Friedrich Wilhelm III. (Preußen)

Aus Heraldik-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Friedrich Wilhelm III.
Friedrich Wilhelm als Kronprinz, um 1793

Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770 in Potsdam; † 7. Juni 1840 in Berlin) war seit 1797 König von Preußen und als Markgraf von Brandenburg bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches im Jahre 1806 dessen Erzkämmerer und Kurfürst.

Leben

Friedrich Wilhelm wurde 1770 in Potsdam als Sohn von Friedrich Wilhelm II. und Friederike von Hessen-Darmstadt geboren. Er galt als schüchterner und zurückhaltender Junge, was sich besonders in seiner wortkargen Rede bemerkbar machte, die sich durch das Weglassen der Personalpronomina auszeichnete und als Vorbild für die ebenfalls knappe Militärsprache gilt.[1]

Das Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise von Preußen

Am 24. Dezember 1793 heiratete Friedrich Wilhelm Luise von Mecklenburg-Strelitz, die ihm zehn Kinder gebar. In seinem Kronprinzenpalais Unter den Linden in Berlin führte Friedrich Wilhelm ein eher bürgerliches Leben mit einer problemlosen Ehe. Von seinem Lebensstil wich er auch nach der Krönung zum preußischen König im November 1797 nicht ab. Angewidert vom moralischen Zerfall am Hofe seines Vaters (Intrigen und Affären) war er zuerst bemüht, die Sittlichkeit im Königshaus wiederherzustellen. Dieser Eifer ging sogar so weit, dass er Johann Gottfried Schadows Prinzessinnengruppe der Öffentlichkeit fast gänzlich entzog.

Zitat Friedrich Wilhelms III. zu seiner Pflichtauffassung und auch als Beispiel seiner knappen Sprache:

Jeder Staatsdiener hat doppelte Pflicht: Gegen den Landesherrn und gegen das Land. Kann wohl vorkommen, daß die nicht vereinbar sind, dann aber ist die gegen das Land die höhere.“

Er vertrat in dieser Zeit zähen Festhaltens an höfisch geprägten Darstellungsformen ungewöhnlich fortschrittliche Kunstansichten: Mit dem Ankauf der „modernsten deutschen Bilder der Zeit“ – Caspar David FriedrichsDer Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ (1810) – leistete er eine der erstaunlichsten Kulturtaten jener Zeit.[2] .

Friedrich Wilhelm III. war auch musikalisch besonders begabt. Bereits als zehnjähriger Kronprinz komponierte er einen heute noch sehr bekannten Marsch, der allerdings erstmal in Vergessenheit geriet. Aufgeführt wurde dieser Marsch erstmalig 1835 bei der Revue von Kalisch. Der Marsch wurde später von den meisten Regimentern der Armee als Präsentiermarsch genutzt und so erhielt er später einfach den Namen Präsentiermarsch. Auch die Bundeswehr nutzt ihn noch heute.

Seine Politik war, wie er selbst, zurückhaltend und neutral. Reformen liefen nur sehr langsam an, und seine Neutralitätspolitik auf der internationalen Bühne gilt als Fehlschlag. Da Frankreich die linksrheinischen Gebiete beanspruchte, bildete sich um Preußen eine Koalition aus Großbritannien, Russland und Österreich, die am 1. März 1799 einen weiteren der Koalitionskriege gegen die Franzosen begann.

Zwar ging Frankreich aus diesem Krieg geschwächt hervor, aber sein Einfluss auf Preußen wuchs. Deutschland wurde in den darauffolgenden Jahren von Frankreich radikal umgestaltet. So verschwanden in der Folge des Reichsdeputationshauptschlusses viele Kleinstaaten und freie Städte von der Landkarte.

Preußen profitierte zwar durch seine Neutralität mit Gebietsgewinnen – nach Napoleons Willen sollte Preußen das (englische) Hannover erhalten –, geriet aber in eine außenpolitische Isolation. Selbst als Frankreich die Neutralität Norddeutschlands verletzte, blieb Friedrich Wilhelm neutral und trug somit sowohl zum Niedergang des Reiches als auch mittelbar zum Sieg Napoleons gegen Russland und Österreich bei.

