Friedrich II. (Preußen)

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Dieser Artikel befasst sich mit dem preußischen König Friedrich II. Weiteres siehe Friedrich der Große (Begriffsklärung).
Das einzige Porträt aus der langen Regierungszeit des Königs, zu dem er persönlich Modell gesessen hat, 1763 angefertigt von Johann Georg Ziesenis

Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt, (* 24. Januar 1712 im Berliner Stadtschloss; † 17. August 1786 in Potsdam) war seit 1740 König in und seit 1772 von Preußen sowie Kurfürst von Brandenburg.

Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens wurden zum Auslöser des Deutschen Dualismus. Friedrichs Erfolg im letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen von 1756-1763, führte zur endgültigen Anerkennung Preußens als fünfter Großmacht in der europäischen Pentarchie nach Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland.

Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“.[1]

Leben bis zum Herrschaftsantritt

Frühe Jahre (1712–1728)

Antoine Pesne: Friedrich (links) mit seiner Lieblingsschwester Wilhelmine

Friedrich, der älteste überlebende Sohn, war eines von insgesamt 14 Kindern von König Friedrich Wilhelm I. und dessen Gattin Sophie Dorothea von Hannover. Er erhielt eine strenge, autoritär und religiös geprägte Erziehung nach den Idealen Friedrich Wilhelms I. Der Erzieher Friedrichs, Charles Egide Duhan, setzte sich bis zu seiner Verhaftung darüber hinweg und unterrichtete den Kronprinzen auch in Latein, Französisch und Literatur.

Konflikt mit dem Vater (1728–1733)

1728 begann Friedrich heimlich mit dem Flötenunterricht bei Johann Joachim Quantz, wodurch sich die Konflikte zwischen dem tyrannischen, nur aufs Militärische und aufs Ökonomische fixierten Vater und dem Kronprinzen weiter zuspitzten. Brutale körperliche und seelische Züchtigungen durch Friedrich Wilhelm gehörten zu dieser Zeit zur Tagesordnung in der königlichen Familie. Gleichwohl heizte der junge Friedrich diese Konflikte durch sein betont aufsässiges Verhalten seinem Vater gegenüber immer wieder an.

Friedrich II. suchte 1729 eine enge Freundschaft zum musischen und gebildeten acht Jahre älteren Leutnant Hans Hermann von Katte. Katte wurde Freund und Vertrauter Friedrichs, der ihn wegen dessen Weltgewandtheit bewunderte. Beide interessierten sich zudem für das Flötenspiel und die Dichtkunst. Im Frühjahr 1730, während eines von August dem Starken in Zeithain ausgerichteten Lagers (Lustlager von Zeithain), offenbarte Friedrich II. seinem Freund den Plan, nach Frankreich zu fliehen, um sich der Erziehungsgewalt seines strengen Vaters König Friedrich Wilhelm I. zu entziehen.

Friedrich versuchte in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 zusammen mit dem Pagen Keith erfolglos, aus seinem Reisequartier bei Steinsfurt über Frankreich nach England zu fliehen, während Katte durch einen kompromittierenden Brief als Mitwisser entlarvt und wenig später verhaftet wurde.

Zunächst war Katte von einem preußischen Kriegsgericht wegen Desertion zu lebenslanger Festungshaft verurteilt worden. Friedrichs Vater aber ließ dem Gericht mitteilen, es möge sich nochmals zusammensetzen und ein neues Urteil fällen, womit er die Richter unmissverständlich aufforderte, ein Todesurteil gegen Katte zu verhängen. Schließlich wandelte Friedrich Wilhelm selber den – nach wie vor auf lebenslange Festungshaft lautenden – Spruch am 1. November 1730 per Allerhöchster Kabinettsordre in ein Todesurteil[2] um, welches am 6. November vor den Augen Friedrichs in Küstrin auch vollstreckt wurde. Der König, der Friedrich anfangs ebenfalls wegen Verrats hinrichten wollte, verschonte ihn schließlich, wohl auch aus außenpolitischen Erwägungen, nachdem sowohl Kaiser Karl VI. als auch Prinz Eugen sich schriftlich für den Kronprinzen verwandt hatten. Er wurde aber zur Festungshaft in Küstrin verurteilt.[3]

Friedrich wiederum wurde zeitweilig sein prinzlicher Status aberkannt. Anfangs noch arrestiert, diente er ab 1731 in der Küstriner Kriegs- und Domänenkammer, bis er im November wieder in die Armee aufgenommen wurde und fortan als Inhaber des Infanterieregiments Nr. 15 im damaligen Ruppin stationiert war. So lernte er Heeres- und Zivilverwaltung in eigener Anschauung kennen. Nachdem er 1732 einer Heirat mit der ungeliebten Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern – der Tochter Herzog Ferdinand Albrechts II. von Braunschweig – zugestimmt hatte, war der Konflikt mit dem Vater nach außen hin beigelegt und Friedrich als Kronprinz rehabilitiert.[4]

