Emil Doepler

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Emil Doepler 1887 (von C.W.Allers)

Emil Doepler, genannt „der Jüngere“, (* 29. Oktober 1855 in München; † 21. Dezember 1922 in Berlin) war Maler, Kunstgewerbler, Gebrauchsgraphiker, Heraldiker und Lehrer. Emil Doepler war der Sohn des Professors Karl Emil Doepler „der Ältere“ (1824–1905), welcher unter anderem durch seine Tätigkeit als Leiter der kostümlichen Ausstattung der Bayreuther Festspiele bekannt wurde.

„Heraldisches Handbuch“ (Titelblatt)
(1879 gezeichnet von Emil Doepler)

Leben

Emil Doepler d. J. widmete sich bereits als Jugendlicher intensiv der Kunst. Sein Vater, der sich ebenfalls als Maler und Illustrator einen Namen machte, war zunächst sein Lehrer. Er spezialisierte sich als Zeichner und Maler heraldischer und kunstgewerblicher Motive, schuf aber auch Landschaftsbilder und Stillleben in unterschiedlichen Techniken.

Galerie

Werke

  • 1887 Stadtwappen von Essen.
  • 1889 Entwurf der neuen Form des deutschen Reichsadlers
  • 1898 Heraldischer Formenschatz, Berlin
  • Zeichnungen im Heraldischen Musterbuch von F.Warnecke
  • 1898 Entwurf des „Dreikronenstern“ als Bestandteil des Firmenlogos der Gebr. Stollwerck AG.
  • 1906 Entwurf des Äbtissinnenstab Kloster Drübeck
  • 1909 Künstlerische Oberleitung bei der Herausgabe des Stollwerck Sammelalbums Helden des Geistes und vom Schwert
  • 17. Februar 1914 Entwurf von Flaggen und Standarten für Albanien: Die National- und die Handelsflagge, sowie drei Fürstenstandarten.
  • 1919 Entwurf des Staatssymbols der Weimarer Republik

Für die Firma Stollwerck gestaltete Emil Doepler Emailschilder und Sammelbilder. Diese Gebrauchsgrafiken wurden in verschiedenen Kunstzeitschriften abgedruckt.

Literatur

  • Gernot Blum: Aufbruch in die Moderne - Das Exlibris um 1900 Artikel: Die Heraldiker - Emil Doepler d.J., Wiesbaden 1990, ISBN 978-3-922 835-19-6

Weblinks

 Commons: Emil Doepler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Emil_Doepler“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 26.Mai 2010 (Permanentlink: []). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.