Friedrich Wilhelm III., porträtiert von Ernst Gebauer

1806 verpflichtete sich Friedrich Wilhelm gegenüber Russland, Napoleon nicht mit Truppen für einen Überfall auf Russland zu unterstützen. Wenig später ordnete er ein Ultimatum gegen Frankreich an, worin er die Forderung stellte, alle französischen Truppen aus Süddeutschland zurückzuziehen. Dies zu einem Zeitpunkt, als durch die Schlacht von Austerlitz Napoleon Österreich und Russland schon in die Knie gezwungen hatte. Napoleon ignorierte das Ultimatum und erklärte Preußen am 9. Oktober den Krieg. In der Schlacht bei Saalfeld am 10. Oktober fiel der bei Hofe einflussreiche Prinz Louis Ferdinand, ein Neffe Friedrich II. Bei der darauffolgenden Schlacht bei Jena und Auerstedt wurde das Heer des Königs vernichtend geschlagen, und Friedrich Wilhelm musste nach Memel in Ostpreußen fliehen. Am 9. Juli war Friedrich Wilhelm gezwungen, den Frieden von Tilsit anzunehmen, in dem Preußen alle Gebiete westlich der Elbe und einen Großteil der Gewinne aus den Polnischen Teilungen verlor.

Der Zusammenbruch des preußischen Staates war der Anlass für die preußischen Reformen. Der König leitete diese Reformen nur äußerst widerwillig ein. Sie wurden jedoch maßgeblich von Politikern wie Karl August von Hardenberg, dem Freiherrn vom Stein, Wilhelm von Humboldt und Militärs wie August Graf Neidhardt von Gneisenau und Gerhard von Scharnhorst vorangetrieben. Die Lage des Landes, aber auch die Beziehung zwischen Volk und König besserten sich in der Folge spürbar.

Am 24. Februar 1812 wurde Friedrich Wilhelm auf französischen Druck hin Verbündeter im sich abzeichnenden Krieg Napoléon Bonapartes gegen Russland. Preußen stellte ein Truppenkontingent für die Grande Armée. Der Bedarf an Soldaten führte am 9. Februar 1813 zur Einführung der Wehrpflicht im Lande „für die Dauer des Krieges“, die indessen später beibehalten blieb. Nach dem Desaster der napoleonischen Armee im Feldzug gegen Russland erklärte der König am 16. März 1813 Frankreich den Krieg.[3] Historische Bedeutung erlangte hierbei auch der von Friedrich-Wilhelm III. 1813 anlässlich des Beginns der Befreiungskriege gegen Frankreich herausgegebene Aufruf An Mein Volk in der Breslauer „Schlesischen privilegierten Zeitung“ (Schlesische Zeitung) vom 20. März 1813. In dem Aufruf rechtfertigt ein preußischer Regent erstmals vor seinen Untertanen seine Politik; parallel wird die Stiftung des Eisernen Kreuzes bekannt gegeben. Preußen konnte bis 1815 wieder eine Großmachtstellung erlangen.

Statue von Friedrich Wilhelm III. auf der Burg Hohenzollern

Auf das durch das Wehrgesetz von 1814 organisierte Heer wurden große Summen verwendet. So erließ er am 11. März 1815 die „Order zur Neubefestigung der Stadt Coblenz und der Festung Ehrenbreitstein“. In den folgenden Jahren entstand die Festung Koblenz, eines der umfangreichsten Festungssysteme Europas, gebaut nach modernsten Erkenntnissen, der so genannten „Neupreußischen“ oder „Neudeutschen Befestigungsmanier“.

Das Unterrichtswesen wurde auch nicht vernachlässigt. Am 11. August 1806 verfügte er die Gründung der ersten preußischen Blindenanstalt. 1810 wurde unter Wilhelm von Humboldt die Alma Mater Berolinensis, die Universität Berlin (1828–1949 Friedrich-Wilhelms-Universität, danach Humboldt-Universität zu Berlin), 1811 die Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität (Universität Breslau) und zuletzt unter Altensteins Leitung die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn gegründet. Durch die 1817 gegründete Union suchte Friedrich Wilhelm zugleich den kirchlichen Sinn zu heben und Einigkeit der Konfessionen zu erzielen, wobei er sich freilich durch Widerstand, den er vielfach von Seiten des Volkes und der Geistlichkeit erfuhr, zu Zwangsmaßregeln reizen ließ, etwa zur Inhaftierung von Pfarrern, dem Einsatz von Militär gegen friedliche Gläubige, zur Beschlagnahme von lutherischen Kirchen, wie die Entstehung der evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Kirche und der Agendenstreit belegen.

