Spies von Büllesheim

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Wappen der Spies von Büllesheim

Spies von Büllesheim ist der Name eines Uradelsgeschlechts aus dem rheinischen Herzogtum Jülich.

Geschichte

Das Geschlecht erscheint erstmals 1319 urkundlich mit Ludewikus filius (Sohn des) Christiani de Buellesheim.[1] Im Herzogtum Jülich bekleidete die Familie das Amt des Erbschenks.

Die Stammreihe beginnt mit dem Ritter und Herzoglich jülischem Hofmarschall Heinrich Ysaak von Büllesheim auf Büllesheim, urkundlich 1387-1369.

Im Herzogtum Jülich, Kurköln, Luxemburg, der Pfalz und Nachbargebieten waren mehrere Familienzweige aufgeschworen, so z. B. wegen Burg Satzvey, Büllesheim, Oberehe, Schweinheim, Schloss Allner, Burg Bubenheim, Frechen, Langenfeld, Untermaubach, Haus Rath (Düren), Schönstein und Loersfeld.

Die Familie gehört der Rheinischen Ritterschaft an und stellte mehrfach deren Ritterhauptmann. Die Linie zu Maubach starb mit dem Sohn des preußischen Generals Otto Spies von Büllesheim aus. Die einzig noch existierende Linie ist die zu Haus Hall in Ratheim, welche aus der Linie zu Schweinheim, später Rath hervorgegangen ist. Sie ist seit 1895 auch im Besitz der Burg Metternich bei Euskirchen.

Ehemalige Besitze der Familie

Niederbolheim | Schloss Miel | Haus Rath (Düren) | Schloss Lörsfeld | Burg Untermaubach | Kleeburg (Euskirchen) | Schweinheim (Euskirchen) | Schloss Allner | Burg Merten | Burg Bubenheim | Burg Satzvey | Burg Oberehe | Schloss Schönstein | Burg Bodendorf | Burg Frechen | Rott in Spich | Kasteel Erenstein NL | Haus Mozenborn

Wappen

Das Stammwappen zeigt in Schwarz einen gekrönten, zweischwänzigen, rot bewehrten goldenen Löwen (Pfälzer Löwe) begleitet von fünf goldenen Pilgermuscheln (2,2,1).

Namensträger

Einzelnachweise

  1. Provinzial-Archiv von Limburg in Maastricht, gedr. bei G. de Franquinet, Oorkonden en Bescheiden van de Abdij Kloosterade, Maastricht 1869

Literatur

Weblinks


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Spies_von_Büllesheim“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 24. Juni 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.