Ruppiner Jahre (1733–1736)

Antoine Pesne: Friedrich als Kronprinz (um 1740)

Friedrich und Elisabeth Christine heirateten am 12. Juni 1733 im Schloss Salzdahlum. Es gab Ballett, eine Pastorale, in der der Kronprinz, der die Hauptrolle führte, Querflöte spielte und Opern von Carl Heinrich Graun und Georg Friedrich Händel.[5]

Die Ehe blieb kinderlos, was von verschiedenen Forschern darauf zurückgeführt wird, dass Friedrich sich wie sein Bruder Heinrich sexuell stärker zu Männern hingezogen fühlte. Auch eine Geschlechtskrankheit, die er sich kurz vor der Eheschließung bei einem Besuch am Hofe Augusts des Starken zugezogen habe, wird als Ursache angegeben.[6]

Rheinsberger Jahre (1736–1740)

Mit Erlaubnis seines Vaters zog der Kronprinz 1736 mit seiner Gemahlin nach Rheinsberg und residierte dort auf Schloss Rheinsberg. Die folgenden Jahre bis zum Tode seines Vaters 1740 verbrachte er dort mit eigener Hofhaltung. In der Zeit widmete er sich dem Studium der Philosophie, Geschichte und der Poesie. Während seiner Rheinsberger Jahre sah man das junge Ehepaar glücklich zusammen leben. Später stellte sich in der Öffentlichkeit sein Interesse gegenüber seiner Gattin jedoch als sehr minimal dar.

1738 komponierte Friedrich seine erste Sinfonie. Ein Jahr darauf, 1739 schrieb Friedrich, der bereits mit Voltaire korrespondierte, den „Antimachiavell“, einen Tugendkatalog des aufgeklärten Idealmonarchen.

Weitere wichtige politische Schriften waren das „Politische Testament“ (1752) und „Regierungsformen und Herrscherpflichten“ (1777), in denen er sein Verständnis des aufgeklärten Absolutismus darlegte.

Friedrich II. als König

Anfänge 1740–1745

Erste Reformen (1740)

Am 31. Mai 1740 wird Friedrich II. nach dem Tod seines Vaters preußischer König. Als junger Monarch erregte er Aufsehen in Europa, weil er zumindest inoffiziell die Folter abschaffte (Befehl vom 3. Juni 1740 an den Justizminister Cocceji, zunächst noch mit dem Vorbehalt, dass Folter bei „großen Mordtaten, wo viele Menschen ums Leben gebracht“, noch angewendet werden könne). 1754 wurde die Folter dann ohne jeden Vorbehalt abgeschafft.

Die für Preußen in wirtschaftlicher Hinsicht nicht ganz uneigennützige Toleranz und Offenheit gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten wie Hugenotten und Katholiken ist eine feste Größe seiner Amtszeit: „Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren [(öffentlich) bekennen], erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren [bevölkern], so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen“ (aus einem Brief, 1740). Am 22. Juni 1740 schreibt er „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“. In der diskriminierenden Behandlung der Juden knüpfte Friedrich II. jedoch nahtlos an die Politik seiner Vorgänger an (Revidiertes General-Privileg 1750).

Bei seinem Regierungsantritt gab er dem Professor Formey den Auftrag, in Berlin eine französische Zeitung für Politik und Literatur zu gründen. An den Minister Heinrich von Podewils erging der Befehl, die Zensur für den nichtpolitischen Teil der Zeitungen aufzuheben. Politische Äußerungen unterlagen freilich nach wie vor der Zensur. Preußen war damit die erste absolute Monarchie Europas, in der eine zumindest eingeschränkte Pressefreiheit eingeführt wurde. Außerdem war es im Preußen Friedrichs II. für alle Bürger möglich, sich brieflich oder sogar persönlich an den König zu wenden. Er versuchte, zu große Auswüchse des Feudalsystems zu unterbinden. Dabei war er insbesondere misstrauisch gegenüber seinen eigenen Beamten, denen er im Zweifelsfall einen ausgeprägten Standesdünkel zum Nachteil der ärmeren Schichten unterstellte.