Am 11. März 1812 wurden auf Initiative des Königs 30.000 Juden durch das „Judenedikt“ der christlichen Bevölkerung rechtlich weitgehend gleichgestellt.

Thalermünze von 1819 mit Konterfei Friedrich Wilhelm III.

Die Hoffnung, dass der König weitere Reformen vorantreiben könnte, wurde durch seine restaurative Politik zunichte gemacht. Besonders durch den Einfluss von Fürst Metternich, mit dem sich der König am 1. August 1819 im böhmischen Teplitz traf, wurde die Pressezensur eingeführt und die Überwachung der Universitäten forciert. Das im Finanzedikt vom 27. Oktober 1810 vom König gegebene Versprechen einer Verfassung wurde am 11. Juni 1821 durch Vertagen auf unbestimmte Zeit kassiert,[4] die Arbeiten an einer Verfassungsreform beendet.

Statt der Verfassung wurden 1820 zunächst die so genannten Demagogenverfolgungen in Szene gesetzt und am 5. Juni 1823 Provinzialstände berufen, deren Zusammensetzung und Befugnisse dem berechtigten Verlangen des Volkes in keiner Weise genügen konnten, und die, wenn sie zu Ansehen und größerer Macht gelangt wären, nur das Unwesen mittelalterlicher Stände erneuert hätten.

Die Unruhen, welche auch in Deutschland infolge der Julirevolution ausbrachen, bestärkten den König in seiner Abneigung gegen alle volkstümlichen Regungen und verschärften die absolutistischen Tendenzen seiner Regierung, welche sich wiederum in gehässigen Verfolgungen kundgaben. Als solche wurde auch die Verhaftung der Erzbischöfe von Köln und Posen angesehen, und die öffentliche Meinung trat durchaus nicht für die Regierung ein.

Ebenso wenig befriedigt war man von der Außenpolitik des Königs: Durch die Heilige Allianz (26. September 1815) mit den Kaisern von Österreich und Russland hatte er Preußen ganz an die reaktionäre Politik dieser Mächte gekettet.

Kinder von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen

Er beteiligte sich an den Kongressen von Troppau und Laibach, wo Alexander I. und Metternich die bewaffnete Intervention gegen die freiheitliche Bewegung in Italien und Spanien beschlossen, und schloss sich willig allen Maßregeln dieser Männer an, in Deutschland und Europa jede Änderung der für Preußen wenig günstigen Wiener Verträge zu verhindern. Er erleichterte durch eine strenge Überwachung der Grenze Russland die Unterdrückung des polnischen Aufstandes 1831, während er die Trennung Belgiens von den Niederlanden und Frankreichs Intervention geschehen ließ. Da seine Gattin bereits 1810 verstorben war, heiratete Friedrich Wilhelm im Jahre 1824 Auguste Gräfin von Harrach; es handelte sich hierbei um eine morganatische Ehe. In den folgenden Jahren gingen seine politischen Bemühungen zurück.

1810 beschloss König Friedrich Wilhelm III. das erste öffentliche Museum zu erbauen, und beauftragte Wilhelm von Humboldt mit der Zusammenstellung einer „gut gewählten Kunstsammlung.“ Einem neuen Verständnis der Kunst entsprechend wurden so die feudalen Schatzkammern in eine Bildungseinrichtung verwandelt, die sich an das wachsende Bürgertum richtet. Das dazu vorgesehene Gebäude, eines der bedeutendsten Werke des Klassizismus (das Alte Museum (bis 1845 Königliches Museum) auf der Berliner Museumsinsel, entstand im Laufe der 1820er Jahre nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels.

