Pennon

Aus Heraldik-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Französisches Pennon von 1634
Pennon von Sir Henry de StaffordW-Logo.png, um 1475
Pennon von James Douglas, Earl of Douglas, das in der Schlacht von OtterburnW-Logo.png benutzt wurde.
Pennon von Sir John Audley (nach Tudor Manuskript des College of Arms, 1510-1525; tatsächlicher Gebrauch z. B. 1459 in der Schlacht von Blore HeathW-Logo.png )
Pennon von Master Edmond Bray de Stoke (Dabernun; nach Walden)

Das Pennon ist ein meist dreieckiger Wimpel zumeist aus SeideW-Logo.png, der an einer Lanze angebracht wird. Das Wort Pennon leitet sich vom lateinischen penna ab, was „Flügel“ oder auch „Feder“ bedeutet.

Darstellung

Das Pennon war manchmal spitz, im Allgemeinen aber am Ende gabelförmig oder schwalbenschwanzförmig. Im 11. Jahrhundert war das Pennon gewöhnlich quadratisch, wobei das Pennonende mit spitzen Zungen oder Luftschlangen verziert war, ähnlich der OriflammeW-Logo.png. Während der Herrschaft von Heinrich III.W-Logo.png erhielt das Pennon den markanten Schwalbenschwanz oder die einspitzige Form. Eine weitere Version des einspitzigen Pennons wurde im 13. Jahrhundert eingeführt. In der Form war dies ein skalenförmiges Dreieck, das durch diagonales Schneiden eines vertikal länglichen Banners erhalten wurde.

Geschichte

Im Mittelalter war es der Lanzenschmuck des einfachen Ritters. Ein Ritter, der zum BannerherrnW-Logo.png wurde, schnitt einfach nur sein Pennon ab, um sein Banner zu erhalten. Von dieser Praktik rührt auch die französische Redensart: faire de pennon bannière (zu deutsch: „im Rang steigen“) her. Ein Pennonträger hatte auch das Recht, eine Kopie seines Pennons aus Metall auf seine Burg zu setzen.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Pennants – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Pennon“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 13. Februar 2019 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.