Carola-Medaille

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Die Carola-Medaille wurde am 17. September 1892 durch König Albert von Sachsen aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Albertvereins gestiftet.

Verliehen wurde die Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze auf Vorschlag der Königin Carola an Mitglieder des Albertvereins und an alle Personen, die sich auf dem Gebiet der hilfreichen Nächstenliebe im Krieg oder im Frieden besondere Verdienste erworben haben.

Die runde Medaille zeigt das nach rechts gewandte Brustbild der Königin mit der Umschrift CAROLA KOENIGIN VON SACHSEN. Rückseitig ist, von zwei Rautenzweigen umschlossen, die zehnzeilige Inschrift GESTIFTET ZUM 25 JÄHRIGEN BESTEHEN DES ALBERT – VEREINS IN SACHSEN 1867-1892 FÜR HILFREICHE NÄCHSTENLIEBE zu lesen.

Getragen wurde die Auszeichnung an einem gelben Band mit schwarzen und blauen Seitenstreifen auf der linken Brust.

Literatur

  • Erhard Roth/Michael Autengruber: Sammlung der Statuten und Verordnungen bezüglich der Orden und Ehrenzeichen des Königreichs Sachsen, Phaleristischer Verlag Michael Autengruber, ISBN 3-932543-20-3


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