Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Königreich von Großbritannien und Irland, für Königreich Großbritannien oder den heutigen Staat, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, siehe dort.
Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland
United Kingdom of Great Britain and Ireland
1801–1927
Flag of the United Kingdom.svg Coat of arms of the United Kingdom.svg
Flagge Wappen
Navigation
Flag of Great Britain (1707–1800).svg Königreich Großbritannien und Saint Patrick's Saltire.svg Königreich Irland
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Flag of the United Kingdom.svg
Amtssprache Englisch
Hauptstadt London
Regierungsform Konstitutionelle Monarchie
Karte
Britische Inseln 1905.png

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland entstand 1801 aus dem Zusammenschluss des Königreichs Großbritannien (das 1707 aus dem Zusammenschluss der Königreiche England und Schottland entstanden war) mit dem Königreich Irland. Das Zusammengehen war möglich geworden, nachdem das irische Parlament (in dem ausschließlich Protestanten vertreten waren) ein Jahr zuvor beschlossen hatte, dem Act of Union 1800 zuzustimmen und sich selbst aufzulösen.

Im Vereinigungsvertrag wurde vereinbart, dass Irland mehr als 100 Parlamentsabgeordnete ins britische Parlament im Palace of Westminster entsenden würde. Außerdem war die Emanzipation der Katholiken vorgesehen. Die Umsetzung wurde jedoch durch König Georg III. verhindert. Er argumentierte, dass er mit der Gleichstellung der Katholiken seinen Krönungseid brechen würde (der britische Monarch ist zugleich Oberhaupt der anglikanischen Kirche).

1829 gelang es Daniel O’Connell durch ein juristisches Verfahren, endlich die britische Regierung zur Umsetzung der Katholikenemanzipation zu zwingen. Seine Kampagne, die Vereinigung rückgängig zu machen, scheiterte jedoch. Später versuchten Politiker wie Charles Stewart Parnell, in Irland eine autonome Selbstverwaltung (Home Rule) einzuführen; Irland sollte aber ein Teil des Vereinigten Königreichs bleiben.

Die Trennung Irlands vom Vereinigten Königreich

1919 riefen die irischen Parlamentsabgeordneten in Dublin ein unabhängiges irisches Parlament namens Dáil Éireann aus, mit dem Vorsitzenden Éamon de Valera als designiertem Staatsoberhaupt. Der darauf folgende Anglo-Irische Krieg dauerte bis 1921. Im Dezember 1922 verließen schließlich aufgrund des anglo-irischen Vertrags 26 irische Grafschaften das Vereinigte Königreich und bildeten den Irischen Freistaat, der den Status eines Dominions innerhalb des britischen Reichs erhielt. Sechs Grafschaften in der Region Ulster blieben beim Königreich und bildeten den Teilstaat Nordirland. Der Staatsname wurde noch bis zur 1927 erfolgten Änderung in Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland beibehalten.

Siehe auch

Quellenhinweis

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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Vereinigtes_Königreich_von_Großbritannien_und_Irland“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 06. Juni 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.