Tyroff (Familie)

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Kupferstecher-Familienwappen Tyroff (Tyroff'sche Gruft, Grab JF 20, Johannis-FriedhofW-Logo.png, Nürnberg; Foto: © Heiko Leuchtenstern)

Tyroff (gelegentlich auch Thyroff, Dyroff geschrieben) ist der Name einer PatrizierfamilieW-Logo.png aus NürnbergW-Logo.png, die sich in mindestens zwei Linien unterteilen lässt:

Die Familienmitglieder des zuerst genannten Zweiges brachten über mehrere Generationen bedeutende künstlerische und wichtige heraldische Werke hervor.

Quellenlage und Überblick

Sowohl die biographischen als auch die Stammbaumüberlieferungen und die Werkszuschreibungen zu Nürnberger Kupferstecher- und Verlegerfamilie Tyroff und einer Spanischwachsmacher-Notars-Linie gleichen Namens sind kompliziert, teilweise inkonsistent und beruhen größtenteils auf Sekundärliteratur. Namen und genealogische Daten werden in der Sekundärliteratur oft unterschiedlich gehandhabt, nicht transparent unterschieden oder – bei einigen Familienmitgliedern – mit Generationenwechseln vermischt. So bestehen Widersprüche über Vornamen, Lebens-/Vermählungsdaten sowie über Geburts-/Todesdaten und über die Fragen, in welchem Umfang welche Werke von wem erstellt und von welchem Familienmitglied tatsächlich ungebrochen weitergeführt wurden — insbesondere nach dem Tod der Altvorderen. Nötig wären: Originalrecherchen zum Beispiel in Nürnberger Archiven — insbesondere Einsicht in Kirchen-, Steuer- und Verlagsakten, um Vornamen, Geburts-, Vermählungs- und Todesdaten sowie Werkflüsse zu verifizieren. Vorhandene Werkattributionen sollten mit Vorsicht behandelt werden — manche Zuschreibungen beruhen auf ungenauen Annahmen oder sind nicht immer eindeutig.

Herkunftslegende

In dem Werk Sammlung von Bildnissen gelehrter Männer und Künstler von Johann Philipp Moser, der ein Zeitgenosse des Kupferstechers Konrad Tyroff war, findet sich die Legende, dass die „Vorältern“ der Familie Tyroff im 17. Jahrhundert aus Ungarn kamen, „einen Handel mit Pferden nach dem deutschen Reiche trieben, und sich endlich da niederliesen“[Anm 2]:

„Sie mochten sich vor Zeiten Tyros geschrieben haben, deren es noch heutzutage (1802 - Anm. der Red.) Edelleute tiefer in Ungarn gibt. Das angeerbte schöne Wappen mit einem offenen Helm, beweiset wenigstens, dass die Familie von guter Herkunft gewesen seyn müsse (..)“

Johann Philipp Moser (1794/1802)[Anm 2]

Eine ungarisch-adelige Herkunft (etwa von „Tyros“ oder „Törey“) der Familie Tyroff lässt sich genealogisch, philologisch und historisch jedoch nicht verifizieren.

Namensherkunft

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Onomastische Heraldik-Wiki-Analyse
Der seltene Familienname Tyroff ist onomastisch einer weit verzweigten fränkischen Namengruppe zuzuordnen, die sich auf den althochdeutschen Personennamen Dierolf/Thierolf (ahd. diuri „wert, teuer“ + wolf) zurückführen lässt. Diese namengebende Grundform entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Vielzahl regionaler, lautlicher und schriftlicher Varianten, darunter Dyrolf, Dyerolf, Thierolf, Thierauf, Dierauf, Dyroff, Thürauf, Türauf, Thiroff, Thyroff u. a.[1][2]

Für den fränkischen Raum – insbesondere Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg, Ansbach, Bamberg und das weitere Umland – ist die kontinuierliche Übergangskette vom Ruf- zum Familiennamen archivalisch über mehrere Jahrhunderte hinweg belegbar (ca. 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart). Auf diesen regional stabilen Variantenkomplex hat bereits J. Weiß in seinem Beitrag Fränkische Familiennamen: Thürauf aufmerksam gemacht.[1] Vor diesem Hintergrund ist Tyroff als späte graphische Ausprägung derselben Namenfamilie anzusehen (spätestens im 18./19. Jahrhundert, möglicherweise früher). Die Herausbildung solcher Schreibformen entspricht gängigen schriftsprachlichen und soziolinguistischen Tendenzen der Zeit:

  • französisierende Orthographie und stilistische „Aufwertung“ von Familiennamen im 18. Jahrhundert,
  • dialektale Konsonantenverhärtungen (D → T),
  • Umlaut- und Vokalschwankungen (ie/ü → y),
  • Anpassungen an Schreibkonventionen fränkischer Kirchen-, Rats- und Zunftschreiber.
Unter diesen Bedingungen ist der lautliche und graphische Wandel etwa Thieroff → Thürauf → Tyroff weder ungewöhnlich noch spekulativ, sondern fügt sich schlüssig in bekannte Muster fränkischer Familiennamenentwicklung ein.
– Andreas Janka (2025)

Tyroff-Ahnherr

Bei gegebener, Stand 2025 nicht endgültig erforschter Quellenlage ist ein Johann Georg Jacob Tyroff als gemeinsamer Spitzenahn der beiden oben genannten Zweige plausibel, was jedoch durch eine weitergehende archivalische Überprüfung verifiziert werden musss. Johann Georg Jacob erhielt 1709 zusammen mit dem Baumeister Michael Jacob die „Freiheit des Spanischen Wachsmachens“.[Anm 1][3]

  • Kupferstecher-Linie: Im Nürnberger KünstlerlexikonW-Logo.png wird dieser Johann Georg Jacob Tyroff als „Blasebalg- und Wachsmacher“ und Vater des Kupferstechers Martin Tyroff (1704-1759) bezeichnet.[4]
  • Spanischwachsmacher-/Notar-Linie: SchwemmerW-Logo.png identifiziert einen Hermann Jakob Tyroff als »Spanischen Wachsmacher und Kassier auf dem Viehmarkte« – was die Hypothese nahelegt, dass dieser ein Sohn des Johann Georg Jacob Tyroff war, der dessen Geschäft übernahm, während sein Bruder Martin Tyroff die Branche wechselte.[5]

Familienmitglieder der Kupferstecher-Linie

Stammbaum und Herkunft

Im Zusammenhang mit dem Anfertigen, Vertrieb und Handel von künstlerischen und heraldischen Werken sind im Tyroff-Stammbaum vor allem folgende – grün oder rot markierte – Familienmitglieder hervorzuheben:

 
 
 
 
 
 
Johann Georg Jacob Tyroff
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Barbara Sybilla Weigel
( 1699;  1738)
 
 
 
Martin Tyroff
( 1704;  1759)
 
 
 
Maria Magdalena Gelly
( 1775)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Maria Magdalena Barbara Tyroff
( 1732; † 1769)
⚭ Jo. Gabr. Killinger
 
Johann David Tyroff
( 1733;  1770)
 
 
Hermann Jacob Tyroff
( 1742;  1786)
 
 
 
Christiana Sophia Bock
( 1749;
† 1792, Suizid)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Margaretha Göschel (1774-1836)
 
 
 
Konrad Tyroff ( 1771;
† 1825, Suizid)
 
Ludwig Christoph Tyroff
( 1774; † 1849)
 
Anmerkung
(insgesamt: 4 Söhne und 1 Tochter)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Augusta Isabella Tyroff
( 1792; † 1857)
 
Johann Friedrich Konrad Tyroff
(* 1796)
 
Johann Friedrich Andreas Tyroff
(* 1801; † 1872)
 
Carl Tyroff
 
Jacob Gottlieb Friedrich Wilhelm Tyroff
(vermutlich 1807-1846)
Anmerkung
(insgesamt: 13 oder 14 Kinder)


Generation 1

Martin Tyroff

Martin Tyroff im Alter von 47 Jahren
HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Martin Tyroff

Martin Tyroff (genealogische Angaben schwanken zwischen: * 1704[6][7][8] in Nürnberg[7] oder * 1705[9][10] in Augsburg[6][9][10]; „get[auft] 19.09.1704 in Nürnberg [nicht Augsburg]“[4]; † [um] 1758[6][9][10] oder † 1759[7] in Nürnberg[6][9]; „begr[aben] 2.12.1759 Nürnberg, ehemals Grab Nr. F 20 auf dem Johannisfriedhof“[4]) war mittelfränkischer Kupferstecher, „Wappen- und Münzstecher, Verleger“[4] und ZeichnerW-Logo.png (unter anderem zeichnete er Martin Luther, Maria Theresia und Kaiser Franz I. „ferner mythologische Darstellungen, Landschaften, Städteansichten, Gebäude und Grabdenkmäler“[10]).

