Bernhard von Krosigk

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Bernhard von Krosigk (* 13. April 1582 in Sandersleben; † 8. November 1620 bei Prag) war Obristleutnant in Anhalt-Bernburg.

Leben

Krosigk ist der Sohn des Hauptmanns Adolf von Krosigk und dessen Ehefrau Martha von Dachröden. Albrecht Christoph von Krosigk ist sein Bruder.

Nach einer kurzen Zeit als Page am Hof in Köthen, begleitet Krosigk in den Jahren zwischen 1596 und 1602 seinen Fürsten, Ludwig I. von Anhalt-Köthen auf dessen ausgedehnter Cavalierstour. Bis einschließlich 1597 wurden die Niederlande, Großbritannien und Frankreich bereist und im darauf folgendem Jahr ging es weiter durch die Schweiz und Italien. 1602 führte die Reise dann durch Österreich, Ungarn und Böhmen zurück nach Köthen.

Zurück am Hof in Köthen wird er mit den Jahren bis zum anhaltischen Rittmeister befördert. Als solcher heiratet er etwa um 1607 Brigitta von Radestock. Mit ihr hat er einen Sohn, Bernhard d. J. von Krosigk.

Noch im Gründungsjahr, 1617, nimmt ihn Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen in die Fruchtbringende Gesellschaft auf. Als Gesellschaftsname wird ihm der Reinliche und als Devise unangerührt bestehts zugedacht. Als Emblem wird ihm eine ausgeblühete weiße Lilie (Lilium candidum L.) verliehen. Im Köthener Gesellschaftsbuch wird Bernhard von Krosigk unter der Nr. 8 geführt.

Im Regiment von Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Neuenstein-Weikersheim avanciert er bis zum Obristleutnant. Als solcher fällt er in der Schlacht am Weißen Berg am 8. November 1620, als die Armee unter Christian I. von Anhalt-Bernburg vernichtend geschlagen wird.

Siehe auch