Die spätere Meinung über ihn war von der späteren Regierungsphase der Stagnation geprägt und in weiten Teilen der Bevölkerung entsprechend eher ungünstig.

Denkmäler

Berlin

Standbild Friedrich Wilhelms III. von Friedrich Drake in Berlin
  • Im südlichen Großen Tiergarten steht ganz in der Nähe des Denkmals der Königin Luise ein 6,50 Meter hohes Standbild des Königs, das der Bildhauer Friedrich Drake geschaffen hat. Es stellt Friedrich Wilhelm in einfacher Kleidung dar, die Inschrift lautet: Ihrem Könige Friedrich Wilhelm III. Die dankbaren Einwohner Berlins 1849. Das Denkmal entstand als Dank für die Verschönerung des Tiergartens, die vom König veranlasst worden war. Finanziert wurde es durch Spenden aus allen Teilen der Bevölkerung. Termin der Aufstellung war der 3. August 1849. Die Reliefs am Sockel versinnbildlichen einen Lobgesang auf den Tiergarten. Das Denkmal ist eine Kopie, das geschützte Original befindet sich seit Mai 2009 in der Zitadelle Spandau.
  • Im Lustgarten stand bis zum Zweiten Weltkrieg ein Reiterstandbild von Albert Wolff vor dem Alten Museum.
  • Für die ehemalige Berliner Siegesallee schuf der Bildhauer Gustav Eberlein in der Denkmalgruppe 30 ein Standbild Friedrich Wilhelms III., enthüllt am 30. März 1901. Auf Wunsch Kaiser Wilhelms II., dem Auftraggeber der Monumentalallee, zeigte Eberlein den König nicht als den unglücklichen alten Mann, dessen Politik eher ungünstig in Erinnerung blieb, sondern in schlanker Offiziersgestalt als den jungen König im eher privaten Bereich, der sich gerne in das biedermeierliche, fast bürgerliche Familienleben im Sommersitz Paretz zurückgezogen hatte.
Köln

Die politisch-militärische Dimension seiner Regierungszeit repräsentierten in der Denkmalgruppe die Nebenbüsten zu Gebhard Leberecht von Blücher und Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. Das Standbild Friedrich Wilhelms ist erhalten (die rechte Hand und der Stock fehlen) und ruht seit Mai 2009 gleichfalls in der Zitadelle Spandau.[5]

Potsdam

1845 wurde in Potsdam auf dem Wilhelmsplatz (dem heutigen "Platz der Einheit") innerhalb einer große Zeremonie unweit des Stadtpalais der Castans ein Bronzedenkmal des Berliner Bildhauers August August Kiß eingeweiht. Es zeigt König Friedrich Wilhelm III. zu Fuß in Generalsuniform mit Mantel und unbedecktem Haupt. Es stand dort bis etwa 1914.

Köln

Gustav Blaeser führte ein aus Bürgerspenden finanziertes Kolossaldenkmal für den Heumarkt in Köln aus, das 1878 eingeweiht wurde. Nachdem das Denkmal im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, blieb der Platz bis 1990 ohne Preußenkönig. Ein Teil-Nachguss mit Originalstücken schmückte anschließend den innerstädtischen Platz bis 2007. Durchgerostete Stellen mussten bearbeitet werden, um die Standfestigkeit zu sichern. Am 6. Oktober 2009 wurde das Reiterstandbild wieder auf den unverkleideten Sockel gehoben. Die Kosten von rund 200.000 Euro wurden hälftig von der Stadt und Spendern aufgebracht.

Königssäule in Wolfshagen

Merseburg

Reiterdenkmal im Schlosspark, Bronzeguss 1918, aufgestellt 1935, letztes Werk von Louis Tuaillon

Nachkommen

Alle Kinder stammen aus der ersten Ehe mit der Herzogin Luise von Mecklenburg-Strelitz (1776–1810).

  1. ∞ 1830–1849 Prinzessin Marianne der Niederlande (1810–1883), eine Schwester von Friedrich, Prinz der Niederlande
  2. ∞ 1853 Rosalie von Rauch, eine Tochter des Generals Gustav von Rauch, spätere Gräfin von Hohenau (1820–1879)

Die zweite Ehe mit Gräfin Auguste von Harrach, spätere Fürstin von Liegnitz, blieb kinderlos.