Die ersten beiden Schlesischen Kriege (1740–1745)

Sechs Monate nach seiner Thronbesteigung im Jahre 1740 begann Friedrich den Ersten Schlesischen Krieg. Auslöser für den Angriff auf Schlesien war der Tod des habsburgisch-österreichischen Erzherzogs und römisch-deutschen Kaisers Karl VI., der keine männlichen Erben hinterließ. Der so genannte Zweite Schlesische Krieg hatte zunächst nichts mit Schlesien zu tun. Das von vielen Seiten bedrängte Österreich war durch eine Allianz mit England und die Eroberung Bayerns soweit erstarkt, dass Friedrich II. auf der Seite der Gegner Österreichs erneut in den Krieg eingriff. Unter der Begründung, dem besetzten Bayern zur Hilfe zu kommen, marschierte er 1744 in Böhmen ein, womit er erneut vertragsbrüchig wurde. Dies festigte endgültig den Ruf Friedrichs als eines höchst unzuverlässigen Bündnispartners. Der Angriff auf Böhmen wurde zu einem militärischen Desaster, so dass sich Friedrich wieder nach Schlesien zurückziehen musste. Die österreichischen Truppen folgten Friedrich nach Schlesien, wo sie jedoch seinen gewagten „Alles-oder-Nichts“-Schlachtmanövern unterlagen. Damit erreichte der preußische König 1745 zumindest die erneute Garantie seiner schlesischen Eroberungen im Frieden von Dresden.

Siebenjähriger Krieg (1756–1763)

Ausgangssituation

Aufgrund der Umkehrung der Allianzen ließ Friedrich II. Ende August 1756 seine Truppen in das Kurfürstentum Sachsen präventiv einmarschieren und löste dadurch den Siebenjährigen Krieg aus. Damit kam er einem koordinierten Angriff einer Allianz praktisch aller direkten Nachbarn Preußens einschließlich der Großmächte Österreich, Frankreich und Russland um wenige Monate zuvor. Seines strategischen Geschicks wegen bürgerte sich für ihn endgültig der Beiname „der Große“ ein.[7]

Das Jahr 1757

So siegte er als Feldherr in den Schlachten Lobositz 1756; Prag 1757; Roßbach 1757, Leuthen 1757; Zorndorf 1758; Liegnitz 1760; Torgau 1760; Burkersdorf 1762. Er unterlag dreimal (Kolin 1757, Hochkirch 1758, Kunersdorf 1759). Im Belagerungskrieg war er weit weniger erfolgreich. Einer siegreichen Belagerung (Schweidnitz 1762) standen drei Fehlschläge gegenüber (Prag 1757; Olmütz 1758; Dresden 1760). Zwar verlor Friedrich durch die Niederlage von Kolin den Nimbus der Unbesiegbarkeit, galt aber bei seinen Gegnern weiterhin als sehr schnell, unberechenbar und kaum zu bezwingen.

Die Niederlage von Kolin zerstörte Friedrichs Hoffnung auf einen kurzen, unkomplizierten Feldzug. Von nun an stellte er sich auf einen langen Waffengang ein. Seine Seelenlage verschlechterte sich zunehmend, zumal als er erfuhr, dass zehn Tage nach der Schlacht seine geliebte Mutter Sophie Dorothea in Berlin gestorben war. Eine Briefnotiz an den Herzog von Bevern vom 26. August 1757 belegt seine hoffnungslose Stimmung eindrücklich:

„Das seind schwere Zeiten, weiss Gott! und solche beklummene Umstände, dass man ein grausam Gelücke gebraucht, um sich aus allem diesen durchzuwicklen.[8]

Am Rand der Niederlage (1758–1760)

Nach dem katastrophalen Ausgang in der Schlacht bei Kunersdorf im August 1759 war Friedrich II. einige Zeit nicht mehr in der Lage, die Armee zu befehligen. Am Abend der Schlacht übertrug er den Oberbefehl auf seinen Bruder Prinz Heinrich und schrieb an den Staatsminister Graf von Finckenstein in Berlin:

„Ich habe heute morgen um 11 Uhr den Feind angegriffen. Wir haben sie bis zum Judenkirchhof bei Frankfurt zurückgedrängt. Alle meine Truppen haben Wunder an Tapferkeit vollbracht, aber dieser Kirchhof hat uns ungeheure Verluste gekostet. Unsere Leute gerieten durcheinander, ich habe sie dreimal wieder rangiert, am Ende war ich selber drauf und dran, gefangen zu werden, und musste das Schlachtfeld räumen. Meine Kleidung ist von Kugeln durchlöchert. zwei Pferde wurden mir unter dem Leib erschossen, mein Unglück ist, dass ich noch am Leben bin. Unsere Niederlage ist enorm. Von einer Armee von 48.000 Mann habe ich keine dreitausend mehr. Indem ich dies schreibe, flieht alles, und ich bin nicht mehr Herr meiner Leute. Man wird gut daran tun in Berlin, an seine Sicherheit zu denken. Das ist ein grausamer Rückschlag, ich werde ihn nicht überleben; die Folgen dieses Treffens werden schlimmer sein als das Treffen selbst. Ich habe keine Reserve mehr, und, um nicht zu lügen, ich glaube, dass alles verloren ist. Ich werde den Untergang meines Vaterlandes nicht überleben. Adieu für immer! Friedrich“

Politische Correspondenz, Bd. 18, S. 481; dt.

