Katharina von Mecklenburg

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Katharina von Mecklenburg, Porträt von Lucas Cranach dem Älteren

Katharina von Mecklenburg, (* 1487; † 6. Juni 1561 in Torgau) Herzogin von Sachsen, war die Tochter des Herzogs Magnus von Mecklenburg. Sie heiratete am 6. Juli 1512 den Herzog Heinrich den Frommen von Sachsen in Freiberg. Das Ehepaar hatte sechs Kinder:

∞ 1540 Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg (1510–1581)
∞ 1533 Markgraf Georg der Fromme von Brandenburg-Ansbach (1484–1534)
∞ 1545 Herzog Erich II. zu Braunschweig-Calenberg (1528–1584)
  • Moritz (1521–1553), Kurfürst von Sachsen
∞ 1541 Prinzessin Agnes von Hessen (1527–1555)
∞ 1548 Prinzessin Anna von Dänemark und Norwegen (1532–1585)

Katharina sympathisierte frühzeitig mit Martin Luthers Lehren, während ihr Mann aus Angst vor seinem Bruder, dem regierenden Herzog Georg, bis 1536 die Reformation unterdrückte. Später wurde das Freiberger Gebiet lutherisch.

Herzog Georg versuchte Katharina zu bestechen, sie antwortete den Gesandten: „Ihr erweiset mir einen großen Gefallen, so Ihr Freiberg alsbald verlasset.“ 1539, nach dem Tod Herzog Georgs, übersiedelte das Ehepaar nach Dresden und führte hier die Reformation durch. Herzog Heinrich starb am 18. August 1541, Katharina lebte noch 20 Jahre auf Schloss Wolkenstein. Sie erließ 1560 eine Frauenzimmerordnung für ihre Hofdamen, die kulturhistorisch sehr interessant ist.

Literatur

  • Archiv für Sächsische Geschichte, Band 9
  • Stichart, Franz Otto: Galerie der sächsischen Fürstinnen; biogr. Skizzen sämtlicher Ahnfrauen des kgl. Hauses Sachsen, Leipzig 1857
  • Meyer, Johannes: Frauengestalten und Frauenwalten im Hause Wettin, Bautzen 1912
  • Papke, Dr. Eva: Frauen in der frühen Dresdner Stadtgeschichte (IV und Schluss). Mätressen beherrschten Geschichtsbild über Frauen; in: DNN 3. August 1998


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Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Katharina_von_Mecklenburg“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 25. Juni 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.