Ahnentafel

Ahnentafel Friedrich Wilhelm III. (Preußen)
Urgroßeltern

König Friedrich Wilhelm I. (Preußen) (1688–1740)
∞ 1706
Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (1687–1757)

Herzog Ferdinand Albrecht II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)
(1680–1735)
∞ 1712
Antoinette Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel
(1696–1762)

Landgraf Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt) (1691–1768)
∞ 1717
Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg (1700–1726)

Herzog Christian III. (Pfalz-Zweibrücken) (1674–1735)
∞ 1719
Karoline von Nassau-Saarbrücken (1704–1774)

Großeltern

Prinz August Wilhelm von Preußen (1722–1758)
∞ 1742
Luise Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel (1722–1780)

Landgraf Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt) (1719–1790)
∞ 1741
Henriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken (1721–1774)

Eltern

König Friedrich Wilhelm II. (Preußen) (1744–1797)
∞ 1769
Friederike von Hessen-Darmstadt (1751–1805)

König Friedrich Wilhelm III. (Preußen) (1770–1840)

Sonstiges

  • In seiner Regierungszeit wirkte der preußische Baumeister Karl Friedrich Schinkel, der von ihm nachhaltig und umfangreich gefördert worden ist.
  • Friedrich Wilhelm III. stiftete am 10. März (Geburtstag seiner Frau Luise) 1813 das Eiserne Kreuz, den ersten Orden, den nicht nur Offiziere erhalten konnten. Obwohl die auf den Geburtstag Königin Luises (rück-)datierte Stiftungsurkunde ausdrücklich die einmalige und ausschließliche Verleihung für die Befreiungskriege vorsieht, wurde es in späteren Kriegen immer wieder neu aufgelegt.
  • Er führte den Pour le Mérite mit Eichenlaub ein. Das L auf der Blattader steht für seine verstorbene Frau Luise, die Blattenden stehen für seine zu dieser Zeit nur noch sieben lebenden Kinder.
  • Ihm ist die 9. Sinfonie Beethovens gewidmet.
  • Er komponierte in seiner Freizeit viel Militärmusik, darunter den noch heute häufig gespielten Präsentiermarsch sowie den Marsch Bataillon Garde.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Haussherr: Friedrich Wilhelm III.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, S. 560–563 (Digitalisat).
  • v. Hartmann: Friedrich Wilhelm III. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 7, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 700–729.
  • Thomas Stamm-Kuhlmann: König in Preußens großer Zeit. Friedrich Wilhelm III., der Melancholiker auf dem Thron. Siedler, Berlin 1992.
  • Dagmar von Gersdorff: Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. Eine Liebe in Preußen. Rowohlt, Reinbek 2001. ISBN 3-499-22615-4.
  • Claudia von Gélieu, Christian von Gélieu: Die Erzieherin von Königin Luise. Salomé de Gélieu. Regensburg 2007, ISBN 978-3-7917-2043-2.
  • Carsten Peter Thiede, Eckhard G. Franz: Jahre mit Luise von Mecklenburg-Strelitz. Archiv für heimische Geschichte und Altertumskunde Bd. 43. Darmstadt 1985.

Weblinks

 Commons: Friedrich Wilhelm III. – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. vgl. Franz Blei: Königin Luise von Preußen. In: Gefährtinnen. Berlin 1931, S. 68 f.
  2. Preussen, die Kunst und das Individuum: Beiträge gewidmet Helmut Börsch-Supan Von Hans Dickel,Christoph Martin Vogtherr, Berlin 2003
  3. Klaus Wiegrefe: Die gute Revolution. In: Der Spiegel. Nr. 33, 2007, S. 37 (online).
  4. Spiegel 33/2007, Seite 36/37
  5. Uta Lehnert: Der Kaiser und die Siegesallee. Réclame Royale. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1998, S. 210f, ISBN 3-496-01189-0


Vorgänger Amt Nachfolger
Friedrich Wilhelm II. König von Preußen
1797–1840
Friedrich Wilhelm IV.



Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Friedrich_Wilhelm_III._(Preußen)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 21. Juni 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.