Wappenmünze

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Wappenmünze mit Wappenkranz (1754)
Wappenmünze: Ferdinand II. (Aragón)

Eine Wappenmünze ist in der Heraldik und in der Numismatik eine Münze, die auf einer oder auf beiden Seiten

  • das Zeichen des Herausgebers oder des Herrschers im Geltungsbereich in Form eines oder mehrerer geprägter Wappens aufweist.
  • einen Wappenkranz aufweist.

Gelegentlich werden nur Teile eines Wappens, wie gemeine Figuren oder Wappentiere ohne Wappenschild, dargestellt. Der Begriff ist sowohl in der Wappen- als auch in der Münzkunde ein Überbegriff. Beispiele sind die sogenannten Wappentaler, der Markuspfennig[1] mit der Abbildung des Markuslöwen, der Liliengroschen und die Liliengulden. Letzterer zeigt die Florentiner Lilie.

Abgrenzung

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Kugel (Heraldik)

Eine Wappenmünze ist von einer goldenen Kugel (Goldmünze, Besant, Bille, Pfennig, Wappenpfennig, Byzantiner; engl.: coin), die im Wappen als gemeine Figur erscheint, zu unterscheiden.

Einzelnachweise

  1. Das große Münzlexikon von A bis Z, von Helmut Kahnt, Verlage Battenberg und Gietl, 2005, ISBN 3894415509


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Wappenmünze“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 02. September 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.