Martin war der Sohn des Blasebalg- und Spanischwachsmachers Johann Georg Jacob Tyroff[4] und Bruder von Maria Barbara Tyroff (getauft 4. April 1714, begraben 10. Juli 1737), die mit dem Kupferstecher und Kunsthändler Johann Christoph Schmidhammer verheiratet war. Martin heiratete am 14. September 1729 in erster Ehe Barbara Sybilla Weigel (getauft 18. März 1699; begraben 17. März 1738), Tochter von Christoph Weigel d. Ä. und Witwe des Augsburger Malers und Kupferstechers Johann KenkelW-Logo.png (1688-1722). Durch diese Ehe kam er in Mitbesitz der Weigelischen Kunsthandlung, „die in der Winklerstraße ansässig war“ und die er weiterführte.[9][4]

„1729 heiratete (Barbara Sybilla Weigel) in zweiter Ehe Martin Tyroff, der die Handlung bis 1739 als »Christoph Weigel d. Aelt. seel Wittib« weiterführte, danach firmierte sie bis 1758 unter der Bezeichnung »ältere Weigelsche Kunst-Handlung«.“

Nürnberger Künstlerlexikon (2007)[11]

Am 30. August 1740 heiratete Martin in zweiter Ehe Maria Magdalena Gelly (* Erlangen; begraben 7. Juni 1775)[4], „Tochter des Erlangener Handelsmanns Peter Gelly“[12], angeblich „eine geborene Französin“[Anm 2].

Für die heraldische Forschung ist anzumerken, dass Martin im Jahre 1753 das erste SupplementW-Logo.png zum Wappenbuch „Alter Siebmacher“ (von 1655 bis 1695 »Fürst'sches« „und dann, »Helmer'sches«, bis 1765 »Weigel'sches« Wappenbuch“ genannt) publizierte.[13][14]

Generation 2

Johann David Tyroff

alternative Beschreibung
1737-1745: Johann David Tyroff

Johann David Tyroff (genealogische Angaben schwanken zwischen: * (um) 1730[9][10][8], * 1733[7], * 1736[6]; „get[auft] 11.7.1733 Nürnberg“[4]; † unbekannt[9][10], † 1770[15][16]; „begr[aben] 23.3.1770 Nürnberg“[4]), Sohn des Martin Tyroff aus erster Ehe mit Barbara Sybilla Weigel, war „Wappen- und Münzstecher, Buchhändler, Verleger“[4]. Nach Martins Tod führte Johann David die Verlagsbuchhandlung weiter.

„Nach dem Tod seines Vaters (Martin Tyroff) führte (Johann David Tyroff) die Weigelsche Handlung weiter. 1766 veröffentlichte er eine 20 Blatt umfassende Trachtenfolge, die er von seinem Vater übernommen hatte. 1769 inserierte er unter der Firma Christop Weigel d. Ä. seel. Erben in der Judengasse, wo er bis zum Schluß wohnte. 1790 verkauften Tyroffs Erben das Geschäftshaus und den größten Teil des Verlags an Adam Gottlieb Schneider, der die Firma am 22.1.1794 an die Erben des Johann Michael Schmidt verkaufte.“

Nürnberger Künstlerlexikon (2007)[4]

Für die heraldische Forschung ist hervorzuheben, dass Johann David Tyroff an der Herausgabe zusätzlicher Supplementbände zum sogenannten Alten Siebmacher beteiligt war und so zur Erweiterung dieses grundlegenden Wappenwerkes beitrug:

„Johann David Tyroff (..) brachte die Supplemente 2, 3 und die ersten Tafeln des Supplementes 4 heraus. Die Familie Tyroff trennte sich aber vom Siebmacher-Projekt und brachte ab 1791 bis zum Ende des 19. Jh. in Nürnberg ihre eigene Serie der Tyroffschen Wappenbücher heraus. Während der Erstellung des 4. Supplementes fand der Eigentümerwechsel im Verlag statt, und das vierte Supplement kam schon unter dem Verlag G. N. Raspe heraus.“

Bernhard Peter (2013, 2016)[14]

Hermann Jacob Tyroff (Kupferstecher)

alternative Beschreibung
1772: Hermann Jacob Tyroff

Hermann Jacob Tyroff (auch kurz Jacob/Jakob Tyroff; genealogische Angaben schwanken zwischen: * 1742[7][9][10][17] in Nürnberg[9][17] und „get[auft] 2.8.1742 Nürnberg“[4]; † (Dezember) 1786[15][Anm 2]; „lebte noch 1789 .. 1809 erscheint er nicht mehr“[17]; † um 1798[6][10][9]; † 1800[18] und † 1809[6][19]; „begr[aben] 10.12.1786 Nürnberg, ehemals Grab Nr. F20 auf dem Johannisfriedhof“[4])[20], Sohn des Martin Tyroff aus zweiter Ehe mit Maria Magdalena Gelly, war ein Kupferstecher, Künstler und Kunsthändler und „bezeichnete sich als Fürstl. Gandersheimischer Hofagent[4][Anm 2].

Hermann Jacob Tyroff heiratete am 27. Dezember 1767 Christiana Sophia Bock („get[auft] 22.2.1749 – † 28.2.1792 durch Selbstmord), Tochter des Johann Bock, HochzeitsladerW-Logo.png und CorporalW-Logo.png (Zeremonienmeister, ProtokollchefW-Logo.png des Nürnberger Stadtrats), Schwester der Kupferstecher Christoph WilhelmW-Logo.png und Johann Carl BockW-Logo.png[4]. Das Paar hatte vier Söhne und eine Tochter.[4] Im Jahr 1754 war Hermann Jacob Tyroff in Nürnberg im Besitz des Hauses „Obere Krämersgasse 6, das um 1779 in fremden Besitz überging (..) Zum Schluß wohnte er auf dem Egidienhof“[4].

Nach Manfred H. GriebW-Logo.png war Hermann Jacob Tyroff Von 1765 bis 1788 in Nürnberg im sogenannten Ämterbüchlein als „Kupferstecher“ („Inhaber einer Kupferstercherwerkstatt auf dem Laufer Platz in Nürnberg“[6]) verzeichnet, aus welchem er im Jahr 1789 entfernt wurde.[4] „Er lieferte eine bedeutende Anzahl von Blättern, für naturhistorische Werke, für die Hagen'schen Münzbücher (gemeint ist, dass er Tafeln zum Münzbuch von Johann Georg Friedrich von Hagen stach – Anm. der Red.) etc. Auch andere Darstellungen finden sich von ihm, aber von geringem Werthe“[9]. Hans Heinrich FüssliW-Logo.png, Zürcher Ratsmitglied, Professor für vaterländische Geschichte, Verleger sowie Zeitgenosse Hermann Jacob Tyroffs, äußerte sich wie folgt über diesen und dessen Werk:

„Tyroff (Herrmann Jakob) (..) lernte bey seinem Vater, und gab besonders viele Blaͤtter zu den Hagerschen Muͤnzbuͤchern. Er lebte noch um 1789 (..) (1809.) erscheint er nicht mehr. Naͤhere Nachrichten von ihm giebt uns einer unserer Freunde, wie folgt: »Für den Verlag und unter der Leitung seines Vaters, Martin, stach und zeichnete er schon in seinem vierzehnten Jahre die Bildnisse des Koͤnigs Friedrich II. und des Herzogs Wilh. August von Cumberland (dies nach D. Morier), beyde in kl. Fol. Dann aͤzte er zu Schaͤffers SchwaͤmmenW-Logo.png, Regensburg 1762. ff. 4; zu Schrebers SaͤugthierenW-Logo.png, Erlangen 1775. ff. gr. 8., hier zum Theil nach eigener Zeichnung; zu: Icones etc. Abbildungen von ArzneygewächsenW-Logo en.png. Erstes Hundert, Nürnberg 1779. 8. und hier zwar das schlechte allegorische Bildniß des LinnéW-Logo.png nach eigener Zeichnung (es ist dasselbige was nachgehends Espers NaturgeschichteW-Logo.png Nuͤrnb. 1784. 8. vorgesetzt wurde); zu J. Gaͤrtners: De Fructibus et Seminibus plantarumW-Logo.png, Stuttgardiæ 1788. ff. 4. Dann eine Karte des Pegnitzflusses nach Kordenbusch 1780. med. 4.; und Primaria divi Sebaldi Schola, nach M. Z. L. Schmid, 1779. qu. fol.« Noch nennt Lipowsky von ihm ein Bildnis Koͤnig Josephs von Portugal, und eine andere unserer Quellen dasjenige des Arztes J. H. Kniphof, beyde ihne einen andern Namen, als den seinigen.“

