Schloss Hartenfels

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Schloss Hartenfels, Elbe, Zollhaus
links mit der alten ElbebrückeW-Logo.png, rechts mit Brückenaussichtsplattform
Erker im Innenhof, Tordurchfahrt Richtung Elbe
 
2009: Vor der Restauration
 
2011: Nach der Restauration
Schloss Hartenfels auf einem Gemälde von Lucas Cranach d. J., 1544

Schloss Hartenfels ist ein prachtvolles RenaissanceschlossW-Logo.png in der Stadt TorgauW-Logo.png im Freistaat Sachsen.

Geschichte

Rekonstruktion der historischen Raumstruktur um 1547 nach Hoppe 1996
Rosengarten

Als sich das sächsische Herrschergeschlecht der Wettiner 1485 bei der Leipziger Teilung in zwei Linien aufspaltete, fiel die bisherige Hauptresidenz, die AlbrechtsburgW-Logo.png in Meißen, in den Besitz der albertinischen Linie der Wettiner. Kurfürst Friedrich III. und seine Nachfolger ließen später in Torgau das Schloss Hartenfels zur neuen Hauptresidenz der ernestinischen Linie ausbauen. Der Schlossbau wurde im 15. Jahrhundert von Konrad PflügerW-Logo.png, einem Schüler Arnolds von WestfalenW-Logo.png begonnen und im 16. Jahrhundert von Konrad KrebsW-Logo.png fortgeführt. Es handelt sich um das größte vollständig erhaltene Schloss der Frührenaissance Deutschlands.

Die Kapelle oder SchlosskircheW-Logo.png von Schloss Hartenfels wurde 1543–1544 von Nikolaus GromannW-Logo.png erbaut. Sie gilt als der erste protestantische Kirchenneubau der Welt. Die SchlosskapelleW-Logo.png wurde 1544 noch von Martin Luther selbst eingeweiht. Bis dahin und lange Zeit danach wurden vorhandene Kirchen je nach Konfession umgewidmet. Dehio weist aber darauf hin, dass ihr Raumkonzept nicht von theologischen Konzepten des evangelischen Gottesdienstes, sondern vom Raumkonzept des Schlossbaus bestimmt sei. Schon vorher entstanden in der Region zum Ende des 15. Jahrhunderts ähnliche (vorreformatorische) Schlosskirchen auf Schloss WolmirstedtW-Logo.png oder auf Burg ZiesarW-Logo.png. Die Kirche ist in einen dreistöckigen Saal des Nordflügels integriert. Die Doppelemporen ruhen auf Flachbögen zwischen den seitlichen Strebepfeilern. Die Kanzel befindet sich an der Südseite des Saals. Der Altar von 1602 ist eine Dresdner Bildhauerarbeit aus dem Umkreis der WalthersW-Logo.png und stammt aus der ehemaligen Schlosskirche im Moritzbau des Residenzschlosseses DresdenW-Logo.png, die 1737 in Wohnraum umgewandelt wurde. Zur Ausstattung gehört eine Gedenktafel aus dem Jahr 1545, die Martin Luther zwischen den Prinzen Johann Wilhelm und Johann Friedrich zeigt. Sie geht im Entwurf auf Augsburger Vorbilder der Frührenaissance zurück und wurde von den Dresdner Giessern Wolfgang I.W-Logo.png und Oswald II. HilligerW-Logo.png aus der bekannten Glocken- und Geschützgiesserdynastie der HilligerW-Logo.png gegossen.

Bärengraben
Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes der Hoffassade des Saalbaus um 1547, nach Hoppe 1996

Nach dem Schmalkaldischen KriegW-Logo.png kam 1547 das Schloss in den Besitz der Albertiner, als die bei dem Konflikt am Ende unterlegenen Ernestiner zusammen mit der Kurwürde auch wichtige Besitzungen abtreten mussten. Als die Albertiner im 16. Jahrhundert ihren Hofhaltungssitz dauerhaft nach Dresden verlegten, wurde das Schloss hauptsächlich als Verwaltungsgebäude genutzt. 1815 gelangte es an das Königreich Preußen und diente nunmehr der preußischen Verwaltung des neugebildeten Kreises TorgauW-Logo.png.

