Dorothea Katharina von Brandenburg-Ansbach

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Dorothea Katharina von Brandenburg-Ansbach (* 23. Februar 1538 in Ansbach; † 18. Januar 1604 in Theusing) war eine Prinzessin von Brandenburg-Ansbach und durch Heirat Burggräfin von Meißen.

Leben

Sophie war eine Tochter des Markgrafen Georg von Brandenburg-Ansbach (1484–1543) aus dessen dritter Ehe mit Aemilia (1516–1591), Tochter des Herzogs Heinrich von Sachsen.

Sie heiratete am 2. Februar 1556 in Gera Heinrich V. von Plauen, Burggraf von Meißen (1533–1568). Die Hochzeit des finanziell angeschlagenen Burggrafen wurde mit völlig unangemessener Prachtentfaltung gefeiert; es waren 1.500 Personen mit 970 Pferden geladen, davon 250 Adlige und stürzte Heinrich in erhebliche Schulden, die ihn veranlassten wenige Wochen später mit Kurfürst August von Sachsen am 13. März den Vertrag von Annaberg abzuschließen, der den Verlust des Vogtlandes einleitete.[1]

Aus ihrer Ehe hatte Dorothea Katharina vier Söhne mit Namen Heinrich, die zwischen 1557 und 1567 geboren wurden, aber alle schon im Kindesalter wieder starben. Dorothea Katharina ist neben ihrem Gemahl in der Bergkirche in Schleiz bestattet.[2]

Literatur

  • Karl Friedrich Pauli: Allgemeine preussische Staats-geschichte, samt aller dazu gehörigen Königreichs, Churfürstenthums, Herzogthümer, Fürstenthümer, Graf- und Herrschaften, aus bewährten Schriftstellern und Urkunden bis auf gegenwärtige Regierung, C. P. Francken, 1762, S. 475 f.
  • Joh. Gottlieb Jahn: Urkundliche Chronik der Stadt Oelsnitz und des Schlosses und Amtes Voigtsberg, Expedition des Oelsnitzer, 1841, S. 69

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Archiv für die Sächsische Geschichte, Band 10, B. Touchnitz., 1865, S. 140 (Digitalisat)
  2. Johann Gottlieb Stemler: Geschichte von Zeulenroda, S. 97 ([1])


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Dorothea_Katharina_von_Brandenburg-Ansbach“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 25. Juni 2010 (Permanentlink: [2]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.