Johann II. (Bamberg)

Aus Heraldik-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann von Nassau († 1329) war von 1328 bis zu seinem Tode 1329 als Johann II. Fürstbischof-Elekt des Hochstiftes Bamberg.

Johann von Nassau stammte aus dem weitverzweigten Haus Nassau. Andere Familienmitglieder erlangten ebenfalls hohe kirchliche Würden. Dazu gehörten Johann von Nassau als Bischof von Utrecht (1267–1288), Diether von Nassau als Erzbischof von Trier (1300–1307), Gerlach von Nassau als Erzbischof von Mainz (1353–1371), Adolf I. von Nassau als Bischof von Speyer seit 1371 und als Erzbischof von Mainz (1381–1390), Johann II. von Nassau als Erzbischof von Mainz (1397–1419), und Adolf II. von Nassau als Erzbischof von Mainz (1462–1475).

Zur Zeit der Wahl von Johann von Nassau zum Fürstbischof war Johannes XXII. Papst in Avignon und Nikolaus V. römischer Gegenpapst. Kaiser war Ludwig IV. (siehe auch Liste der Staatsoberhäupter 1328). Johann war nur kurze Zeit im Amt und starb noch bevor er die Bischofsweihe erhalten konnte.

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich II. von Sternberg Fürstbischof von Bamberg
1328–1329
Werntho Schenk von Reicheneck



Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Johann_II._(Bamberg)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 27. Juni 2010 (Permanentlink: []). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.