Konrad III. der Sendlinger

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Wappen der Sendlinger

Konrad III. der Sendlinger († 1322) war 31. Bischof von Freising in den Jahren 1314 bis 1322.

Konrad stammte aus einer wohlhabenden und angesehenen Münchner Patrizierfamilie. Er war Kaplan und Sekretär des Freisinger Bischofs Emicho Wildgraf von Wittelsbach und Freisinger Domherr.

Zum Bischof von Freising wurde er im Jahr 1314 bestimmt. Konrad verstand es geschickt, wie schon sein Vorgänger Gottfried von Hexenagger zwischen Ludwig dem Bayern und Herzog Friedrich den Schönen im Kampf um die Vormachtstellung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zu lavieren und keine der beiden Seiten zu bevorzugen, sich aber bei beiden Konfliktparteien Vorteile zu sichern. 1319 erwarb er Grafschaft Ismaning.

Unter seiner Regentschaft wurden 1315/1316 die Konradinischen Matrikel erstellt, eine genaue Diözesanbeschreibung. 1319 bis 1321 erfolgte der Neubau der Johanneskirche in Freising, 1319 die Errichtung des Kollegiatsstifts Freising St. Johannes.

Siehe auch

Literatur

  • Arnold, Alice: Konrad Sendlinger. In: Wurst, Jürgen und Langheiter, Alexander (Hrsg.): Monachia. München: Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2005. S. 86. ISBN 3-88645-156-9


Vorgänger Amt Nachfolger
Gottfried von Hexenagger Bischof von Freising
13141322
Johannes I. Wulfing



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