Adolf Friedrich III. (Mecklenburg)

Aus Heraldik-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Herzog Adolf Friedrich III.

Adolf Friedrich III., Herzog zu Mecklenburg [-Strelitz] (* 7. Juni 1686; † 11. Dezember 1752) war regierender Herzog des Landesteils Strelitz.

Leben

Er war der älteste Sohn des Herzogs Adolf Friedrich II. und der Marie, Tochter des Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow.

Nach dem Tod seines Vaters übernahm er 1708 die Regentschaft in Mecklenburg-Strelitz. Als am 24. Oktober 1712 das alte Strelitzer Residenzschloss abbrannte und ein Wiederaufbau an alter Stelle unmöglich war, ließ er von 1726 bis 1731 in Glienecke ein neues Schloss bauen. Aus praktischen Gründen wurde von ihm daneben am 20. Mai 1733 eine Siedlung gegründet, die spätere Residenzstadt Neustrelitz. Im Jahr 1748 verabredete er mit Herzog Christian Ludwig II., dem Regenten des Landesteils Schwerin, in einem Geheimvertrag die Auflösung des mecklenburgischen Gesamtstaates. Dieser Plan scheiterte jedoch am erbitterten Widerstand der Ritterschaft.

Adolf Friedrich III. heiratete am 16. April 1709 in Reinfeld Dorothea Sophie (* 4. Dezember 1692; † 29. April 1765), die Tochter von Johann Adolf von Holstein-Plön. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor:

  • Marie Sophie (* 5. Mai 1710; † 21. Februar 1728), 1719 zur Äbtissin im Kloster Rühn ernannt, aber wahrscheinlich nie ausgeübt.
  • Magdalene Christiane (* 21. Juli 1711; † 27. Januar 1713)

Da Adolf Friedrich III. keinen Sohn hatte, wurde nach geltendem Hausrecht sein Neffe Adolf Friedrich IV., Sohn des Prinzen Karl (Ludwig Friedrich), sein Nachfolger auf dem Strelitzschen Thron.

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Adolf Friedrich II. Herzog zu Mecklenburg [-Strelitz]
1708–1752
Adolf Friedrich IV.



Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Adolf_Friedrich_III._(Mecklenburg)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 26. Juni 2010 (Permanentlink: []). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.