Im Rahmen der Stiftung Sächsische GedenkstättenW-Logo.png entstand hier zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft ein Dokumentations- und Informationszentrum. Es setzt sich mit der Rolle Torgaus als Sitz des ReichskriegsgerichtsW-Logo.png und den damit im Zusammenhang stehenden örtlichen WehrmachtsgefängnissenW-Logo.png zur Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinander.

Schloss Hartenfels diente 1970 als Kulisse für den DEFAW-Logo.png-Märchenfilm DornröschenW-Logo.png.

Die historische ElbebrückeW-Logo.png unmittelbar vor dem Schloss Hartenfels wurde im Zuge einer Neutrassierung abgerissen. Seit August 1994 existiert davon nur noch ein Stummel als Aussichtsplattform. Im Dezember 1991 wurde zirka 100 m stromaufwärts in einer neuen Trassenlage mit dem Bau einer Balkenbrücke in Stahlverbundbauweise begonnen. Nach 19 Monaten war das Bauwerk im Sommer 1993 fertiggestellt. Im Jahr 1994 erfolgte der Abriss der alten Elbebrücke (♁51° 33′ 32″ N, 13° 0′ 39″ O51.55888888888913.010833333333).

Eine alte Tradition hat das Halten von Bären im Burggraben. Schon 1425 wurde dafür ein Bär gefangen. Der feudale Brauch wurde nach der Schlacht bei TorgauW-Logo.png 1760 unterbrochen und in den 1950er Jahren wieder aufgenommen.

Wappen und Ahnenprobe Wendelstein

Wendelstein (im Innenhof)
 
2005: Vor der Restauration
 
2015: Nach der Restauration

Auf der Hofseite des sogenannten Johann-Friedrich-Flügels oder Ostflügels befindet sich der repräsentativ gestaltete WendelsteinW-Logo.png, eine fast 20 Meter hohe freitragendeW-Logo.png steinerne WendeltreppeW-Logo.png mit Ahnenprobe für Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen (1503–1554). Nach DehioW-Logo.png ist diese Hofseite von 1533 bis 1535 eine der architektonischen „Hauptleistungen der Frührenaissance in Deutschland.“ Der Wendelstein (Brüstungen und Pilaster) ist von Dresdner Bildhauern aus ElbsandsteinW-Logo.png angefertigt. Konstruktives Vorbild dieser architektonischen Neuinterpretation war der Wendelstein an der spätgotischen AlbrechtsburgW-Logo.png in Meißen.

Wappenrelief (links)

Ahnenprobe (links)

Wappenrelief (mitte)

Ahnenprobe (mitte)

Wappenrelief (rechts)

Ahnenprobe (rechts)

Wappenrelief des Erbauers (links) und seiner Frau (rechts)

Das Wappenrelief des Erbauers, Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen befindet sich über dem linken Eingang zum Wendelstein; über dem rechten Eingang befindet sich als Gegenstück das Wappen seiner Ehefrau, Sibylle von Jülich-Kleve-Berg.

Figuren mit Wappenschild

Torwappen

Das Wappen des Kurfürstentums SachsenW-Logo.png ist als Allianzwappen in Form zweier Einzelwappen gestaltet, die an Torflügeln angebracht sind (eins rechts, eins links).

  • Wappen Herzogtum Sachsen: von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz (Tor links)
  • Wappen des Reichsmarschalles des Heiligen Römischen Reiches: In von Schwarz und Silber geteiltem Feld zwei schräggekreuzte rote Schwerter (die Kurschwerter sind Zeichen des Erzmarschallamtes (Archimareschallus; Tor rechts)

Das Torgauer Elbtor (Jägertor)

Torgauer Elbtor (Wappen)
 
Vorderseite
 
Rückseite
Wappen des Prunkportals von Schloss Hartenfels

Auf der Vordersteie des Torgauer Elbtors erscheint das kursächsische Wappen, wie es seit dem Geltendmachen von Ansprüchen auf die Vereinigten Herzogtümer und dem Kleve-Jülichschen Erbfolgestreit geführt wurde; auf der Rückseite des Torgauer Elbtores erscheint ein aus drei Einzelwappen zusammengestelltes Wappen, darunter das Stadtwappen von TorgauW-Logo.png: Geviert, Feld 1 und 4: in Silber vier rote Sparren übereinander, Feld 2 und 3: in Blau ein abgewandter (linksgekehrter) silberner, rotgezungter und ebenso bewehrter Löwe.