Nach Kunersdorf stand die totale Niederlage für Preußen kurz bevor. Friedrich selber war tief getroffen: „Es steht zu vermuten“, schreibt Wolfgang Venohr, „dass Friedrich in den ersten schrecklichen Tagen nach Kunersdorf mit Todesgedanken spielte“.[9] Doch es kommt zu einer unerwarteten Wendung: Anstatt auf Berlin zu marschieren, zögern Österreicher und Russen volle zwei Wochen, bis sie, am 1. September, ostwärts abrücken. Friedrich ist vorläufig gerettet und spricht erleichtert vom „Mirakel des Hauses Brandenburg“. An Prinz Heinrich schreibt er am 5. September aus dem Lager Waldow an der Oder:

„Ich habe Ihr Schreiben vom 25. erhalten und ich verkünde Ihnen das Wunder des Hauses Brandenburg: Während der Feind die Oder überquerte und nur eine [zweite] Schlacht zu wagen brauchte, um den Krieg zu beenden, ist er von Müllrose nach Lieberose abmarschiert.“

Politische Correspondenz, Bd. 18, S. 510; dt.

Rétablissement und späte Erwerbungen (1763–1779)

Wiederaufbau im Inneren

Sterbesessel von Friedrich II.

Preußen hatte sich unter Friedrich II. im Siebenjährigen Krieg gegen den Widerstand von schließlich drei europäischen Großmächten (Frankreich, Österreich, Russland) und den Mittelmächten Schweden und Kursachsen behauptet. Allerdings war Friedrich II. durch die Strapazen und persönlichen Verluste der Feldzüge bis 1763 früh gealtert. Die intellektuelle Weltoffenheit des jungen Königs aus seinen ersten Regierungsjahren wich der Verbitterung und einem ausgeprägten Zynismus. Trotzdessen hatte er 1763 Preußen eine sichere existenzielle Basis im politischen Konzert der damaligen Mächte verschafft und neben Russland, Österreich, Frankreich und England als fünfte europäische Großmacht etabliert. 1769 war er beschäftigt mit seinem Neffen und seiner Cousine: nämlich mit der Ehescheidung zwischen Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel und dem Thronfolger Friedrich Wilhelm II.

Sehr verdient machte er sich um die Entwicklung des Rechts, insbesondere des Allgemeinen Landrechts. Weitere, seine Regierungszeit kennzeichnende, innenpolitische Taten nach 1763 waren in der Landwirtschaft die Einführung der Kartoffel als Nahrungsmittel. So ordnete er allen preußischen Beamten am 24. März 1756 im so genannten Kartoffelbefehl an, sämtlichen Untertanen den Kartoffelanbau „begreiflich“ zu machen. Nach 1763 kümmerte er sich verstärkt um den Landesausbau, besonders in der Mark Brandenburg durch die Trockenlegung des Oderbruches bis 1762. Ab 1700 wurden viele Seitenkanäle des wilden Drömlings trockengelegt, sogar im Braunschweigischen Amt Calvörde. Nach seinem Tod 1786 vollendete sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. die Arbeiten im Drömling.[10]

Die von ihm gewünschte und angeregte allgemeine Abschaffung oder Milderung der Leibeigenschaft scheiterte am massiven Widerstand des preußischen Landadels, wurde aber auf den königlichen Krondomänen schrittweise durchgesetzt. In den neu erschlossenen Gebieten wurden Dörfer errichtet und freie Bauern angesiedelt. Es war bei anstehender Verlängerung eines Pachtvertrags für staatlichen Grund üblich, dass Angestellte, Mägde, Knechte über ihre Behandlung befragt wurden und bei Missständen der Pächter, auch bei erfolgreichem Wirtschaften, ausgetauscht wurde.

Während der Regentschaft Friedrich II. wurden ebenfalls Hunderte von Schulen gebaut. Das Landschulsystem krankte allerdings an der ungeregelten Lehrerausbildung. Häufig wurden ehemalige Unteroffiziere herangezogen, die des Lesens, Schreibens und Rechnens selbst oft nur lückenhaft mächtig waren.

Außenpolitik

Im Zuge der Ersten Teilung Polens im Jahre 1772 kam es zur Annektierung polnischer Gebiete durch Russland, Preußen und Österreich. Preußen bekam das so genannte Polnisch-Preußen oder Westpreußen. Seitdem nannte sich der Monarch Friedrich II., König von Preußen und nicht mehr, wie seine beiden Vorgänger, König in Preußen. Die Initiative dazu ging vom Diplomaten Graf Lynar aus und stand vor dem Hintergrund kriegerischer Unruhen in Polen und des sich daraus ergebenen russisch-türkischen Krieges. In einem Brief an seinen Gesandten von Solms in Sankt Petersburg schrieb Friedrich II. 1769 von einer „seltsamen Idee“ und einem „interessanten“ und „verführerischen“ Plan Lynars, sich für die Schwierigkeiten in Polen und die Hilfe in Russlands Krieg gegen die Türken an einigen Landesteilen Polens schadlos zu halten.

