Julius Kindler von Knobloch

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Johann Julius Kindler von Knobloch (* 5. Mai 1842 in Srebrna Góra/SilberbergW-Logo.png; † 2. Juni 1911 in Dresden) war ein anhaltischer Kammerherr und HofmarschallW-Logo.png, preußischer Oberstleutnant, Mitglied der Badischen Historischen KommissionW-Logo.png, Genealoge und Heraldiker.

Leben

Julius Kindler von Knobloch, Sohn des Oberst z. D. Johann Georg Friedrich Kindler (1797-1876) und der Agnes Klara Konstanze von Knobloch (1803-1886), trat nach Erziehung im Kadettenhaus als Offizier in das 5. Artillerie Regiment Posen ein.[1] Nach der Teilnahme am Deutsch-Französischen KriegW-Logo.png (1870/71) versetzte man ihn als Hauptmann und Batteriechef nach Straßburg, wo er seinen Abschiede vom Militär nahm. Im Jahre 1886 berief man ihn in das Königliche HeroldsamtW-Logo.png nach Berlin (bis 1901).

Familienwappen

1906: Wappen Kindler von Knobloch (nach Siebmacher)

Blasonierung:
„In Blau drei (2,1) silberne Schenkkannen. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein rotbebändertes liegendes silbernes Jagdhorn vor fünf fächerförmig gestellten blauen Fähnlein an goldenen Lanzen.“[1]

Werke

Sein Hauptwerk ist das im Druck unvollendet gebliebene Oberbadische Geschlechterbuch mit Genealogien vor allem zu oberrheinischen Adelsfamilien. Genealogische Materialien dazu verwahrt sein Nachlass im Generallandesarchiv KarlsruheW-Logo.png.[2]

  • Der alte Adel im Oberelsass. Berlin 1882, Digitalisat
  • Das goldene Buch von Straßburg. In: Jahrbuch der k. k. heraldischen Gesellschaft Adler zu Wien, Jg. 1884 (S. 71–131) und 1885 (S. 1–91), Teil 1 – Internet Archive, Teil 2 – Internet Archive.
  • Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 1–3 (Buchstaben A-R), Heidelberg 1898–1919, Digitalisate

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Jürgen Arndt (Bearbeiter) unter Mitwirkung von Horst Hilgenberg und Marga Wehner: Biographisches Lexikon der Heraldiker sowie der Sphragistiker, Vexillologen und Insignologen. Hrsg.: Herold, Verein für Heraldik Genealogie und verwandte Wissenschaften (= J. Siebmachers Großes Wappenbuch. H). Bauer & Raspe, Neustadt an der Aisch 1992, ISBN 3-87947-109-6, S. 256 (664 S.).
  2. Signatur N Kindler v. Knobloch. Generallandesarchiv KarlsruheW-Logo.png

Weblinks

 Wikisource: Julius Kindler von Knobloch – Quellen und Volltexte