Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff

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Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff (* 1686 in Dresden; † 15. Juli 1753 in Dresden) war ein Dresdner Architekt und illegitimer Sohn des sächsischen Kurfürsten Johann Georg III. und der Sängerin Margarita Salicola.

Fürstenhoff trat im Jahre 1709 dem sächsischen Ingenieurkorps bei. Hier erhielt er seine architektonische Ausbildung. Ab dem Jahr 1745 leitete er das Korps als Generalleutnant.

Zu Fürstenhoffs Hauptwerken gehörten der Wiederaufbau des Georgenbaus des Residenzschloss Dresden bis zum Jahr 1730. Von 1720 bis 1731 gestaltete er das Stallgebäude um und baute von 1729 bis 1731 die Englische Treppe. Von 1742 bis 1747 baute er das Dresdner Zeughaus, das spätere Albertinum, um. Fürstenhoff gestaltete die Tore der Dresdner Befestigungsanlagen, so 1718 die Schauseite des Leipzigers Tores am Palaisplatz und 1747/1748 das wiedergeöffnete Seetor.

Fürstenhoff entwarf 1740 sein Wohnpalais selbst – es lag vor dem Pirnaischen Tor und wurde 1758 zerstört. Das Palais war elfachsig und verfügte über einen großen Dreiecksgiebel. Die Ruine des Palais ist auf Bernardo Bellottos Blatt der zerstörten Pirnaischen Vorstadt abgebildet.

Literatur

  • Stadtlexikon Dresden A–Z, Verlag der Kunst Dresden 1995, ISBN 3-364-00300-9