Hans Heinrich Füssli (1816)[17]

Nach dem Biographischen Lexikon der Heraldiker führte Herrmann Jacob und sein Halbbruder Johann David „gemeinsam das Geschäft des Vaters (Martin Tyroff) fort, verkauften das früher Weigelsche Unternehmen aber um 1790 und betätigten sich fortan nur noch als Kupferstecher“[7] Für die heraldische Forschung ist zudem hervorzuheben, dass Hermann Jacob Tyroff das Tyroffsche Wappenwerk begann, „das (später) seine Söhne weiterführten“[4]:

„(Hermann Jacob Tyroff) hinterlies den Anfang des bekannten neuen adelichen Wappenwerks, welches derselbe nur bis zur 72sten Kupfertafel gebracht hatte.“

Johann Philipp Moser (1794/1802)[Anm 2]
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Cave

  • Der Kupferstecher Hermann Jacob Tyroff wird in der Literatur gelegentlich mit seinem mutmaßlichen Onkel gleichen Namens, einem Spanischwachsmacher verwechselt (siehe nachstehend → Hermann Jacob Tyroff [Spanischwachsmacher]).
  • In der Sekundärliteratur finden sich im Zusammehang mit dem Kupferstecher Hermann Jacob Tyroff irreführende genealogische Angaben, die vermutlich auf Übertragungs/Lesefehler oder fehlerhafte Transkriptionen zurückgehen. So ist beispielsweise die von Wikipedia-Autoren und Heidrun Ludwig verwendete Angabe „Nürnberg 27.12.1767 (verheiratet) mit Christiana Sophia Bach“[12][21] im Zusammenhang mit Hermann Jacob Tyroff kritisch zu hinterfragen; tatsächlich weisen andere Quellen und ikonographische Zeugnisse zu Hermann Jakob Tyroff plausibel nach, dass er keine Ehe mit einer geborenen „Bach“ (?) führte, sondern mit Christiana Sophia Bock (1749–1792) und zwischen den Nürnberger Familien Bock und Tyroff enge Beziehungen bestanden (vgl. beispielsweise u. a. die Database of Scientific Illustrators 1450–1950, Universität Stuttgart, Eintrag „Tyroff, Hermann Jakob“ oder Grieb bzw. das Nürnberger Künstlerlexikon, Eintrag „Tyroff, Hermann Jacob“ sowie das Porträt von Hermann Jakob Tyroff durch Christoph Wilhelm Bock)[15][4].

Generation 3

Konrad Tyroff

alternative Beschreibung
um 1800-1826: Konrad Tyroff
HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Konrad Tyroff

Konrad Tyroff (auch Conrad Tyroff; genealogische Angaben schwanken zwischen: * 30. Januar 1771[22][Anm 2]; „get[auft] 30.1.1771 Nürnberg“[4]; † 30. Mai 1825[23][7][22]in „Nürnberg, durch Selbstmord“[4]; † 1826[6][8][9]), Sohn von Hermann Jakob Tyroff und Christiana Sophia Bock, war Kupferstecher, Kunstverlagsbesitzer, Heraldiker und ab dem 2. Oktober 1788 „Fürstl(ich) Gandersheimischer Hofagent“[4][Anm 2] bzw. „k(öniglich) b(ayerischer) Hofagent“[9][6] sowie „Direktor des adelichen Wappen-Bureau zu Nürnberg“[Anm 2].

Nachdem Konrad Tyroff bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr durch verschiedene Privatlehrer die grundlegenden Kenntnisse für sein weiteres Studium erworben hatte, verlor er im Dezember 1786 seinen Vater, der ihm nach Moser – neben anderem – eine „praktische Anleitung zum deutschen Stil“ vermittelt hatte.[Anm 2] Konrad Tyroff heiratete am 5. April 1791 die aus Nürnberg stammende Margaretha Göschel (* 13. Mai 1774; † 20. Dezember 1836), eine Tochter des Dachdeckermeisters Johann Friedrich Göschel.[4][Anm 2] Das Paar hatte nach dem Nürnberger Künstlerlexikon 13 Kinder („sieben Söhne, sechs Töchter“)[4], nach einem Kirchenbucheintrag sogar 14[24], darunter:

  • Auguste Isabella Tyroff ( 10. Januar 1792 in Nürnberg; † 24., ▭ 27. Februar 1857) war ledige IlluministinW-Logo.png.
  • Johann Friedrich Konrad Tyroff (ca. * 1796)
  • Johann Andreas Friedrich Tyroff (* 21. Oktober 1801; † 24. November 1872) war Kupferstecher, Verleger, Kunsthändler und Heraldiker.
  • Johann Friedrich Tyroff (* ca. 1803 in Nürnberg; † 12. Mai 1827 in Nürnberg, Nr. 1304)[25] war lediger Buchhandlung-Commis. Alter: 24 Jahre; Todesursache: Lungensucht. Begräbnis: 15. Mai Johannis.
  • Jacob Gottlieb Friedrich Wilhelm Tyroff (vermutlich * im Juni/Juli 1897 und † im März 1846) war Geschäftsführer von Tyroffs Kunstverlagshandlung.
  • Elisabetha Maria Sophia Tyroff (* ca. 21. August 1808 in Nürnberg; †  2. September 1808 in Nürnberg). Todesursache: „Stickfluß“ (= Asthma, Lungenödem).
  • Maria Catharina Tyroff (* ca. 2. April 1810 in Nürnberg; † 24. Oktober 1814 in Nürnberg, Nr. 1304)[26][27]; Alter: 4 Jahre, 7 Monate, 3 Wochen; Todesursache: Brustwassersucht; Begräbnis 27. Oktober St. Joh.
  • Jakobina Wilhelmina Margaretha Tyroff (* 27. September 1814 und   28. in Nürnberg;[24] † 2. Juli 1816); Todesursache: Zahnfieber.
  • Carl Tyroff war Verleger und Heraldiker.

Nach Johann Philipp Moser, der ein Zeitgenosse war, lebten im Jahre 1802 drei von den Kindern (Auguste Isabelle, Johann Friedrich Konrad und Johann Friedrich Andreas).[Anm 2] Konrad Tyroff beging – wie seine Mutter, die sich 1792 getötet hatte, aber bereits 1786 „zum dritten Male von einer hysterischen Krankheit befallen“ war[Anm 2] – 1825 Suizid (Todesursache nach Sterberegister: „Melancholia, Selbstentleibung, 30. Mai, vormittags 9 Uhr; Alter: 54 Jahre 4 Monate“)[23].

„Er stach hauptsächlich für Wappenbücher, die er selbst herausgab“;[4][6][8]

„(Hermann Jacob Tyroffs) Sohn, Kupferstecher und bayer(ischer) Hofagent, widmete sich mit Vorliebe der Heraldik, womit er wieder die Tradition der Weigelschen Publikationen (»Altes Siebmacherisches Wappenbuch«) fortsetzte. Nach seinem Freitod 1825 führte seine Witwe den Betrieb bis 1836 fort.“

Biographischen Lexikon der Heraldiker (1992)[7]

Das Geschäft befand „sich 1829 in S. 1304 (Hirschelgasse 9)“[4] in Nürnberg.

Ludwig Christoph Tyroff

alternative Beschreibung
1808: Ludwig Christoph Tyroff

Ludwig Christoph (getauft 17. Juli 1774 in Nürnberg; † 3. April 1849)[4], Sohn des Hermann Jacob Tyroff, war ein mittelfränkischer Kupferstecher, Zeichner und Mitarbeiter seines Bruders Konrad Tyroff. Er war unverehelicht, in Nürnberg „in S. 1304 (Hirschelgasse 9) ansässig und zum Schluß in S. 407 (Füll 16/Agnesgasse 15)“[4]. Für die heraldische Forschung ist hervorzuheben, dass Ludwig Christoph Kupferstiche zu dem Tyroffschen Wappenwerk verfertigte.[4]

Generation 4

Augusta Isabella Tyroff

Augusta Isabella Tyroff (getauft 10. Januar 1792 in Nürnberg; † 24., begraben 27. Februar 1857 in Nürnberg)[4], Tochter des Konrad Tyroff, war mittelfränkische Illuministin (BuchmalerinW-Logo.png). Sie war unverheiratet und „wohnte 1850 in S. 1605 (Stelzengasse 2, 1857 in L. 1571a (Westtormauer 16)“ in Nürnberg.[4][28] Ihr Todestag wurde im Nürnberger Friedens- und Kriegs-Kurier mit folgendem Text angezeigt: „Gestorben in Nürnberg: 24. Febr. (1857) Tyroff, Hofagententochter, 58 Jahr, Rückmarksleiden“.[29]

Johann Andreas Tyroff

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Johann Andreas Tyroff

Johann Andreas Friedrich Tyroff (auch Jean Andreas Friedrich Tyroff[30], Johann Andreas Friedrich, Ioann Andreas Tyroff oder kurz: J. A. Tyroff beziehungsweise I. A. Tyroff; * 21. Oktober[22] oder 23. Oktober[7] 1801 in Nürnberg; † 24. November 1872 in Nürnberg[7][22][30][31]) war ein Kupferstecher, Verleger, Kunsthändler und Heraldiker.

