgesetzten Wappen-Calenders“ bzw. des seyfarschen „Wappenbuches“ ist der Heraldik-Wiki-Redaktion nicht bekannt. Henning[1] und andere Autoren weisen auf einige Dependenzen hin, gehen aber nicht dezidiert allen Kompilationen nach. Im 19. Jahrhundert bringt der Heraldiker Bernd einige Veröffentlichungen, die Seyfarts vorausgingen oder tangierten, zur Sprache:[2]

Vorläuferpublikationen von Seyfarts Wappenkalender/Wappenbuch
Jahrg. Ort Hrsg. Titel/Erläuterung
1717,
1718,
1719?
Regensburg Titel Genealogisch-historischer Kalender

Nr. 2364; mit Wappenkupfern; „HellbachW-Logo.png führt davon die Jahrgänge 1717 und 1718 an.“[2][3]

In der Bibliographie von Henning wird ein „Genealogisch-Heraldischer Calender auf das Jahr 1719“ angeführt, welcher womöglich das gleiche meint.[1]

1720,
1722,
1725
Augsburg,
Nürnberg
Titel: Genealogisch-historischer (Staats-)Calender

Nr. 2365: (Martin Schmeitzel)[4] „lobt die Kupfer davon, tadelt aber die Erklärungen der Wappen.

In (der Bibliotheca Zochiana)[5] und (bei Hellbach)[3] wird ein geneal(ogischer) heraldischer Staatskalender Augsb(urg) 1720 .. und (im Buchkatalog von Heinrich Gottlieb FranckeW-Logo.png)[6] von den Jahren 1722 und (1725) ausgeführt, welcher wahrscheinlich derselbe ist. Dieser Kalender war der Vorläufer des folgenden, der eine lange Reihe von Jahren hindurch erschienen ist:“

1723 bis
1754
Nürnberg Johann David Köhler Titel: Der durchlaͤuchtigen Welt Curiöesr Geschichts-Geschlechts- und Wappen-Calender, auf das Jahr Nach der Heilbringenden Geburt Jesu Christi [JJJJ]

(JJJJ = 1723, 1724 ... und so weiter)


Nr. 2366: Köhler gab Kalender für die Jahre 1723 und bis 1754 heraus (nach anderen seit 1722). In einigen Ausgaben finden sich nach dem Grußwort „Geneigter Leser“ die Anfangsbuchstaben seines Namens J.D.K. und Hinweise wie H.P.P.G. oder H.e.P.P.P.A., wobei Letzteres für ‚Öffentlicher Professor für Geschichte und Politik an der Universität Altdorf‘ steht (Historiarvm Et Politices Professor Pvblicvs Altdorfini).

1755
Köhler stirbt 1755. Für dieses Jahr wurde scheinbar kein Wappenkalender herausgegeben.
1756 Nürnberg Titel: Der Durchlauchtigen Welt zum vier und dreysigstenmal (34ter) neu vermehrter und verbesserter Geschichts-, Geschlechts- und Wappen-Calender auf das Jahr nach der heilbringenden Geburt Jesu Christi 1756. Nebst historischer Erklärung einer fürtrefflichen Schaumünze Landgraf Carls zu Hessen, auf den, von denselben erbaueten bewunderungswürdigen Carlsberg. Auch ...

Für das Jahr 1756 erfolgt eine Kalenderausgabe unter den Anfangsbuchstaben M. J. T. K. J. G.. Digitalisat: 1756

1757 Nürnberg Titel: Der Durchlauchtigen Welt zum fünf und dreysigstenmal (35ter) neu vermehrter und verbesserter Geschichts-, Geschlechts- und Wappen-Calender auf das Jahr nach der heilbringenden Geburt Jesu Christi 1757. Nebst historischer Erklärung einer sehenswürdigen Münze auf die K. Anna in Grossbritannien wegen der unter ihr A. 1708. geschehenen Eroberung der Insul Minorca und dieses Plazes Beschaffenheit. Auch ...

