Verein für Computergenealogie

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Verein für Computergenealogie
(CompGen)
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Zweck: Ahnen- und Familienforschung
Vorsitz: Susanne Nicola
Gründungsdatum: 26. Oktober 1989
Mitgliederzahl: 3750[1]
Sitz: Lünen
Webseite: www.compgen.de

Der Verein für Computergenealogie wurde am 26. Oktober 1989 in [Dortmund gegründet. Der vollständige Name des Vereins lautete zunächst „Verein zur Förderung EDV-gestützter familienkundlicher Forschungen e. V.“, inzwischen „Verein für ComputergenealogieW-Logo.png e. V“. Er ist überregional tätig und im Vereinsregister des Amtsgerichtes Lünen eingetragen. Ziel des Vereins ist die „Förderung von Wissenschaft und Forschung in genealogischer und familienkundlicher Hinsicht, einschließlich der wissenschaftlichen Nachbargebiete“.

Der Verein hat ca. 3.750 Mitglieder (Stand September 2018)[2] aus ganz Deutschland sowie aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, China, Indonesien und den USA. Er ist damit heute die größte genealogische Vereinigung in Deutschland.

Auf eigenen Internetservern betreibt der Verein für Computergenealogie genealogische MailinglistenW-Logo.png und diverse Online-Datenbanken sowie weitere genealogische Projekte wie das GenWiki. Mitglieder können über den Verein ihre genealogischen Forschungsergebnisse werbefrei veröffentlichen.

Das Genealogische Ortsverzeichnis [seit 2016: Geschichtliches Ortsverzeichnis] (GOV) ist ein Projekt des Vereins für Computergenealogie. Diese Ortsdatenbank enthält neben der geographischen Lage auch andere und frühere Namen von Orten sowie deren historisch sich ändernde politische und kirchliche Zugehörigkeit und richtet sich damit an Familienforscher, Historiker und Soziologen.[3][4][5]

Der Verein gibt vierteljährlich die Zeitschrift Computergenealogie (CG) heraus, deren Bezug im Mitgliedsbeitrag enthalten ist.[6] außerdem erscheint in unregelmäßigen Abständen das fast 200-seitige Heft Familienforschung (Ahnenforschung leicht gemacht – Computergenealogie für Jedermann).

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stand November 2017
  2. Angela Horstmann: Auf der Suche nach den Wurzeln. Ahnenforschung. In: Kölnische Rundschau. 24. Februar 2012, abgerufen am 13. November 2014.
  3. GOV. Verein für Computergenealogie e. V., abgerufen am 10. November 2014.
  4. Jesper Zedlitz, Thekla Kluttig: Das Genealogische Ortsverzeichnis (GOV). In: Der Archivar. Nr. 3, 2014, S. 289–292.
  5. Jesper Zedlitz, Norbert Luttenberger: Modelling (Historical) Administrative Information on the Semantic Web. In: IARIA – International Academy, Research and Industry Association (Hrsg.): WEB 2014, The Second International Conference on Building and Exploring Web Based Environments. 2014, ISBN 978-1-61208-333-9, ISSN 2308-4421, S. 33–39.
  6. Nachweis in der Zeitschriftendatenbank: ZDBW-Logo.png-ID 807177-9
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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Verein_für_Computergenealogie“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 21. September 2018 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.