Johann Andreas Tyroff kam als Sohn des Konrad Tyroff und der Margaretha Göschel 1801 in Nürnberg zur Welt. Er vermählte sich 1825 in MögeldorfW-Logo.png mit Anna Johanna Maria Rau (auch Anna Maria Johanna; * 22.12.1805 in Nürnberg; † 2.4.1866 in Nürnberg, Hausnummer S. 1692)[32], wobei im Trauungsregister der Tag und der Monat der Trauung nicht genannt werden (die Vermählungsdaten stehen ohne Datum zwischen einem Eintrag vom 29. März und einem vom 3. April 1825).[33] Nach einer Traueranzeige von 1856 war Philipp Friedrich Wilhelm Albert Tyroff, der am 4. Mai 1825 in Nürnberg zur Welt kam und bereits 1856 verstarb, der einzige Sohn von Johann Andreas Tyroff mit der „M. Tyroff, geb. Raw“.[34] Philipp kam nur ca. einen Monat nach der Heirat von Johann Andreas Tyroff mit Anna Johanna Maria Rau/Raw zur Welt und wurde demnach unehelich gezeugt. Anna Johanna Maria, die Ehefrau von Johann Andreas Tyroff starb mit 60 Jahren am 12. April 1866 in Nürnberg, Hausnummer S 1692 an Tuberkulose und wurde am 15 April 1866 in St. Joh. begraben. Johann Andreas Tyroff starb mit 71 Jahren im Jahr 1872 in Nürnberg S. 1433 an „Lungenleiden“ und wurde am 26 November begraben.[31]

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Cave: In der Sekundärliteratur finden sich unklare, wenn nicht sogar irreführende Angaben über das Leben von Johann Andreas Tyroff und seine Beziehungen.

  • So behaupten die Autoren des Biographischen Lexikons der Heraldiker, dass Johann Andreas Tyroff am 4. April 1825 Catharina Rau (?) heiratete und dass diese am gleichen Tag wie er gestorben sein soll († 24. November 1872 in Nürnberg).[7] Diese Angaben sind aus folgenden Gründen unklar: 1. Johann Andreas Tyroff vermählte sich nachweislich mit Anna Johanna Maria Rau (vermutlich zwischen dem 29. März und dem 3. April 1825)[33] – eine Eheschließung mit einer „Catharina Rau“ am 4. April 1825 konnte dagegegen nicht verifiziert werden. 2. Im Sterbebuch der ev.-luth. Pfarrei St. Egidien von 1872 findet man einen Eintrag zum Tod von Johann Andreas Tyroff[31], aber der Tod einer vorgeblichen Catharina Tyroff, geb. Rau ist dort nicht verzeichnet.
  • So findet man im Nürnberger Künstlerlexikon beim Eintrag zu Johann Andreas Tyroff die isolierte und unkommentierte Angabe „10.2.1812“, wobei unklar ist, worauf sich diese bezieht.
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Wohn-/Geschäftsorte des Johann Andreas Tyroffs
Im Nürnberger Künstlerlexikon finden sich folgende Wohn-/Geschäftsorte für Johann Andreas Tyroff: „1829 war er in S. 1304 (Hirschelgasse 9) ansässig und zum Schluß in S. 407 (Füll 16/Agnesgasse 15).“[4] Die Angaben des Künstlerlexikons lassen sich folgendermaßen ergänzen:

  • Johann Andreas Tyroff Wohn-/Geschäftsadresse war schon bei seiner Trauung im Jahre 1825 Nürnberg S. 1304 (Hirschelgasse 9).
  • Johann Andreas Tyroff erscheint im Jahre 1852 anfangs noch unter der Adressse „Füllstraße S. 407“, zieht aber in diesem Jahr um nach „Weinmarkt S. 96“[35]
  • Auch 1857 ist er noch am „Weinmarkt S. 96“ nachweisbar.[28]
  • In einem Adreß- und Geschäftsbuch für das Jahr 1873 wird ein Kupferstecher „J. W. Tyroff“ erwähnt, dessen Wohn-/Geschäftsort damals „Laufertormauer 8“ in Nürnberg war;[36] es handelt sich bei dem Ausdruck „J. W. Tyroff“ mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Schreibfehler bzw. um Johann Andreas Tyroff – zumindest ist dessen Wohn-/Geschäftsort schon 1870 an der „Laufertormauer 8“[37] nachweisbar.

„Er verfertigte Kupferstiche zu dem Tyroffschen Wappenwerk.“

Nürnberger Künstlerlexikon (2007)[4]

Nach Grenser beziehungsweise einer „schriftlichen Mitteilung des Germanischen Museums“ erlosch mit Johann Andreas Tyroff die Kupfermacher-Linie Tyroff.[22]

Johann Friedrich Tyroff

Johann Friedrich Tyroff (* ca. 1803; † 12. Mai 1827 in Nürnberg)[38] war „Buchhandlungscommis“.

Jacob Gottlieb Friedrich Wilhelm Tyroff

Jacob Gottlieb Friedrich Wilhelm Tyroff (vermutlich * im Juli 1807 in Nürnberg; vermutlich † im März 1846 in Nürnberg) war Sohn des Konrad Tyroff und Geschäftsführer von Tyroffs Kunstverlagshandlung. Er wohnte 1830 in Nürnberg, Hausnummer 1304 und bekam mit der ledigen Kunigunda Liebel, Tochter des Johann Liebel, Bauer in MalmsbachW-Logo.png, Nr. 1352 im Jahre 1830 ein Kind:

  • Friedrich Wilhelm Tyroff (* 24. März 1830 in Nürnberg; † 6. September 1830 in Nürnberg), erstes Kind, verstarb an „Stickfluß“ (= Asthma, Lungenödem); Alter: 5 Monate.[39][40]

Bei Stand 2025 nicht endgültig erforschter Quellenlage ist unklar, ob Jacob Gottlieb Friedrich Wilhelm Tyroff mit dem Gottlieb Tyroff (* ca. Juni/Juli 1807 in Nürnberg) identisch ist, der im Jahresbericht der Studienanstalt zur Nürnberg von 1821 als Sohn eines Hofagenten und Kunstverlagshändlers greifbar ist (14 Jahre und 6 Monate alt).[41] Dass es sich um ein dieselbe Person handelt, ist naheliegend, muss aber durch eine weitergehende archivalische Überprüfung verifiziert werden.

Carl Tyroff

Carl Tyroff (auch Karl Tyroff geschrieben; genealogischen Daten unbekannt) war ein Verleger und Heraldiker. Bei Stand 2025 nicht endgültig erforschter Quellenlage ist ein Carl Tyroff als Sohn von Konrad Tyroff und Margaretha Göschel nachgewiesen. Die Verwandschaftsbeziehung ist durch ein Gesuch um Verleihung des Hofagententitels vom 7. Februar 1827 des Carl Tyroffs, eines Sohnes des 1825 verstorbenen Hofagenten Tyroff, verifizierbar.[42] Annahmen, wie sie sich unter anderem in der Deutschen Nationalbibliothek finden, dass ‚Karl Tyroff‘ eine „falsche Namensform“[43] von ‚Konrad Tyroff‘ sei, sind falsch und irreführend. Bei der Abkürzungen „K. Tyroff“ und „C. Tyroff“ ist stets zu prüfen, welche von beiden Personen gemeint ist. Weitergehende archivalische Überprüfungen zu Carl Tyroff stehen Stand 2025 noch aus. Für die heraldische Forschung ist hervorzuheben, dass Karl Tyroff ebenfalls am Tyroffschen Wappenwerk mitwirkte:

„(..) und an weiteren ähnlichen Wappenbüchern des Adels von Bayern, Preußen, Österreich, Württemberg, Sachsen arbeiteten Karl und Joh(ann) Andreas Tyroff bis in die Neuzeit.“

Alfred Grenser (1875/1876)[22]

In dem Gesuch aus dem Jahre 1827 beschreibt Carl seine heraldische Ausbildung:

„(..) Seit 13 Jahren studierte ich die Heraldik unter der Leitung des geheimen / Hofrath und Professor Dr. Siebenkees zu Landshut und meines Vaters, / se(t)zte nach seinem Tode dessen angefangene Werke fort und unter- / nahm auch ein neues heraldisches Werk, das Wappenbuch der Preussischen / Monarchie, worauf Eure Königliche Hoheit zu pränumieren [44] / allergnädigst geruhten (..)“

Carl Tyroff (1827)[42]

Generation 5

Philipp Friedrich Wilhelm Albert Tyroff

Philipp Friedrich Wilhelm Albert Tyroff (* 4. Mai 1825 in Nürnberg; getauft am 15. Mai 1825; † 3. September 1856 in Nürnberg)[45][46][34] kam als Sohn des Johann Friedrich Andreas Tyroff, „Handlungs-Commis“ und der Anna Maria Johanna, geb. Rau im Haus Nr. 1304 zur Welt und war Rechtsconcipient.