Im Bayerischen Erbfolgekrieg (1778/1779), auch als „Kartoffelkrieg“ bekannt, vereitelte Friedrich II. die Bestrebungen des Habsburgers und Kaisers Joseph II., Belgien gegen große Teile Bayerns zu tauschen. Ohne das Eingreifen Preußens wäre Bayern damals mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Teil Österreichs geworden. Das österreichische Festhalten am bayerisch-belgischen Tauschprojekt beantwortete Preußen mit der Gründung des protestantisch dominierten Fürstenbundes im Jahre 1785.

Tod

Grabplatte auf der Terrasse von Schloss Sanssouci in Potsdam (von Bewunderern mit Kartoffeln belegt).

Friedrich starb am 17. August 1786 im Schloss Sanssouci in seinem Sessel. Obwohl er in einer Gruft auf der Terrasse von Schloss Sanssouci neben seinen Hunden beerdigt werden wollte, ließ ihn sein Neffe und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. in der Potsdamer Garnisonkirche in einer hinter dem Altar befindlichen Gruft an der Seite seines Vaters, Friedrich Wilhelm I., beisetzen. 1944 wurde der Sarg in die Elisabethkirche nach Marburg verbracht und kam 1952 – auf Initiative von Louis Ferdinand von Preußen – in die Kapelle der Burg Hohenzollern.

Datei:Friedrich2 totenwache.jpg
Stabsoffiziere der Bundeswehr halten Totenwache bei Friedrichs Umbettung 1991.

Am 17. August 1991 wurde der letzte Wille des Königs erfüllt und sein Sarg wieder nach Potsdam überführt, um dort in der bereits zu seinen Lebzeiten vollendeten Gruft beerdigt zu werden. Friedrich hatte in seinem Testament verfügt, bei Nachts mit kleinstem Gefolge und beim Schein einer Laterne beigesetzt zu werden. Das entsprach seinem philosophischen Anspruch. Stattdessen gestaltete sich die Beisetzung auf dem Weinberg von Sanssouci aber zu einer Art Staatsbegräbnis.

Persönlichkeit Friedrichs II.

Friedrich korrespondierte mit Voltaire, den er mehrmals traf. Im Jahre 1740 war Voltaire 14 Tage auf Schloss Rheinsberg zu Gast. Ab 1751 verweilte er für etwa zwei Jahre in Potsdam. Allerdings kam es bald, im Jahr 1753, zum Zerwürfnis, das für dauerhafte Verstimmungen sorgte.

Friedrich schrieb zahlreiche Werke in französischer Sprache. Europaweit berühmt wurde sein „Antimachiavell“ (1740), in dem er staatspolitische Grundsätze des Machiavelli einer kritischen, dem Geist der Aufklärung verpflichteten Analyse unterzog.

Er war an Kunst in jeder Form interessiert, skizzierte beispielsweise selbst sein Potsdamer Schloss Sanssouci und ließ es von Knobelsdorff ausführen. Er legte eine bedeutende Bildersammlung an, spielte sehr gut Querflöte und komponierte, unterstützt von seinem Flötenlehrer Johann Joachim Quantz, auf gehobenem Niveau. Auch Franz Benda und Johann Gottlieb Graun spielten im Musikleben in Rheinsberg und Berlin eine wichtige Rolle. Sein Kunstgeschmack war sehr gefestigt, aber eher statisch, so dass er europäische Entwicklungen in vielen Bereichen kaum beachtete. Weithin bekannt ist sein – von Friedrichs Hofmusiker Carl Philipp Emanuel Bach arrangiertes – Treffen mit Johann Sebastian Bach 1747 in Sanssouci. Im Zuge dieser Begegnung schrieb Bach sein berühmtes „Musikalisches Opfer“ über das von Friedrich vorgegebene „Königliche Thema“. Ferner hatte Friedrich II. eine große Vorliebe für die Flötensonaten von Muzio Clementi (1752–1832).

Der „Alte Fritz“: Friedrich II. im Alter von 68 Jahren
Gemälde von Anton Graff, 1781

Ein aus der Sicht des deutschen Bildungsbürgertums großes Ärgernis war seine Schrift De la Littérature Allemande (Über die deutsche Literatur, 1780), in der er durchaus kenntnisreich, aber aus einer an der Hofkultur und am europäischen Zentrum Paris orientierten Sicht den Aufschwung der deutschsprachigen Literatur verurteilte, die im 19./20. Jahrhundert einen deutschen Nationalstolz begründete. Als einer von wenigen traute sich Erich Kästner mit seiner Dissertation 1925, sich mit der franzosenfreundlichen Schrift auseinander zu setzen.