Prunkportal Schloss Hartenfels

Nach Bernhard Peter ist das große kursächsische Wappen mit sechs Helmen, das die gesamte Breite des Prunkportals einnimmt und von zwei widersehende Löwen gehalten wird, Johann Georg I. (1611-1656 Kurfürst) zuzuordnen. Es ist zweimal gespalten und fünfmal geteilt mit gespaltenem Schildfuß und Herzschild und referenziert nach Bernhard Peter auf folgende Errungenschaften:

Alle Angaben zitiert nach der Webseite von Bernhard Peter[1]
Hauptschild: zweimal gespalten und sechsmal geteilt mit Schildfuß
  • Feld 1: Landgrafschaft Thüringen, in Blau ein golden gekrönter und bewehrter Löwe, von Silber und Rot siebenmal geteilt, hier einwärts gestellt.
  • Feld 2: Herzogtum Sachsen, von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz.
  • Feld 3: Markgrafschaft Meißen, in Gold ein schwarzer Löwe, rot bewehrt.
  • Feld 4: Herzogtum Jülich, in Gold ein schwarzer Löwe, silbern bewehrt, hier einwärts gestellt.
  • Feld 5: Herzogtum Kleve, in Rot mit silbernem Schildchen ein goldenes Glevenrad.
  • Feld 6: Herzogtum Berg, in Silber ein roter Löwe, blau gekrönt, doppelschwänzig.
  • Feld 7: Pfalzgrafschaft Sachsen, in Blau ein golden gekrönter goldener Adler, einwärts gekehrt.
  • Feld 9: Pfalzgrafschaft Thüringen, in Schwarz ein goldener Adler.
  • Feld 10: Grafschaft Orlamünde, in einem mit roten Herzen bestreuten goldenen Feld ein rot gekrönter und bewehrter schwarzer Löwe, hier einwärts gestellt.
  • Feld 11: Markgrafschaft (Herrschaft) Landsberg, in Gold zwei blaue Pfähle.
  • Feld 12: Herrschaft Pleissen, in Blau ein von Gold und Silber geteilter Löwe.
  • Feld 13: Burggrafschaft Altenburg, in Silber eine fünfblättrige rote Rose, golden bebutzt, mit grünen Kelchblättern.
  • Feld 14: Burggrafschaft Magdeburg, gespalten
    • vorne: in Rot ein halber, goldenbewehrter und -gekrönter silberner Adler am Spalt
    • hinten: siebenmal von Silber und Rot geteilt
  • Feld 15: Grafschaft Brehna, in Silber 3 (2:1) im Dreipaß ausgeschlagene rote Seeblätter.
  • Feld 16: Grafschaft Mark, in Gold ein in drei Reihen silbern-rot geschachter Balken
  • Feld 17: Herrschaft Eisenberg, in Silber drei blaue Balken.
  • Feld 18: Grafschaft Ravensberg, in Silber drei rote Sparren.
  • Schildfuß: gespalten
    • vorne: Gefürstete Grafschaft Henneberg, in Gold auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne mit rotem Kamm und ebensolchem Kehllappen.
    • hinten: ledig und rot, Regalienfeld.
Herzschild (auf Feld 8)
  • In von Schwarz und Silber geteiltem Feld zwei schräggekreuzte rote Schwerter (Kurschwerter, Zeichen des Erzmarschallamtes)
Helme
  • Helm 1 (Mitte rechts): gekrönt, Kombinationshelmzier aus zwei Kleinoden: Ein gekrönter Spitzhut, von Schwarz und Gold neunmal geteilt (hier nur achtmal golden-schwarz geteilt), darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz, in der goldenen Hutkrone ein natürlicher Pfauenstoß (Herzogtum Sachsen), zwischen zwei schwarz-silbern geteilten Büffelhörnern, die außen mit je fünf schwarz-silbern geteilten Fähnchen an Stangen besteckt sind (Kurwürde, Erzmarschallamt).
  • Helm 2 (Mitte links): Markgrafschaft Meißen: ein rot-silbern gestreifter Mannesrumpf mit bärtigem Haupte und mit rot-silbern gestreifter Mütze, an der eine natürliche Pfauenquaste hängt. Helmdecken rot-silbern.
  • Helm 3 (Mitte rechts weiter außen), gekrönt: Landgrafschaft Thüringen: zwei silberne Büffelhörner, die mit je fünf grünen Lindenzweigen besteckt sind, der jeweils fünfte in der Hornmündung. Helmdecken rot-silbern.
  • Helm 4 (Mitte links weiter außen): Herzogtum Jülich: hier Rumpf einer wachsenden goldenen Bracke (korrekt wäre ein wachsender, goldener, rotbewehrter Greif) mit schwarzen Flügeln und mit rotem Halsband. Helmdecken schwarz-golden.
  • Helm 5 (ganz rechts außen): Kombinationshelmzier aus zwei Kleinoden: Herzogtum Kleve und Mark: Ein in den Helmkopf beißender roter Büffelkopf mit silbernen Hörnern. Die Hörner sind von einem golden gekrönten, von Silber und Rot hier nur in 2 Reihen geschachten Reifen umschlossen. Diese Helmzier ist eine Komposit-Helmzier. Denn die Grafen von der Mark führen eigentlich einen goldenen Flug als Helmzier. Hier wurde der rote Stierkopf des Herzogtums Kleve mit der speziellen Krone der Grafschaft Mark kombiniert, der Flug der Grafen von der Mark wurde gestrichen. Normalerweise hat der Stier noch einen silbernen Nasenring.
  • Helm 6 (ganz links außen): Herzogtum Berg: auf dem gekrönten Helm ein grüner Pfauenstoß. Helmdecken rot-silbern.


