August von Sachsen (1589–1615)

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August von Sachsen (* 7. September 1589 in Dresden; † 26. Dezember 1615 in Naumburg) aus der albertinischen Linie der Wettiner war Verweser des Bistums Naumburg.

Leben

August war der jüngste Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560–1591) aus dessen Ehe mit Sophie (1568–1622), Tochter des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg. Seine älteren Brüder Christian II. und Johann Georg I. waren nacheinander Kurfürsten von Sachsen. Von letzterem erhielt August eine jährliche Rente von 21.000 Gulden sowie das Amt Senftenberg.

Er heiratete am 1. Januar 1612 in Dresden Elisabeth (1593–1650), Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Ehe blieb kinderlos.

August studierte an der Universität Wittenberg, wo man Wolfgang Hirschbach die Aufgabe übertrug, dem jungen Adligen in seiner Ausbildungen anzuführen. Während dieser Zeit führte er vom Wintersemester 1601–1606 das Rektorat der Hochschule, die akademische Präsenz des Amtes führte ein Prorektor. Er starb in Dresden erst 26-jährig eines plötzlichen Todes und wurde im Freiberger Dom bestattet.

Literatur

  • K. W. Böttiger: Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen, Zweiter Band, Hamburg 1831, S. 82 (Digitalisat)
  • Franz Otto Stichart: Das Königreich Sachsen und seine Fürsten, Leipzig 1854, S. 192 (Digitalisat)

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Alexander von Sachsen Verweser des Bistums Naumburg
1591–1615
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