Der Monarch schonte sich wenig, so dass insbesondere die zahlreichen Kriegszüge, an denen er persönlich teilnahm – was bei Regenten der damaligen Zeit durchaus nicht selbstverständlich war –, sehr an ihm zehrten. Doch nicht zuletzt trug diese eiserne Konsequenz des „roi charmant“ aus Sanssouci in den schweren Zeiten des Siebenjährigen Krieges, die zudem vom Tod enger Freunde, wie des Generals von Winterfeldt, seiner geliebten Schwester Wilhelmine von Bayreuth oder des Marschalls Keith überschattet wurden, zu seinem bis heute nicht verblassten Ruhm bei.

Einige der wenigen Frauen, die seinem hohen Anspruchsniveau entsprachen und denen er deshalb seinen Respekt zollte, waren die so genannte „große Landgräfin“ Henriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken und Katharina die Große, der er mehrere Gedichte widmete und mit der er in einem regen Briefverkehr stand. Er erwartete von Frauen den gleichen schöngeistigen Esprit, für den seine Tafelrunden gerühmt wurden.

Rezeption

Reiterstandbild Friedrichs des Großen auf der Straße Unter den Linden, Berlin

Die meisten heute bekannten Gemälde und Bildnisse sind keine zeitgenössischen Darstellungen. Friedrich der Große stand während seiner Regierungszeit nachweislich nur im Jahre 1763 und auch nur einmal einem Künstler als Modell zur Verfügung. Es handelt sich um ein Gemälde von Johann Georg Ziesenis[11]. Alle anderen Bildnisse sind anhand von - heute wohl nicht mehr auffindbaren - Vorlagen und Skizzen entstanden.

Nach Friedrichs Tod wurden ihm zahlreiche Denkmäler errichtet. So wurde seine Büste in der Walhalla aufgestellt und von Joseph Uphues ein Standbild in der Denkmalgruppe 28 der Siegesallee errichtet, das Kaiser Wilhelm II. besonders am Herzen lag. Das bedeutendste Denkmal ist das Reiterstandbild Friedrichs des Großen, zu sehen Unter den Linden in Berlin. Diese Statue wurde im Krieg gerettet und noch zu Zeiten der DDR wieder aufgestellt. Dies geschah im Jahre 1980, als die historische Rolle des Königs als eines aufgeklärten Herrschers von der marxistischen Geschichtswissenschaft positiver bewertet wurde. Diese Sicht ist aber nicht zur herrschenden Meinung geworden. Der Mainzer Historiker Karl Otmar von Aretin etwa bestreitet, dass Friedrich nach Art des Aufgeklärten Absolutismus regierte, und sieht ihn als Begründer einer unguten, verantwortungslosen und macchiavellistischen Tradition in der deutschen Außenpolitik.[12] Friedrich gehörte der Freimaurerei an, einer humanistischen Bewegung seiner Zeit. Ein Gedenkstein für Friedrich befindet sich am ehemaligen „Knüppelweg“ in Lieberose. Dieser alte und fast vergessene Denkstein steht an dem Ort, an dem Friedrich seinen erfolgreichen Schlesienfeldzug begann.

Im 19. und 20. Jahrhundert war der politische Mythos rund um Friedrich den Großen einem stetigen Wandel unterworfen. Galt der „Alte Fritz“ bis 1870 noch als Begründer des deutschen Dualismus, so nutzten ihn spätere Generationen für ihre propagandistischen Zwecke aus. Viele Politiker und Aristokraten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts versuchten ihm nachzueifern und stilisierten ihn zum Wegbereiter des protestantischen Deutschland. Ein Beispiel für solcherlei Verklärung sind die Fridericus-Rex-Filme der 1920er Jahre. Friedrich war einer der ersten Prominenten, deren Biographie für das zu jener Zeit gerade im Kommen begriffene Medium Kino aufbereitet wurde.

Ihren Höhepunkt erreichte die Glorifizierung Friedrichs im Dritten Reich unter der Federführung des Propagandaministers Joseph Goebbels. Das Regime bezeichnete ihn nicht nur als „ersten Nationalsozialisten“ – Friedrich und dessen Gefolgsleute wurden auch zum Inbegriff deutscher Disziplin, Standhaftigkeit und Vaterlandstreue hochstilisiert. So rechtfertigten die Nationalsozialisten in den letzten Kriegsmonaten beispielsweise die Einberufung der Hitlerjungen zum Volkssturm mit der Begründung, Friedrich habe auch 15-jährige Adelssöhne zu Leutnants erhoben. So wurde die Legende des charismatischen Preußenkönigs jahrhundertelang von politischen Machthabern missbraucht; ob er als „undeutsch“ oder „deutschnational“ bezeichnet wurde, unterlag dabei dem jeweiligen Zeitgeist.

