Friedrich Wilhelm II. (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck)

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Friedrich Wilhelm II. von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck (* 18. Juni 1687 in Potsdam; † 11. November 1749 in Königsberg), Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, preußischer Generalfeldmarschall und Gouverneur von Berlin.

Er war der älteste Sohn von Friedrich Ludwig (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck) (1653-1728) und seiner Frau Luise Charlotte von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1658-1740).

Nachfolger als Herzog wurde sein Sohn Friedrich, der bereits 1757 fiel, danach erbte sein Bruder Karl Ludwig (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck) den Titel.

Leben

Friedrich Wilhelm studiert zunächst in Halle/Saale und ging 1704 als Obristleutnant in die preußische Armee, 1713 wurde er Obrist. Bei der Belagerung von Stralsund 1715 konnte er sich auszeichnen und erhielt 1721 das Regiment seines Vaters, das Infanterieregiment No. 11. Für seine Verdienste schenkte ihm der König 1717 das Palais Friedrichshof und belehnte ihn 1725 mit dem Gut Riesenberg, das er aber verkaufte und sich in Ostpreußen bei Condehnen Güter kaufte.

1741 nach der Schlacht bei Mollwitz kam es zu einem Zerwürfnis mit dem König. Der General war als Verstärkung angerückt, kam aber zur eigentlichen Schlacht zu spät. In Unkenntnis der Lage ließ er mehrere österreichische Einheiten vorbeiziehen. Dennoch wurde er noch im gleichen Jahr zum Generalfeldmarschall ernannt und nach Königsberg versetzt. 1747 wurde er dann Gouverneur von Berlin, ein Amt das er wegen Krankheit nicht mehr antreten konnte.

1744 verkaufte er auch das Stammhaus Haus Beck (Löhne-Ulenburg). Ursprünglich hatte er das Gut Friedrich Wilhelm I. (1682-1719) abgekauft. Dieser war zum Katholizismus übergetreten, kaiserlicher Feldmarschall geworden und bei Francavilla auf Sizilien gefallen.

Familie

Er war zweimal verheiratet. Das erste Mal mit der verwitweten Fürstin Czartoryski († 1715), geborene Eleonora von Loß, Tochter des polnischen Großschatzmeisters Wladislaus von Loß. Die Ehe blieb kinderlos. Nach ihrem Tod heiratete er am 3. Dezember 1721 Gräfin Ursula Anna von Dohna-Schlobitten. (* 31. Dezember 1700; † 17. März 1761). Das Paar hatte zwei Kinder:

  • Friedrich (* 4. November 1723; † 6. Mai 1757) war preußischer Oberst und fiel in der Schlacht von Prag und
  • Sofie Charlotte (* 31. Dezember 1722; † 7. August 1763). Sie heiratete am 5. Juni 1738 den preußischen Generalmajor Alexander Emil zu Dohna-Wartenburg-Schlodien (* 7. Juli 1704,; † 6. Oktober 1745), der in der Schlacht bei Soor fiel . Am 1. Januar 1750 heiratete sie auf Schloss Prökelwitz den Herzog Georg Ludwig von Schleswig-Holstein-Gottorf (* 16. März 1719; † 7. September 1763).

Literatur


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Friedrich_Wilhelm_II._(Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 27. Juni 2010 (Permanentlink: []). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.