Die Veröffentlichung für das 1757 erfolgt ohne Angabe eines Herausgebers. Digitalisat: 1757

Vier Jahre nach Nach Köhlers Tod nimmt sich Gatterer der Fortführung des Kalenders an, wobei der Titel geändert wird und nun von einem „Handbuch“ die Rede ist. Die Erscheinungsweise wird auf alle 2 Jahre festgelegt (zuvor jährlich).
1759 bis

1763

Nürnberg Johann Christoph Gatterer Titel: Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik, worinen aller jetzigen Europäischen Potentaten Stammtafeln u. Wappen enthalten sind. Nebst einer kurzen Vorstellung aller jetztregierenden Kaiser, Könige, Churfürsten, geistlicher und weltlicher Fürsten und Grafen des Heil. Röm. Reichs, nach ihren Lebens- und Regierungsjahren, wie auch einiger auswärtigen Fürsten, des Pabstes und der Cardinäle. („Aufs neue ausgefertigt von ...“; „ganz neu ausgearbeitet und mit vielen Stammtafeln und Wappen [wie auch einem Abrisse der Heraldik oder Wappenkunde] vermehrt von ...“)
Nach zuvor angeführten Druckwerken erfolgt eine abermalige Änderung des Titels. Man kehrt zum Ausdruck „Wappen-Calender“ zurück – und verwendet außerdem den von Gatterer eingeführten Ausdruck „Handbuch“.
1764 bis
1766
Nürnberg Johann Christoph Gatterer Titel: Fortgesetzter Wappen-Calender auf das Jahr [JJJJ] oder jährliches Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik, worinnen aller jetzigen europäischen Potentaten Stammtafeln und Wappen mit einer richtigen Beschreibung der Wappen und einem Abrisse der Heraldik oder Wappenkunde enthalten/befindlich sind.
(JJJJ = 1764, 1765 ... und so weiter)
  • (1766: Welchem Herrn Johann Christoph Gatterers der Geschichte ordentlichen Lehrers zu Göttingen, Abriß der Heraldik oder Wappenkunde und die zu dessen Erläuterung dienende acht Kupfertafeln, zum Nutzen der studirenden Jugend beygefügt worden.)

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Seyfarts Wappenkalender
(Fortgesetzter Wappen-Calender ...)
Muster-Wappenschild-Info.png

„Da (Gatterer den Wappenkalender) aber nicht länger als bis 1765 (nach anderer Datierung bis 1766 - Anmerkung der Redaktion) herausgeben konnte, so übernahm Seyfart, kön. preuß. Referendar bei der Magdeburger Regierung zu Halle, die Besorgung und Herausgabe des Buches bis zum Jahr 1776, und da die Abnehmer nicht jedes Jahr dieselben Wappenabbildungen kaufen wollten, so wurden nun in jedem Jahre andere Wappen geliefert. Diese Wappen, 571 an der Zahl, mit dem Texte, der die Beschreibungen derselben enthält, waren besonders gezählt und bezeichnet, damit sie als ein allgemeines Wappenbuch für sich betrachtet werden konnten, und wurden zu diesem Zwecke mit besonderen Titeln versehen (..)“

„Ob er alle Bände bearbeitet und ob er Gehülfen gehabt habe, kann man nicht bestimmen.“

Johann Georg Meusel (1813)[7]
1767 Nürnberg Johann Friedrich Seyfart Titel: Fortgesetzter Wappen-Calender auf das Jahr 1767 oder jährliches Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik, Aufs neue durchgesehen, verbessert und vermehrt, von Johann Friedrich Seyfart.
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Seyfarts Wappenbuch
(Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch ...)
Muster-Wappenschild-Info.png

„Beim Zitieren eines Wappens ist zu beachten, dass die Einzelbände des seyfartschen Wappenkalenders/Wappenbuchs unterschiedliche Inhalte haben bzw. in etlichen Varianten aufgebunden wurden; es sollten also stets eindeutige Identifikatoren mitzitiert werden, wobei auch Angaben beispielsweise zum Standort erforderlich sein können.“

Andreas Janka (2024)
Band Teil Jahr Inhalt Umfang Link
1 1767 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Erster Band in welchem die Kayserlichen, Königlichen, Churfürstlichen und Fürstlichen Wappen geistlichen und weltlichen Standes in Deutschland nach den Regeln der Heraldik vorgestellet und beschrieben sind. – Raspische Handlung, Nürnberg urn:nbn:de:bvb:12-bsb11343160-9