Familienwappen

2018: Wappen Tyroff
(mit Helmkrone, die bei einem bürgerlichen Wappen eigentlich fehl am Platz ist; nach einer Zeichnung von Gerd Hruška)

Im Jahrbuch des Adler findet sich 1875 eine Beschreibung des Tyroff-Wappens auf der Grundlage eines Siegels, dessen Gestaltung keine Farbangaben erkennen lässt. Auffällig ist dabei eine Helmkrone – die bei bürgerlichen Familien wie den Tyroffs unüblich ist, „sofern sie nicht ausnahmsweise in einem Wappenbrief verliehen wurde“.[47] Ein entsprechender kaiserlicher Wappenbrief, der die Führung einer Helmkrone im Wappen der Familie Tyroff bestätigen könnte, ist im Österreichischen Archivinformationssystem (Stand: 2018) jedoch nicht nachweisbar.[48]

Blasonierung:
„Getheilter Schild: oben ein aufwachsender bekleideter Arm, der ein Hifthorn hält; unten auf dem Boden ein geflügeltes Pferd. Der gekrönte Helm trägt den Arm mit dem Horn.“[22]

Familienmitglieder der Spanischwachsmacher-Linie

Stammbaum und Herkunft

Im Zusammenhang mit der Siegellackfabrikation sind im Tyroff-Stammbaum vor allem folgende Familienmitglieder hervorzuheben:

  1. Johann Georg Jacob Tyroff?
    1. Hermann Jacob Tyroff
      ⚭ Barbara Christina
      1. Johann Christoph Tyroff
        ⚭ Maria Anna Kregler (ca. 1747-1816)
        1. Margaretha Barbara Tyroff (ca. 1777-1817)
        2. Georg Tyroff (ca. 1783-1837)
          ⚭ Magdalena Christina Tries (verw. Huss; ca. 1772-1835)

Generation 1

Hermann Jacob Tyroff (Spanischwachsmacher)

In der von Wilhelm Schwemmer vorgelegten Untersuchung zu den Bürgerhäusern der Nürnberger Altstadt wird ein „Spanischer Wachsmacher und Kassier auf dem Viehmarkte“ namens Hermann Jakob Tyroff erwähnt, der im Jahr 1749 in den Kreis der Genannten des Größeren Rates der Reichsstadt Nürnberg aufgenommen wurde. Die genealogische Einordnung dieser Person ist nach gegenwärtigem Forschungsstand (2025) nicht eindeutig gesichert; insbesondere fehlen bislang eindeutige Belege zu Herkunft, Verwandtschaftsbeziehungen und Lebensdaten. Gleichwohl erscheint es plausibel, dass der genannte Spanischwachsmacher ein Bruder des Martin Tyroff und der Sohn des 1709 archivalisch bezeugten Spanischwachsmachers Johann Georg Jacob Tyroff gewesen sein könnte, zumal dieser die „Freiheit des Spanischen Wachsmachens“ erhielt und damit einen fachlichen und sozialen Rahmen vorgab, in dem eine Weiterführung der Tätigkeit durch einen Sohn naheliegt. Eine verbindliche genealogische Verknüpfung beider Personen lässt sich jedoch ohne weiterführende archivalische Nachweise derzeit nicht verifizieren.

Grundsätzlich ist der Spanischwachsmacher Hermann Jakob Tyroff jedoch nicht identisch mit dem gleichnamigen Kupferstecher (siehe oben)! Vielmehr könnte der Kupferstecher Hermann Jakob Tyroff (1742-1786) eine Neffe des gleichnamigen Spanischwachsmachers gewesen sein. In der Literatur werden die beiden gelegentlich miteinander verwechselt und ihre Lebensdaten irreführend miteinander kombiniert.

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So erwähnt Dietz ohne Quellenangabe einen Sohn des Martin Tyroffs namens Hermann Jacob Tyroff, der „1715“ (?) geboren und 1786 verstorben sein soll. Dies ist insofern richtig, dass der Kupferstecher Hermann Jacob Tyroff – Sohn des Martin Tyroff – im Jahre 1786 gestorben ist, doch ist dieser nicht 1715 geboren, sondern 1742. Die Geburtsjahresangabe „1715“ ist plausibel, wenn man davon ausgeht, dass sie sich auf den Wachsmaler Hermann Jacob Tyroff bezieht und diesen als Bruder des Martin Tyroff annimmt. Unklar ist jedoch, aus welcher Quelle Dietz das ungewöhnliche Geburtsjahr „1715“ bezieht.[20]

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So kolportieren die Autoren des Biographischen Lexikons der Heraldiker, dass der Kupferstecher Hermann Jakob Tyroff (* 1742) in „Nürnberg ein Barockpalais“ erbaute;[7] Schwemmer wies jedoch nach, dass nicht der Kupferstecher, sondern der Spanischwachsmacher Hermann Jakob Tyroff an der Stelle des abgebrannten Wirtshauses »Zur blauen Kugel« „ein großes prächtiges Barockgebäude“ errichten ließ.[5]

„(..) Er besaß dieses bis zu seinem Tode, vererbte es dann an seine Witwe Barbara Christina und seinen Sohn Johann Christoph Tyroff (..)“

Wilhelm Schwemmer (1970)[5]

Generation 2

Johann Christoph Tyroff

Johann Christoph Tyroff war Sohn des Spanischwachsmachers Hermann Jacob Tyroff und dessen Ehefrau Barbara Christina. Nach Kirchenbucheinträgen war er „Siegellackfabrikant“; nach Schwemmer wurde er „1777 zum kaiserlichen Notar und Holzpfalzgraf ernannt“[5]. Die Ernennung ist durch entsprechende Protokolle, Ratserlasse, Abschriften etc. nachgewiesen. Beispielsweise beglaubigt der Notar Johann Christoph Tyroff eine „Abschrift eines Ratserlasses d.d. 12. April 1792 betreffend Käseordnung, Ankunft der Käsefuhren und Mitteilungspflicht der Wirte, keine Käseniederlagen in den Wirtshäusern, Verbot eines Kaufs auf Vorrat“.[49] Johann Christoph Tyroff war verheiratet mit einer Maria Anna Kregler (* ca. 1747; † 25. Juni 1816 in Nürnberg, Hausnummer 173). Er erbte mit seiner Mutter nach dem Tod des Vaters ein Barockpalais, welches aber schon 1781 in den Besitz der Familie Zeltner von Hohenau überging.[5]

Die historische Verortung der betreffenden Person ist nach aktuellem Forschungsstand (2025) nicht hinreichend gesichert. Gleichwohl erscheint es plausibel, dass der Notar und Holzpfalzgraf Johann Christoph Tyroff zwar in einer entfernten genealogischen Beziehung zur Linie der Kupferstecher Tyroff stand, jedoch weder an deren künstlerischen Produktion beteiligt war noch in einem sachlichen Zusammenhang mit den heraldischen Arbeiten dieser Familie steht. Bestehende Zuschreibungen und biographische Hypothesen sind daher mit der gebotenen methodischen Vorsicht zu prüfen.

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So wird in der populären Online-Enzyklopädie Wikipedia Johann Christoph Tyroff zwar als „Maler“ bezeichnet;[21] belastbare Primärquellen oder ikonographische Nachweise, die eine solche Tätigkeit belegen könnten, werden jedoch nicht angeführt. Ebenso wird dort spekuliert, er könne ein weiterer, bislang unbelegter Sohn des Kupferstechers Hermann Jakob Tyroff (1742–1798) gewesen sein[21] – eine Annahme, die nachweislich unzutreffend ist. Belegt ist vielmehr, dass Johann Christoph Tyroff der Sohn des gleichnamigen Spanischwachsmachers Hermann Jacob Tyroff war, der seinerseits mit hoher Wahrscheinlichkeit als Onkel des Kupferstechers Hermann Jakob Tyroff (1742–1798) anzusehen ist.

