Nellenburg (Neustadt)

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Burg Nellenburg
Alternativname(n):
Entstehungszeit: um 1294
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Mauerreste
Ständische Stellung: Adlige
Ort: Neustadt
Geographische Lage 50° 50′ 15,6″ N, 9° 7′ 3,9″ O50.8376559.117751345Koordinaten: 50° 50′ 15,6″ N, 9° 7′ 3,9″ O
Höhe: 345 m ü. NHN
Nellenburg (Neustadt) (Hessen)
Nellenburg (Neustadt)

Die Burgruine Nellenburg liegt ca. 1 km südlich von Neustadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen auf einem 345 Meter hohen als "Hain" bezeichneten Basaltkegel.

Die im 13. Jahrhundert von den Grafen von Ziegenhain erbaute und 1271 erstmals erwähnte Burg wurde 1294 zusammen mit der Stadt und dem Amt Neustadt an den Erzbischof von Mainz verkauft. Die Burg wurde bis 1529 bewohnt und ist nach 1535 verfallen. 1563 wird sie bereits als "Wüstung" bezeichnet.

Nach mythischen Überlieferungen soll von dem "Junker-Hansen-Turm", dem Wahrzeichen von Neustadt, zu der nicht weit entfernten Nellenburg noch heute ein unterirdischer Gang führen, angefüllt mit Waffen, Rüstungen goldenem und silbernem Geschirr.

Literatur

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Aufl. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 2000. ISBN 3-86134-228-6, S. 258.
  • Alfred Schneider: Die früh- bis spätmittelalterlichen Befestigungen des Amöneburger Umlandes, in: Amöneburger Blätter Heft 3, 1990
  • Karl Knetsch: Einiges über die Nellenburg bei Neustadt, in Hessische Chronik, Heft 10 Jhg. 1912 und Heft 1 Jhg. 1913


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