1
1

 
2

1767
1768
Mit zwei Titelblättern und Inhalten etc.
  • Erstes Titelblatt: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Erster Band in welchem die Kayserlichen, Königlichen, Churfürstlichen und Fürstlichen Wappen geistlichen und weltlichen Standes in Deutschland nach den Regeln der Heraldik vorgestellet und beschrieben sind.
  • Zweites Titelblatt: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Ersten Bandes Zweyter Theil in welchem die übrigen Wappen der geistlichen und weltlichen Fürsten in Deutschland, der auswärtigen regierenden Häuser, und einiger andern, welche die Reichsfürstliche Würde erhalten haben, enthalten sind, nebst der Beschreibung der sämtlichen Wappen des Ersten Bandes.Raspische Handlung, Nürnberg
urn:nbn:de:bvb:12-bsb11096006-9
(Google

-
1

 
2

1768
1768
Mit zwei Titelblättern und Inhalten etc.
  • Erstes Titelblatt: Handbuch der neuesten Genealogie, welches aller jetzigen europäischen Potentaten und der geistlichen und weltlichen Fürsten Stammtafeln nebst einem Verzeichniße der regierenden Grafen des Heil. Röm. Reichs und des Cardinals-Collegii enthält / Aufs neue durchgesehen, verbeßert und vermehrt, von Johann Friedrich Seyfart,Gabriel Nikolaus Raspe, Nürnberg 1768
  • Zweites Titelblatt: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Erstens Bandes Zweyter Theil in welchem die übrigen Wappen der geistlichen und weltlichen Fürsten in Deutschland, der auswärtigen regierenden Häuser, und einiger andern, welche die Reichsfürstliche Würde erhalten haben, enthalten sind, Nebst der Beschreibung der sämtlichen Wappen des ersten Bandes.

Digitalisat
1 2 1768 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Ersten Bandes Zweyter Theil in welchem die übrigen Wappen der geistlichen und weltlichen Fürsten in Deutschland, der auswärtigen regierenden Häuser, und einiger andern, welche die Reichsfürstliche Würde erhalten haben, enhalten sind, Nebst der Beschreibung der sämtlichen Wappen des Ersten Bandes.Raspische Handlung, Nürnberg Blatt 67-178
68 Seiten
urn:nbn:de:bvb:12-bsb11343161-5
2 1 1769 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Zweyten Bandes Erster Theil, darinnen die Wappen der jetzigen regierenden Reichsgräflichen Häuser enthalten sind, welche als Innhaber unmittelbarer Graf- und Herrschaften auf denen teutschen Reichstägen anerkannt worden.Raspische Handlung, Nürnberg 42 Blatt urn:nbn:de:bvb:12-bsb10481749-2
Google)
2 3 1771 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch zweyten Bandes Dritter Theil welcher die Reichsgräflichen Wappen Nro. 105. bis 194. enthält und diesen Band beschließt.Raspische Handlung, Nürnberg Blatt 105-194 urn:nbn:de:bvb:12-bsb10428782-7
Google
2 1771 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Zweyter Band darinnen
  • von Nro 1 bis 42 die Wappen der jetzigen regierenden Reichsgräflichen Häuser, welche als Innhaber unmittelbarer Graf- und Herrschaften auf den deutschen Reichstagen anerkannt worden,
  • und Nro. 43. bis 194. mehrerer jetzlebenden Reichsgrafen Wappen nach alphabetischer Ordnung von A bis H enthalten sind.Raspische Handlung, Nürnberg
194 Blatt urn:nbn:de:bvb:12-bsb11749105-1
3 1773 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Dritter Band welcher die Reichsgräflichen Wappen Nro. 195. bis 390. enthält.Raspische Handlung, Nürnberg Blatt 195-390 urn:nbn:de:bvb:12-bsb10428783-2
Google
4 1776 Titel: Der durchlauchtigen Welt vollständiges Wappenbuch Vierter Band welcher die Gräflichen Wappen von No. 391 bis 571 nebst einer Beschreibung der sämtlichen Wappen des zweyten, dritten und vierten Bandes enthält.Raspische Handlung, Nürnberg Blatt 391-571
176 Seiten
urn:nbn:de:bvb:12-bsb11749107-2
Nachfolgepublikationen von Seyfarts Wappenkalender/Wappenbuch
Muster-Wappenschild-Info.png

„An die Stelle dieses Wappenkalenders und Handbuches sind nach und nach andere Schriften getreten, die entweder und gewöhnlich Abbildungen oder auch nur Beschreibungen der Wappen enthalten.“