Generation 3

Margaretha Barbara Tyroff

Margaretha Barbara Tyroff (* ca. 1777; † 15. September 1817 in Nürnberg, Nr. 173)[50] war eine ledige Tochter des Notars Johann Christoph Tyroff. Alter: 40 Jahre; Todesursache: Schleimfluß.

Johann Georg Jakob Tyroff

Johann Georg Jakob Tyroff († 20. September 1838 in Nürnberg oder „29. September 1838“[51]) war Kauffmann und Siegellackfabrikant und Sohn des Johann Christoph Tyroff und der Notars und Siegellack-Fabrikants-Wittwe Anna Maria Tyroff, geb. Kregler (* ca. 1747; † 25. Juni 1816 in Nürnberg, Nr. 173)[52] sowie Erbe/Besitzer des Hauses Oberwöhrd, L. L. Nummer 173.[53].

Die genealogische Einordnung dieser Person ist nach gegenwärtigem Forschungsstand (2025) nicht eindeutig gesichert; insbesondere fehlen bislang eindeutige Belege zu Herkunft, Verwandtschaftsbeziehungen und Lebensdaten. Gleichwohl erscheint es plausibel, dass der genannte Siegellackfabrikant zur Linie Spanischwachsmacher-Linie Tyroff gehört, da dass Siegellackmachen einen fachlichen und sozialen Rahmen vorgiebt, in dem eine Weiterführung von Person zu Person naheliegt. Eine verbindliche genealogische Verknüpfung muss jedoch durch weiterführende archivalische Nachweise verifiziert werden.

Georg Tyroff

Georg Tyroff war „Federnhändler“ bzw. „Betten und Bettfedernhändler“ und „Siegellackfabrikant“, Bruder von Georg Tyroff (* ca. 1783; † 6. Juli 1837 in Nürnberg, Hausnummer 407)[54] und Sohn des Notars Johann Christoph Tyroff und der „Siegellack-Fabrikants-Wittwe“ Anna Maria Tyroff, geb. Kregler († ca. 1817/1818). Er wohnte 1822 in Nürnberg, Hausnummer 173 und heiratete in diesem Jahr am 4. August im Alter von 39 Jahren in Nürnberg die 52jährige Magdalena Christina Tries (ca. 1772; † 27. August 1835 in Nürnberg, Nr. 407; Todesursache: Lungenlähmung)[55]. Sie war eine Witwe des Johann Huss. Nach der Trauung zogen die Vermählten zur ihr, nach Nürnberg Hausnummer S. 241.[56]