Werke

Literatur (Auswahl)

Bibliographien

  • Bibliographie Friedrich der Grosse: 1786–1986. Das Schrifttum des deutschen Sprachraums und der Übersetzungen aus Fremdsprachen. Bearbeitet von Herzeleide (Henning) und Eckart Henning. Berlin, New York: Walter de Gruyter 1988. – XIX, 511 S. ISBN 3-11-009921-7
  • (Reinhard) B(reymayer): Philosophe de Sans-Souci, Bibliographische Nachweise. In: Friedrich Christoph Oetinger: Die Lehrtafel der Prinzessin Antonia. Hrsg. von Reinhard Breymayer und Friedrich Häußermann, Teil 2. Anmerkungen. Berlin, New York 1977 (Texte zur Geschichte des Pietismus, Abt. VII, Bd. 1, Teil 2), S. 258–266 [75 Titel vor allem zum dichterischen Werk Friedrichs des Großen]; vgl. weitere Nachweise S. 267–312. ISBN 3-11-004130-8.

Monographien

Biographien

  • Friedrich Benninghoven, Helmut Börsch-Supan, Iselin Gundermann: Friedrich der Große. Ausstellung des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz anlässlich des 200. Todestages König Friedrichs II. von Preußen, Berlin: Nicolai 1986.
  • Jean-Paul Bled: Frédéric le Grand, Fayard, Paris 2004. (dt.: Friedrich der Große, Artemis & Winkler, Düsseldorf 2006, ISBN 3-538-07218-3)
  • Wilhelm Bringmann: Friedrich der Große. Ein Porträt. Herbert Utz Verlag, München 2006, ISBN 3-8316-0630-7.
  • David Fraser: Frederick the Great. Penguin. London 2000, ISBN 0-14-028590-3.
  • Peter-Michael Hahn: Friedrich der Große und die deutsche Nation. Geschichte als politisches Argument, Kohlhammer, Stuttgart 2007.
  • Oswald Hauser (Hrsg.): Friedrich der Große in seiner Zeit, Böhlau, Köln 1987, ISBN 3-412-08186-8.
  • Gerd Heinrich: Friedrich II. von Preußen. Leistung und Leben eines großen Königs, Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12978-2.
  • Georg Holmsten: Friedrich II. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Rowohlt, Reinbek 1969, Neuausgabe 2001.
  • Johannes Kunisch: Friedrich der Große. Der König und seine Zeit, C.H. Beck, 4. Auflage, München 2005, ISBN 3-406-52209-2.
  • Johannes Kunisch: Friedrich der Große in seiner Zeit. Essays, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56282-2.
  • Theodor Schieder: Friedrich der Große. Ein Königtum der Widersprüche, Propyläen, Berlin 2002, ISBN 3-549-07157-4.
  • Rudolf Augstein: Preussens Friedrich und die Deutschen, S. Fischer Verlag, 1968
  • Hans Jensen (Hrsg.): Friedrich der Grosse und Maria Theresia in Augenzeugenberichten, dtv München Frankfurt 1972
  • Franz Kugler, Adolph von Menzel: Geschichte Friedrich des Grossen, R. Löwit, Wiesbaden 1981 (Neuauflage des Erstdrucks von 1840)

Studien zu Einzelaspekten

Familie

  • Christian Graf von Krockow, Die preußischen Brüder. Prinz Heinrich und Friedrich der Große, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1996.
  • Charlotte Pangels: Friedrich der Große. Bruder, Freund und König, Callwey, München 1979.

Kultur

  • James R. Gaines: Evening in the Palace of Reason. Bach meets Frederick the Great in the age of enlightement. Harper Perennial Books, London 2005, ISBN 0-00-715658-8.
  • Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte, Akademie Verlag, Berlin 2005.

