Christian III. Moritz (Sachsen-Merseburg)

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Christian III. Moritz von Sachsen-Merseburg (* 7. November 1680 in Merseburg; † 14. November 1694 ebenda) war Angehöriger einer Seitenlinie der albertinischen Wettiner und dritter Herzog des kursächsischen Sekundogeniturfürstentums Sachsen-Merseburg.

Familie

Christian Moritz war der erste Sohn des Herzogs Christian II. von Sachsen-Merseburg und dessen Gemahlin Erdmuthe Dorothea, einer Tochter des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz.

Leben

Regierung im Merseburger Fürstentum

Nachdem Tod des Vaters am 20. Oktober 1694 besteigt der erst 13-Jährige Christian Moritz den Thron des Herzogtums Sachsen-Merseburg. Auf Grund seiner Minderjährigkeit fällt jedoch die Administration des Herzogtums seinem nächsten volljährigen Verwandten, dem sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. zu. Die Vormundschaft für den jungen Fürsten und damit auch den tatsächlich größten Anteil an der Regierung übt jedoch die Herzoginmutter und -witwe Erdmuthe Dorothea aus.

Früher Tod und Begräbnis

Herzog Christian III. Moritz stirbt bereits nach nur 25 Tagen als Landesherr am 14. November 1694 14-jährig, wodurch er kaum Spuren in der Geschichte seines Landes hinterlassen konnte und wird in einem Zinnprunksarg in der Fürstengruft des Merseburger Doms beigesetzt.

Da Christian Moritz auf Grund seines jungen Alters noch keine Ehe geschlossen bzw. Nachkommen gezeugt haben konnte, folgt ihm sein Bruder Moritz Wilhelm auf den Thron, der jedoch ebenfalls bis 1712 unter Regentschaft bleibt.

Literatur

Weblinks als Quellen


Vorgänger Amt Nachfolger
Christian II. Herzog von Sachsen-Merseburg
1694
Moritz Wilhelm