Jahrg. Ort Hrsg. Erläuterung
1795 bis
1798 bzw.
1802?
Ulm? Johann Wilhelm Stüber
Emblem-question-red.png

Bernd und Henning kolportieren, dass der Prediger und Professor der Mathematik und Physik, Johann Wilhelm Stüber (* 2. Februar 1754 in Geislingen; † 11. Juni 1822 in Ulm) den seyfartschen Wappenkalender fortsetzte („besorgte/herausgab“).[1][2] Es ist allerdings fraglich, ob dies der Fall war. Stüber scheint den sogenannten „Ulmer Kalender“ („Ulmscher Kalender“, „Ulmerkalender“) zeitweise herausgegeben zu haben, dessen historischen Vorgänger auch Wappendarstellungen enhielten (beispielsweise erscheint der Ulmer Kalender von 1693 als „Typendruck mit 14 Wappen der Rathsherren in Kupferstich“).[8] Andere Autoren merken zwar an, dass Stüber „den Wappenkalender“ von 1795-1802 herausgab – sie verweisen aber nicht auf die Wappenkalender/-handbücher, die zuvor von Köhler, Gatterer oder Seyfart veröffentlicht wurden.[9][10][11] WeyermannW-Logo.png lag überdies gar kein Exemplar eines Wappenkalenders vor, sondern weiß von den Ausgaben der Jahre 1795 bis 1798 lediglich „aus handschriftlicher Nachricht“.[9]
Andreas Janka (2024)

Leseprobe

Schriften (außerhalb oder am Rande der Heraldik)

Band 1http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D7s2CuZ93GEoC~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%201~PUR%3D, Band 2.1http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DNCliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%202.1~PUR%3D, Band 2.2http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DQyliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%202.2~PUR%3D, Band 3.1http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DVCliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%203.1~PUR%3D, Band 3.2http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DZCliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%203.2~PUR%3D, Band 3.3http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DdiliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%203.3~PUR%3D, Band 4.1http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DhCliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%204.1~PUR%3D, Band 4.2http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DiSliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%204.2~PUR%3D, Band 4.3http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DkSliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%204.3~PUR%3D, Band 5.1http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DpyliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%205.1~PUR%3D, Band 5.2http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DtyliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%205.2~PUR%3D, Band 6.1-3http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D5WFVAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%206.1-3~PUR%3D, Band 6.5http://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D2CliAAAAcAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DBand%206.5~PUR%3D

Trivia

„Seyfart ist der oft citirte »Anonymus von Hamburg« bei CarlyleW-Logo.png.“

Zeitschrift für preussische Geschichte und Landeskunde (1877)[12]