Politik und Militär

  • Frank Althoff: Untersuchungen zum Gleichgewicht der Mächte in der Außenpolitik Friedrichs des Großen nach dem Siebenjährigen Krieg (1763–1786) Duncker & Humblot. Berlin 1995, ISBN 3-428-08597-3.
  • Heinz Duchhardt (Hrsg.): Friedrich der Große, Franken und das Reich. Böhlau. Köln 1986, ISBN 3-412-03886-5.
  • Christopher Duffy: Frederick the Great. A military life, Routledge & Paul, London 1985 (dt.: Friedrich der Große. Ein Soldatenleben, Zürich: Benziger 1986. Neuausgabe Düsseldorf 2001. ISBN 978-3491960268)
  • Christopher Duffy, The army of Frederick the Great, David & Charles, Newton Abbot, 1974.
  • Walther Hubatsch: Friedrich der Große und die preußische Verwaltung, Grote, Berlin 1973.
  • Johannes Kunisch: Das Mirakel des Hauses Brandenburg. Studien zum Verhältnis von Kabinettspolitik und Kriegführung im Zeitalter des Siebenjährigen Krieges, Oldenbourg, München 1978.
  • Johannes Kunisch: Friedrich der Große und die preußische Königskrönung von 1701, Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-71480-5.
  • Dieter Wunderlich: Vernetzte Karrieren. Friedrich der Große, Maria Theresia und Katharina die Große. Pustet, Regensburg 2000, ISBN 3-7917-1720-0.
  • Martin Fontius (Hrsg.): Friedrich II. und die europäische Aufklärung. Duncker & Humblot. Berlin 1999, ISBN 3-428-09641-X. (Rezension)

Vorfahren

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Ahnentafel Friedrich II., König von Preußen
Ururgroßeltern

Kurfürst
Georg Wilhelm (Brandenburg) (1595–1640)
∞ 1616
Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660)

Statthalter der Niederlande,
Friedrich Heinrich (Oranien) (1584–1647)
∞ 1625
Amalie zu Solms-Braunfels (1602–1675)

Kurfürst
Friedrich V. (Pfalz) (1596–1632)
∞ 1613
Elisabeth Stuart (1596–1662)

Herzog
Georg von Braunschweig- Lüneburg (1582–1641)
∞ 1617
Anna Eleonore von Hessen-Darmstadt (1601–1659)

Alexander II. Desmier d'Olbreuse

Jacquette Poussard de Vandré

Urgroßeltern

Kurfürst
Friedrich Wilhelm I. (Brandenburg) (1620–1688)
∞ 1646
Luise Henriette von Oranien (1627–1667)

Kurfürst
Ernst August (Braunschweig-Lüneburg) (1629–1698)
∞ 1658
Sophie von der Pfalz (1630–1714)

Herzog
Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg) (1624–1705)
∞ 1676
Eleonore d'Olbreuse (1639–1722)

Großeltern

König Friedrich I. (Preußen) (1657–1713)
∞ 1684
Sophie Charlotte von Hannover (1668–1705)

König Georg I. (Großbritannien) (1660–1727)
∞ 1682
Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (1666–1726)

Eltern

König Friedrich Wilhelm I. (Preußen) (1688–1740)
∞ 1706
Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (1687–1757)

Friedrich II. (1712–1786), König von Preußen

Weblinks

 Commons: Friedrich II – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Vgl. Antimachiavel, in: Oeuvres, Bd. 8, S. 66, sowie Mémoires pour servir à l'histoire de la maison de Brandenbourg, in: Oeuvres, Bd. 1, S. 123.
  2. Wortlaut bei Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Band 2 (Oderland) „Jenseits der Oder“ – Küstrin: Das Kriegsgericht zu Köpenick
  3. Theodor Fontane schildert die Vorgänge ausführlich in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Band 2 (Oderland) „Jenseits der Oder“ – Küstrin: Die Katte-Tragödie
  4. Theodor Fontane schrieb hierüber in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Band 2 (Oderland) „Jenseits der Oder“ – Tamsel I: Frau von Wreech; Band 1 (Die Grafschaft Ruppin) „Am Ruppiner See“ – Neu-Ruppin: Kronprinz Friedrich in Ruppin
  5. Hans-Henning Grote (2005) Schloss Wolfenbüttel. Residenz der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg. S. 228. ISBN 3-937664-32-7.
  6. Joachim Campe, Andere lieben. Homosexualität in der deutschen Literatur. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988, S. 110f; Johannes Kunisch, Friedrich der Große. Der König und seine Zeit. Beck Verlag, München 2004, S. 79; Gerd Fesser, Der König von Rheinsberg, in: Die Zeit 32 (2002) online
  7. Zum Epitheton „der Große“ siehe den Tagungsbericht von Ullrich Sachse: Friedrich und die historische Größe. In: H-Soz-u-Kult, 2. Dezember 2009.
  8. Vgl. Politische Correspondenz, Bd. 15, S. 308.
  9. Vgl. Venohr, König, S. 209.
  10. Rudi Fischer: 800 Jahre Calvörde – Eine Chronik bis 1991.
  11. Katalog des Auktionshauses Bolland & Marotz, Bremen 2009
  12. Karl Otmar von Aretin, Friedrich der Große. Größe und Grenzen des Preussenkönigs. Bilder und Gegenbilder, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 1985, S. 150f


Vorgänger Amt Nachfolger
Friedrich Wilhelm I. König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg
1740–1786
Friedrich Wilhelm II.



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