Wilhelm III. (Hessen)

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Wilhelm III., „der Jüngere“, Landgraf von Hessen (* 8. September 1471; † 17. Februar 1500) regierte über die Teil-Landgrafschaft Oberhessen, mit Residenz in Marburg.

Wilhelm war der Sohn des Landgrafen Heinrich III. von Hessen und dessen Frau Anna von Katzenelnbogen. Beim Tode seines Vaters im Jahre 1483 war er noch unmündig, und hatte daher bis zum Jahre 1489 seinen Onkel Hermann, Erzbischof von Köln, und den Hofmeister Hans von Dörnberg zum Vormund.

Mit den reichen Einkünften des Landes konnte Wilhelm im Jahre 1492 die halbe Herrschaft Eppstein (unter anderem das sog. Ländchen[1]) und 1493 einen Teil Klingenbergs erwerben.

Im Jahre 1498 heiratete er Elisabeth, die Tochter Philipps von der Pfalz.

Wilhelm starb früh, nach einem Sturz vom Pferd beim Jagen, und hinterließ keine legitimen Nachkommen. Seine Besitzungen fielen an seinen Vetter Wilhelm II., der damit die gesamte Landgrafschaft Hessen wieder in einer Hand vereinigen konnte.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Staatsarchiv Marburg Kopiar 14, Nr. 5, Bl. 12-21v und Staatsarchiv Marburg Kopiar 21, Nr. 34 Bl. 153-176v. [1]


Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich III. Landgraf von Hessen (Oberhessen)
1483–1500
Wilhelm II.



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