Orgel in der Schlosskapelle

Blick auf die Orgel

Die Orgel in der Schlosskapelle wurde 1994 von dem Orgelbauer Martin VierW-Logo.png (Friesenheim) errichtet. Das Schleifladen-Instrument ist im Renaissance-Stil disponiert und mitteltönig gestimmt. Es hat 25 RegisterW-Logo.png, darunter 4 Register auf Wechselschleifen (WS) und zwei Vorabzüge auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und RegistertrakturenW-Logo.png sind mechanisch.[2]

II Hauptwerk CDE–e3
1. Grobgedackt (WS Nr. 20) 16′
2. Principal[Anm. 4] 8′
3. Onda maris[Anm. 4] 8′
4. Quintadeena 8′
5. Octava 4′
6. Nachthorn 4′
Octave (vorab Nr. 7) 2′
7. Mixtur IV 2′
8. Fagott (WS Nr. 22) 16′
9. Trommeten 8′
I Rückpositiv CDE–e3
10. Gedacktes 8′
11. Principal[Anm. 4] 4′
12. Rohrflöit 4′
13. Nassat 2 23
14. Sedecima 2′
15. Terz 1 35
Octave (vorab Nr. 16) 1′
16. Zimbeln III 1′
17. Krumbhörner 8′
III Brustwerk CDE–e3
18. Singend Regal 8′
19. Hohlflöiten 4′
Kanaltremulant

Pedal CDE–d1
20. Gedackter Unterbaß 16′
21. Octavbaß 8′
22. Fagott 16′
23. Trommeten (WS Nr. 9) 8′
24. Nachthorn (WS Nr. 6) 4′
25. Singend Cornett 2′
  • KoppelnW-Logo.png: Manualschiebekoppel I/II, Pedalkoppeln I/P, II/P

Ausstellungen

Schloss Hartenfels aus nordwestlicher Richtung

Regelmäßige Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen DresdenW-Logo.png im Flügel D in Kooperation mit dem Landkreis Nordsachsen und der Großen Kreisstadt Torgau:

Das Dokumentations- und Informationszentrum TorgauW-Logo.png zeigt im Schloss Hartenfels die ständige Ausstellung Spuren des Unrechts über Torgaus Rolle als Zentrale des Wehrmachtstrafsystems im Nationalsozialismus, die Geschichte der sowjetischen Speziallager Nr. 8 und Nr. 10W-Logo.png und des DDR-Strafvollzugs in Torgau.