Weblinks

Literatur

  • Johann Georg MeuselW-Logo.png, Johann Samuel Ersch: Das gelehrte Teutschland … Georg Christoph Hamberger, Meiersche Buchhandlung, 1787.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Eckart Henning (Hrsg.): Bibliographie zur Heraldik. Schrifttum Deutschlands und Österreichs bis 1980. Bibliographie der historischen Hilfswissenschaften; Bd. 1. Böhlau Verlag, Köln, Wien 1984, ISBN 3-412-05183-7, S. 116 (bearbeitet von Eckardt Henning und Gabriele Jochums.
    • „Genealogisch-Heraldischer Calender auf das Jahr 1719, worinn aller Hohen...Kayserl. Königl. Churfürstl. und Fürstl. Personen ... beschrieben. Suppl... Anmerkungen der Genealogie u. Heraldik belangend. Regensburg 1718. 39 Wappentaf.“).
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Christian Samuel Theodor Bernd: Allgemeine Schriftenkunde der gesammten Wappenwissenschaft mit beurtheilenden und andern zur Bücher- und Gelehrtengeschichte gehörenden Bemerkungen und Nachweisungen. 2. Teil. Bonn, 1830. S. 397-398. (Google)
  3. 3,0 3,1 Johann Christian von HellbachW-Logo.png: Adels-Lexikon oder Handbuch über die historischen, genealogischen und diplomatischen, zum Theil auch heraldischen Nachrichten vom hohen und niedern Adel, besonders in den deutschen Bundesstaaten, so wie von dem österreichischen, böhmischen, mährischen, preußischen, schlesischen und lausitzischen Adel. Zwei Bände. Voigt, Ilmenau 1825/26. Erster Band. A bis K. S. 9, 15-16. (Google)
    • „Kalender, geneal. herald., erschien zu Regensburg in gr. 8. mit Wappenkpfrn. in den J(ahren) 1717. 1718.“
    • „Staats-Kalender, genealog. herald. Augsb. 1720. 8. Er enthält etliche 30 Wappen von T. und ausländischen Häusern in saubern Kupfern, und eine, aber nicht sehr erhebliche Erklärung. Auch ist eine Forts. erschienen.“
  4. Martin Schmeitzel: Einleitung zur Wappenlehre, darinnen die Grundsätze deutlich ererklärt u. mit vielen Exempeln gehörig erläutert werden, nebst der Blasonirung des königl. Preussischen Wappens, mit k. Pohlnischen u. Chur-Sächsischen Privilegio. Mit 38 Tafeln. Johann Bernhard Hartung, 1723. S. 69. (Google)
    • „Zu Augsburg ist 1720. in 8. ein Genealogisch-heraldischer Calender heraus kommen, welcher ebenfals hier muß bemercket werden, weil in demselbigen etlicnh und dreyßig Wappen, deutscher und ausländischer Häuser, sauber in Kupfer gestochen erscheinen, aber die beygefügte Erklärung ist nichts werth.“
  5. Carl Friedrich von ZochaW-Logo.png; Theodor Heinrich Tiezmann: Bibliotheca Zochiana Sive Catalogvs Librorvm Qvos Ex Omni Scientiarvm Genere ... In Vita Sva Collectos Exhibet A ... Carolo Friderico De Zocha Domino In Wald Et Lavffenbvrg Serenissimi Marchionis Brandenburgo-Onoldini Ministro ... reliqua. 1752. S. 582. (Google; urn:nbn:de:bvb:12-bsb10628885-7)
    • „5556. Genealogisch-Heraldischer Staats-Calender auf das Jahr 1720. Augsburg.“
  6. Catalogus librorum Henr. Gottl. Franckii. Graizae, Litteris Henningianis, 1784. S. 148. (Google)
    • „16652. Genealog. Heraldischer Staats-Calender aufs Jahr. 1722. mit Fig. Augsp. Ppb.“
    • „16653- Desgl. 1725.“
  7. Johann Georg Meusel: Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen Deutschen Schriftsteller. G. Fleischer, der Jüngere, 1813. S. 136-139. (Google)
  8. Wilhelm Eduard Drugulin: Atlas historique Drugulin. Catalogue d'une précieuse colletion de feuilles volantes ... Leipzig, 1867. S. 301. (Google)
  9. 9,0 9,1 Albrecht WeyermannW-Logo.png: Nachrichten von Gelehrten, Künstlern und andern merkwürdigen Personen aus Ulm. Ulm 1798, S. 497 (digitale-sammlungen.de [abgerufen am 14. April 2024]
    • „(Stüber, Johann Wilhelm) besorgt den Ulmerkalender in Quart und den Wappenkalender. Jahr 1795 • 1796 • 1797 • 1798. [Aus handschr. Nachr.]“).
  10. Johann Jacob GradmannW-Logo.png: Das gelehrte Schwaben oder Lexicon der jetzt lebenden schwäbischen Schriftsteller; voraus ein Geburtstags-Almanach und hintennach ein Ortsverzeichniß. Ravensburg 1802. S. 671-672. (Google)
    • „(Stüber, Johann Wilhelm) ... 3. Besorgt den Ulmerkalender in Quart und den Wappenkalender; seit dem Jahr 1795-1802 [nach Weyermann]“).
  11. Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetztlebenden Teutschen Schriftsteller: Siebenter Nachtrag zu der vierten Ausgabe des Gelehrten Teutschlands welcher die Nachträge zu der fünften Auflage des Herrn Hofraths und Professor Meusel enthält. Zweyte Abtheilung. Lemgo, 1804. S. 726. (Google)
    • „(Stüber [J. W.] ... Besorgt den Ulmer Kalender in Quart und den Wappenkalender von 1795-1802. – Vergl. Weyermann‘s Nachrichten von Gelehrten – aus Ulm, und Gradmann‘s gel. Schwaben.“
  12. Zeitschrift für preussische Geschichte und Landeskunde. 14. Jahrgang. Hrsg.: Constantin Rößler. Berlin, 1877. S. 228. (Google)
Muster-Wappenschild-Info.png

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