Weblinks

Commons: Hermann Jakob Tyroff – Sammlung von Bildern

Literatur

  • Heinrich Eduard Stiebel: Bibliothekzeichen und Notariats-Signete des Martin Tyroff und seiner Söhne. In: Zeitschrift für Bücherzeichen - Bibliothekenkunde und Gelehrtengeschichte. Organ des Ex-libris-Vereins zu Berlin. Görlitz, VIII. Jahrgang, 1898, S. 105-109.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Vgl.: J. Weiß: Fränkische Familiennamen: Thürauf. In: Aufsätze Hans Weiß (Rudolzhofen). S. 21 ff. (Kopie nach: Emmert, Stadtverwaltung Rothenburg ob der Tauber. 22. Juli 2021). Zitat:
    „Neben der Schreibweise Thürauf finden wir auch Thierauff, Dierauff, Thiroff, Diroff, Dyroff u. ä. Alle diese Namen sind entstanden aus dem früheren deutschen Personennamen Dierolf, der sich mit der Zeit in Thierolf, Dürolf, Thyrolf, Dyrolf wandelte (..)“
  2. Rosa und Volker Kohlheim: Duden, Familiennamen Herkunft und Bedeutung von 20000 Nachnamen. Hrsg.: Dudenverlag. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 2005, ISBN 3-411-70852-2, S. 666.
  3. Tyroff Johann Georg Jacob und Baumeister Michael Jacob erhalten Freiheit des Spanischen Wachsmachens. In: AT-OeStA/HHStA RHR Grat Feud Gewerbe-, Fabriks- und Handlungsprivilegien 11-1-4. Österreichisches Staatsarchiv, S. fol. 52-59, abgerufen am 7. Dezember 2025.
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 4,20 4,21 4,22 4,23 4,24 4,25 4,26 4,27 4,28 4,29 4,30 4,31 4,32 4,33 Manfred H. GriebW-Logo.png (Hrsg.); et al.: Nürnberger KünstlerlexikonW-Logo.png: Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. 3 Pf–Z. K. G. Saur Verlag, München 2007, ISBN 978-3-11-091296-8, Tyroff, Augusta Isabella; Tyroff, Conrad; Tyroff, G. P.; Tyroff, Hermann Jacob; Tyroff, Johann David; Tyroff, Johann Friedrich Andreas; Tyroff, Ludwig Christoph; Tyroff, Martin, S. 1559–1560.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Wilhelm SchwemmerW-Logo.png: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite. (Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg; Nürnberger Forschungen Bd. 14, 1970). Zitat:
    „Die Ruinenplätze an der Nordseite erwarb der »Spanische Wachsmacher und Kassier auf dem Viehmarkte« Hermann Jakob Tyroff (er wurde 1749 Genannter des Größeren Rates), der nun hier an der Stelle des Wirtshauses »Zur blauen Kugel«, des östlich angrenzenden vormals Waltherschen Hauses und der ehemaligen Stallung an der Nordostecke ein großes prächtiges Barockgebäude errichten ließ. Er besaß dieses bis zu seinem Tode, vererbte es dann an seine Witwe Barbara Christina und seinen Sohn Johann Christoph Tyroff, der 1777 zu kaiserlichen Notar und Holzpfalzgrafen ernannt wurde. 1781 ging jedoch das große Anwesen in den Besitz einer erst 1739 geadelten ...“
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 Karl Bosl: Bosls bayerische Biographie. 8000 Persönlichkleiten aus 15 Jahrhunderten. Regensburg, 1883. S. 792 (urn:nbn:de:bvb:355-ubr28742-0)
  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 7,10 7,11 Jürgen Arndt (Bearbeiter) unter Mitwirkung von Horst Hilgenberg und Marga Wehner: Biographisches Lexikon der Heraldiker sowie der Sphragistiker, Vexillologen und Insignologen. Hrsg.: Herold, Verein für Heraldik Genealogie und verwandte Wissenschaften (= J. Siebmachers Großes Wappenbuch. H). Bauer & Raspe, Neustadt an der Aisch 1992, ISBN 3-87947-109-6, S. 546 (664 S.).
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Theodotos–Urlaub. In: Hans VollmerW-Logo.png (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur GegenwartW-Logo.png. Begründet von Ulrich ThiemeW-Logo.png und Felix BeckerW-Logo.png. Band 33: Theodotos–Urlaub. E. A. Seemann, Leipzig 1939. (Digitalisat: repozytorium.biblos.pk.edu.pl, abgerufen: 02. Dezember 2025)
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 9,11 9,12 Georg Kaspar NaglerW-Logo.png: Neues allgemeines Künstler-Lexicon oder Nachrichten von dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbeinarbeiter, etc. 19. Band. Torre, G. - Veiss, R. München, 1849. S. 178. (Google; urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1815472)
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 Paul Johannes RéeW-Logo.png: Tyroff, Kupferstecherfamilie. Deutsche Biographie, 1895, abgerufen am 17. August 2025.
  11. Manfred H. GriebW-Logo.png (Hrsg.); et al.: Nürnberger KünstlerlexikonW-Logo.png: Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. 3 Pf–Z. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-11-091296-8, Weigel, Johann Christoph d. Ä., S. 1635 (google.de [abgerufen am 17. August 2025]).
  12. 12,0 12,1 Heidrun Ludwig: Nürnberger naturgeschichtliche Malerei im 17. und 18. Jahrhundert. Basilisken-PresseW-Logo.png, Marburg an der Lahn 1998, S. 380–382 (google.de).
  13. Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Mannheim, Wien, Zürich 1984, ISBN 3-411-02149-7, S. 365 (Digitalisat [abgerufen am 29. Februar 2020]).
  14. 14,0 14,1 Show-handle-HW.png Bernhard Peter: Siebmachers Großes Wappenbuch – In: Heraldik: Quellen, Literatur und Links. Erstellt: 2013, 2016. Abgerufen: 3. Dezember 2025
  15. 15,0 15,1 15,2 Hermann Jacob Tyroff. In: Stuttgart Database of Scientific Illustrators 1450–1950W-Logo en.png (DSI). Universität Stuttgart, abgerufen am 1. Dezember 2025.
  16. Tyroff, Johann David. In: Indexeintrag: Deutsche Biographie. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Hans Heinrich FüssliW-Logo.png: Allgemeines Künstlerlexikon. oder: Kurze Nachricht von dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Kunstgießer, Stahlschneider [et]c. [et]c., Nebst angehängten Verzeichnissen der Bildnissen der Lehrmeister und Schüler, auch der Bildnisse, der in diesem Lexikon enthaltenen Künstler. T. Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält. Neunter Abschnitt. Band 2, Teil 9. Orell, Füßli und Compagnie, Zürich 1816, S. 1965–1966 (Google).
  18. Hermann Jakob Tyroff (1742-1800). In: term.museum-digital.de. 12. August 2021, abgerufen am 1. Dezember 2025.
  19. Deutsche Nationalbibliothek (Kennung DNB 117439916; abgerufen am 01. Dezember 2025)
  20. 20,0 20,1 Richard Dietz: Sammlung von Wappen verschiedener Civil-Staende von Nürnberg und anderen Orten Ao. 1783. Faksimile kommentiert von Richard Dietz (Nürnberger Wappenbuch). epubli GmbH, Berlin 2010, ISBN 3-86931-949-6, S. 7 ff. und a. a. O.
  21. 21,0 21,1 21,2 Seite „Tyroff (Familie)“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. September 2025, 07:10 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tyroff_(Familie)&oldid=260091792 (Abgerufen: 4. Dezember 2025, 12:58 UTC). Fehlerhafte Aussagen und Spekulationen in der Wikipedia:
    • (Hermann Jacob Tyroff) „heiratete am 27. Dezember 1767 Christiana Sophia Bach (?), eine Tochter des Johann Bach (?), „»Aufwarters adjunkt bei vornehmen Hochzeiten und Trauerfeiern und Korporal der löbl. Bürgerschaft«.“
    • „Ein um 1799 in Nürnberg tätiger Maler (?) Johann Christoph Tyroff war wahrscheinlich ein weiterer ihn unterstützender Sohn (?) Martins.“
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 22,5 22,6
    • Alfred Grenser: Deutsche Künstler im Dienste der Heraldik. In: Jahrbuch des Heraldisch-Genealogischen Vereines „Adler“. 2. Jahrgang. Braumüller, Wien. 1875. S. 121 f. (Google)
    • Alfred Grenser: Deutsche Künstler im Dienste der Heraldik. Selbstverl. des Verf., 1876, S. 5–6 (google.de [abgerufen am 17. August 2025]).
  23. 23,0 23,1 Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1825. pag. 41. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-JWJT-N?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 43 von 103; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242560
  24. 24,0 24,1 Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Geburtsregister 1814. pag. 57. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPD-Z7F6-C?view=explore : 10. Dez. 2025), Aufnahme 59 von 70; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242532)
  25. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1827. pag. 27. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V3L2-7?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 29 von 94; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242561)
  26. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1814. pag. 3. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPD-Z7NP-7?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 5 von 36; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242532. Scan 5 von 36.)
    Anmerkung: Im Geburtsregister ist irreführend der Großvater, Martin Tyroff, als Vater notiert; der Vater von Maria Catharina war jedoch Konrad Tyroff.
  27. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1814. pag. 83. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V3PZ-Y?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 85 von 126; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242559
  28. 28,0 28,1 Carl Mainberger (Verfasser): Neues Adreßbuch der Stadt Nürnberg / 3. Alphabetisches Namensverzeichniß. Nürnberg, 1857. S. 279. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10376307-1)
  29. Gestorben 24. Febr. 1857 in Nürnberg. In: Nürnberger Friedens- und Kriegs-Kurier 1857. Nürnberg, 1857. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10485491-1)
  30. 30,0 30,1 Fränkischer Kurier : Nürnberg-Fürther neueste Nachrichten; Mittelfränkische Zeitung. 39,11/12. 1872 39,11/12. Nürnberg, 1872. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb11032314-1) Zitat:
    Todesanzeige. / Theilnehmenden Verwandten und Freunden / widem wir die traurige Anzeige von dem gestern / Nachmittag 214 Uhr erfolgten Hinscheiden des / Herrn Jean Andr. Friedr. Tyroff / Kunsthändler dahier. / Er erlag im 71. Lebensjahr nach kurzem Kran- / kenlager einem Lungenleiden. / Nürnberg, den 24. November 1872. / Die trauernden Hinterbliebenen. / Die Beerdigung findet Dinstag, den 26. No- / vember, Nachmittag 2 Uhr, vom Leichenhause aus auf dem St. Johannis Kirchhofe statt.“
  31. 31,0 31,1 31,2 Sterbebuch der ev.-luth. Pfarrei St. Egidien, 1872. pag. 54. Nr. 223 (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-RK1W?view=explore : 13. Dez. 2025), Aufnahme 57 von 218; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242575)
  32. Sterbeurkunde 1856-1873. Evangelische Kirche. Heiliggeistkirche Nürnberg (BA. Nürnberg). pag. 191. Nr. 51. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-KCMW?view=explore : 13. Dez. 2025), Aufnahme 195 von 421; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242577)
  33. 33,0 33,1 Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Kirchliche Heiratsurkunden 1825-1826. pag. 8. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch : 10. Dez. 2025, Aufnahme 9 von 85; Aufnahmengruppen-Nummer: 008216668)
  34. 34,0 34,1 Fränkischer Kurier: Nürnberg-Fürther neueste Nachrichten; Mittelfränkische Zeitung. 23,9/12. 1856 23,9/12. Nürnberg, 1856. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10505015-0) Zitat:
    „Trauerurkunde. / Nach längerem Brustleiden verschied gestern Abends / gegen neun Uhr unser innigstgeliebter einziger Sohn / Philipp Friedrich Wilhelm Albert Tyroff, / Rechtsconcipient, / im noch nicht vollendeten zwei und dreißigsten Lebens- / jahre. / Verehrten Verwandten, Freunden und Bekannten / diese Trauerkunde, und nur auf diesem Wege, in tief- / ster Wehmuth widmend, bitten wir um stille Theilnahme / in ihrem unaussprechlichen Schmerze / Nürnberg, 4. Septbr. 1856. / die auf's Tiefste gebeugten Eltern: / J. A. Tyroff, / M. Tyroff, geb. Raw. / Die Leichenfeier findet Samstag den 6. Septbr. / Nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhaus aus auf St. / Johannis statt. / Von den üblichen Todtengeschenken bittet man ge- / wogenst Umgang zu nehmen.“
  35. Friedrich Mayer: Nürnberg's Handel und Industrie : Mit bes. Berücks. d. Gegenwart. Nürnberg, 1852. S. 107, 334. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10376460-0)
  36. Albert Sertz (Hrsg. 1. Jahrgang 1870): Adreß- und Geschäfts-Handbuch von Nürnberg und den Vorstädten St. Johannis, Wöhrd, Gostenhof, St. Peter und Steinbühl 1873. Nürnberg, 1873. S. 242. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb11038238-7)
  37. Adreß-Buch für die Stadt Nürnberg / 2. Verzeichniß der königlichen Behörden, des Militärs, des Stadtmagistrats, der öffentlichen Institute und Namen der Einwohner. Nürnberg, 1870. S. 320. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10618620-4) Zitat:
    „Tyroff, Joh. Frdr. Andr., Kupferstecher, Lauferthorm. 8“
  38. Der Friedens- u. Kriegs-Kurier: mit Sr. Königlichen Majestät allergnädigstem Privilegium. 1827 = Jg. 153 1827. Nürnberg, 1827. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10502434-1) Zitat:
    [Trauerfall] Heute Abend gegen 9 Uhr verschied / unser guter, zärtlichgeliebter Sohn und Bruder, der der Buch- / handlungscommis, Johann Friedrich Tyroff, im noch nicht / vollendeten vier und zwanzigsten Lebensjahre, an einer 18 / Monat dauernden Lungenkrankheit, die Folge eines heftigen / Blutsturzes. / Er ist eingegangen in das Reich des Friedens. Ruhe / und Segen seiner Asche! - Er war ein treuer, guter / Sohn, und wer ihn kannte, wird unsern bittern Schmerz / nicht ungerecht finden. - Der feste Glaube, ihn dereinst / wieder zu sehen, wird und stärken, diese neue schwere Prü- / fung zu tragen. / Nürnberg, am 12. Mai 1827. / Die Hinterbliebenen.“
  39. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Geburtsregister 1830. pag. 33. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSLT-V997-M?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 35 von 155; Aufnahmengruppen-Nummer: 008206674)
  40. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Kirchliche Sterberegister 1830. pag. 93. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V3KG-C?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 94 von 142; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242561.)
  41. Königliche Studienanstalt (Nürnberg): Jahresbericht der Königlichen Studienanstalt zu Nürnberg 1821. In: www.digitale-sammlungen.de. Bayerische Staatsbibliothek, München, 10. Januar 2011, S. 67, abgerufen am 9. Dezember 2025 (4 Bavar. 2200 XIII 8 k-1820/26; urn:nbn:de:bvb:12-bsb10342725-6).
  42. 42,0 42,1 Vgl.: Tyroff, Verlagshaus in Nürnberg. In: www.archivportal-d.de. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, 1. Juli 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025 (Archivaliensignatur: 45/47; Alt-/Vorsignatur: D 4 Nr. 692/47; Kontext: Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur 20 Buchstabe T; 43 Bl.): „