Literatur

  • Hans VollmerW-Logo.png: Gromann (Grohmann), Nikolaus (Nickel). In: Ulrich ThiemeW-Logo.png, Fred. C. WillisW-Logo.png (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur GegenwartW-Logo.png. Begründet von Ulrich Thieme und Felix BeckerW-Logo.png. Band 15: Gresse–Hanselmann. E. A. Seemann, Leipzig 1922, S. 79–80 (Textarchiv – Internet Archive).
  • Walter OhleW-Logo.png: Die Kapelle des Schlosses Hartenfels in Torgau. Promotionsschrift Leipzig 1936
  • Kurt MarkusW-Logo.png: Schloß Hartenfels Torgau, ein kulturhistorisches Denkmal der DDR. In: Sächsische HeimatblätterW-Logo.png. 6 (1960) S. 1–9
  • Peter Findeisen: Zur Struktur des Johann-Friedrich-Baues im Schloß Hartenfels zu Torgau. In: Sächsische Heimatblätter. 20 (1974), 1, S. 1–12.
  • Peter Findeisen; Magirius Heinrich: Die Denkmale der Stadt Torgau (= Die Denkmale im Bezirk Leipzig). Leipzig 1976.
  • Hans-Joachim Krause: Die Emporenanlage der Torgauer Schloßkapelle in ihrer ursprünglichen Gestalt und Funktion. In: Bau- und Bildkunst im Spiegel internationaler Forschung (Festschrift zum 80. Geburtstag von Edgar Lehmann). Berlin 1989, S. 233–245.
  • Stephan HoppeW-Logo.png: Die funktionale und räumliche Struktur des frühen Schlossbaus in Mitteldeutschland. Untersucht an Beispielen landesherrlicher Bauten der Zeit zwischen 1470 und 1570. Köln 1996, S. 131–244.
  • Georg DehioW-Logo.png: Handbuch der Deutschen KunstdenkmälerW-Logo.png. Sachsen II. Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz. Deutscher Kunstverlag, ISBN 978-3-422-03048-0, München 1998.
  • Hans-Joachim BöttcherW-Logo.png: Torgau – … unmittelbar an der Elbe auf einem Porphyrfelsen gelegen, …, in: Still und voll herber Schönheit … Schlösser und ihre Gärten in der Dübener Heide. Bad Düben 2006, ISBN 978-3-00-020880-5, S. 169–186.

Einzelnachweise

  1. Show-handle-HW.png Bernhard Peter: Das Torgauer Schloß Hartenfels: Portal – Abgerufen: 06. Juli 2018.
  2. Informationen zur Orgel auf der Website der Orgelbaufirma

Anmerkungen

  1. Jutta von Hoya war die erste Ehefrau des Johann II. (IV) Herzog v. Mecklenburg-Schwerin und nicht wie die zweite Ehefrau Katharina v. Sachsen-Lauenburg-Ratzeburg Vorfahrin des Kurfürsten Johann Friedrich
    (Quelle: Bernhard Peter)
  2. Nach Bernhard Peter evtl. Verwechslung von Sophie von Sachsen-Lauenburg-Ratzeburg († 1462) mit ihrer Mutter, einer von Braunschweig.
  3. Nach Bernhard Peter: geviert, Feld 1 und 4: in Rot vier silberne Balken, Feld 2 und 3: blau besät mit goldenen Lilien, auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender roter Greifenkopf zwischen zwei silbernen Straußenfedern.
  4. 4,0 4,1 4,2 Im Prospekt.

Weblinks

 Commons: Schloss Hartenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.55892513.008858333333Koordinaten: 51° 33′ 32″ N, 13° 0′ 32″ O

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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Schloss_Hartenfels“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 06. Juli 2018 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.