    (..) Allerhöchst dieselben haben auf meinen berichts /
    im Jahre 1825 verstorbenen Vater, den Hofagenten Tyroff, seit wo(h)l /
    40 Jahren, mit jenes Königlichen Grosmuth und Milde, welche /
    der schönste Zeichen der gebornen Herrscher, auch nun allhier Ihr /
    eigen ist, bei all seinen Unternehmungen zu Unterstü(t)zung gnädig /
    geruht, wie an sich von keinem anderen Monarchen in diesen Grade /
    zu erfahren hatte.

    (..) Seit 13 Jahren studierte ich die Heraldik unter der Leitung des geheimen /
    Hofrath und Professor Dr. Siebenkees zu Landshut und meines Vaters, /
    se(t)zte nach seinem Tode dessen angefangene Werke fort und unter- /
    nahm auch ein neues heraldisches Werk, das Wappenbuch der Preussischen /
    Monarchie, worauf Eure Königliche Hoheit zu pränumieren /
    allergnädigst geruhten, und wobei ich mich auf des allerhöchsten Beifalles /
    und Unterstützung S. Königl. Majestät von Preussen zu erfreuen habe. - /

    So liegt mir nun aber auf ob, mit den Früchten dieser Wissenschaft, /
    die zurückgelassen zahlreiche Familie zu nähren und zu erhalten, und /
    ich erfülle diese heilige Pflicht freudig, und werde glücklich seyn, kann /
    ich sie ganz vollbringen.-

    Zu den segensreichen Hände Eurer Königlichen /
    Hoheit habe ich nun die heitere oder trübe Aussicht meines /
    Lebens niedergelegt, und ist nicht unlautere Eitelkeit, die mir die /
    Kühnheit gibt, diese allerunterthänigste Bitte zu wagen, es ist die /
    feste Überzeugung meiner schweren Pflichten, leichter und mit /
    besernen Erfolge erfüllen zu können. - /
    Mein höchstes Streben wird dahin gerichtet seyn, durch teure
    Liebe zur Wissenschaft und Kunst , so mir durch deutsche Redlichkeit /
    mir die Gnade Eurer Königlichen Hoheit zu verdienen und die /
    Achtung meiner Mitbürger zu sichern.- /

    Zudem ich trostvoll in die Zukunft blicke und mich Allerhöchstdero /
    Gnadn feierlichst überlasse, erstrebe ich in den Gefühlen der unerme(ß)barsten/
    Ehrfurcht und allertiefster Unterwürfigkeit, /
    Eurer Königlichen Hoheit

    Nürnberg, 7. Februar 1827
    allerunterthänigst treugehorsamster Diener /
    Carl Tyroff /
    Heraldiker, Herausgeber des k. bayerischen u. königl /
    preußischen Wappenbuches. -

  43. Vgl.: Datensatz „Tyroff, Konrad“. In: Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. nid=100667236. Abgerufen: 12. Dezember 2025. Zitat:
    „Tyroff, Konrad (..) Andere Namen: Tyroff, Conrad; Tyroff Karl (falsche Namensform)“
  44. Anm. der Red.: „pränumieren“ = ein Werk im Voraus abonnieren, durch Vorauszahlung oder Zusage finanziell unterstützen.
  45. Allgemeines Intelligenz-Blatt der Stadt Nürnberg. 1825,1 = Jg. 78, Jan. - Juni 1825,1. Nürnberg, 1825. S. 643. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10346087-2)
  46. „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSV3-2SS8-H?view=explore : 10. Dez. 2025), Aufnahme 444 von 944; . Aufnahmengruppen-Nummer: 008113670
  47. Herold, Verein für Heraldik (Hrsg.): Wappen. Handbuch der Heraldik. Als „Wappenfibel“ begründet von Adolf Matthias Hildebrandt, zuletzt weitergeführt von Jürgen Arndt, bearbeitet von Ludwig Biewer und Eckart Henning. Aktualisierte und neugestaltete Auflage. 20. Auflage. Böhlau Verlag GmbH & Cie., Köln, Weimar, Wien 2017, ISBN 978-3-412-50372-7, S. 137 (deutsch: Wappenfibel.).
  48. Vgl.: Österreichisches Staatsarchiv, Nottendorfer Gasse 2, Wien. Datum der letzten Überprüfung: 08. Februar 2018
  49. Protokolle und Ratserlasse über den Betrieb des Gastwirtgewerbes in Nürnberg. In: online-service2.nuernberg.de. Stadtarchiv Nürnberg E 5/23 Nr. 13, abgerufen am 7. Dezember 2025 (Umfang: 1 kl. Fasz. ca. 60 Prod.; Datierung 1652–1806).
  50. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1817. pag. 84- (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V32R-N?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 86 von 138; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242559.
  51. Regierungsbezirk Mittelfranken: Königlich Bayerisches Intelligenzblatt für Mittelfranken. 1839,1/6 = Jan. - Juni 1839,1/6. Ansbach, 1839. Spalte 272, 306, 343. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10387093-7)
  52. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Kirchliche Sterberegister 1816. pag. 55. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V3LT-V?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 57 von 142; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242559
  53. Erlanger Real-Zeitung 1818. Erlangen, 1818. S. 120, 202. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10505486-3)
  54. Der Friedens- u. Kriegs-Kurier : mit Sr. Königlichen Majestät allergnädigstem Privilegium. 1837,[2] = Jg. 163, Juli - Dez. 1837,2. Nürnberg, 1837. (urn:nbn:de:bvb:12-bsb10485456-1) Zitat:
    Trauerfall. / Nach vielen ausgestandenen Leiden endigte / heute früh um 8 Uhr mein lieber Bruder Georg / Tyroff sein thätiges Leben, in einem Alter von 54 / Jahren. Friede sei mit seiner Asche! / Indem ich dies, für mich so schmerzvolle, Er- / signiß zur öffentlichen Kenntnis bringe, verbitte ich / mir zugleich alle Beileidsbezeugung und empfehle / mich zur fernern Wohlgewogenheit ergebenst. / Nürnberg, den 6 Juli 1837. / Der einzige Hinterbliebene / Joh(ann) G(eor)g J(ako)b Tyroff.
  55. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Sterberegister 1835. pag. 105. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSPX-V77C-Z?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 107 von 166; Aufnahmengruppen-Nummer: 008242562
  56. Evangelische Kirche Nürnberg: Nürnberg, Trauungsregister 1822. pag. 24. (Digitalisat: „Nürnberg, Bavaria, Germany Aufzeichnungen,“ Aufnahmen, FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CSG8-18SR?view=explore : 11. Dez. 2025), Aufnahme 77 von 103; Aufnahmengruppen-Nummer: 008216668

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1
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    Anmerkung: Der Ausdruck „Spanischer Wachsmacher/Spanischwachsmacher“ meint keinen „Wachsmacher“ (Wachszieher, Wachsgießer, Wachstöckler) im eigentlichen Sinn, der Wachsstöcke, Wachslichter, Altarkerzen und Wachsfackeln verfertigt, sondern ist ein Synonym für „Siegellackmacher“W-Logo.png. Der Ausdruck verweist darauf, dass Portugiesen den SiegellackW-Logo.png – nicht zu verwechseln mit dem SiegelwachsW-Logo.png – aus Ostindien nach Europa brachten, weswegen er früher auch „Spanisches Wachs“ genannt wurde.

  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12
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    Konrad Tyroff in: Johann Philipp Moser (Hrsg.): Sammlung von Bildnissen gelehrter Männer und Künstler, nebst kurzen Biographien derselben, Band 1. Nürnberg, 1794. (Google, abgerufen 04. Dezember 2025)


    Anmerkung: Das Buch kann erst frühestens im Jahr 1802 veröffentlicht worden sein, da es bereits mehrere Informationen bis zum Jahr 1802 enthält.

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