Maria Theresia

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Dieser Artikel behandelt die Regentin Österreich-Ungarns, zu anderen Personen siehe Maria Theresia (Begriffsklärung).
Martin van Meytens: Maria Theresia, um 1750

Maria Theresia (slowakisch Mária Terézia, ungarisch Mária Terézia, tschechisch Marie Terezie, kroatisch und slowenisch Marija Terezija, italienisch Maria Teresa) von Österreich (* 13. Mai 1717 in Wien; † 29. November 1780 in Wien) war eine Fürstin aus dem Hause Habsburg. Die regierende Erzherzogin von Österreich und Königin u. a. von Ungarn (mit Kroatien) und Böhmen (1740–1780) zählte zu den prägenden Monarchen der Ära des Aufgeklärten Absolutismus. Sie war die Ehefrau des römisch-deutschen Kaisers Franz I. Stephan (insofern Kaiserin) und Mutter der späteren römisch-deutschen Kaiser Josef II., den sie 1765 zum Mitregenten erhoben hatte, und dessen Nachfolger Leopold II. Ihr Gatte stützte sich maßgeblich auf ihre Hausmacht.

Titel

Wappen Maria Theresias

Nach dem Tode ihres Gatten Franz I. Stephan 1765 trug Maria Theresia folgende Titel:

Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kaiserin Wittib, Königin zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodomerien, etc. etc., Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund, zu Steyer, zu Kärnten und zu Crain, Großfürstin zu Siebenbürgen, Marggräfin zu Mähren, Herzogin zu Braband, zu Limburg, zu Luxenburg und zu Geldern, zu Württemberg, zu Ober- und Nieder-Schlesien, zu Mailand, zu Mantua, zu Parma, zu Piacenza, zu Guastala, zu Auschwitz und Zator, Fürstin zu Schwaben, gefürstete Gräfin zu Habsburg, zu Flandern, zu Tirol, zu Hennegau, zu Kyburg, zu Görz und zu Gradisca, Marggräfin des Heiligen Römischen Reiches, zu Burgau, zu Ober- und Nieder-Laußnitz, Gräfin zu Namur, Frau auf der Windischen Mark und zu Mecheln, verwittibte Herzogin zu Lothringen und Baar, Großherzogin zu Toskana.

Leben

Andreas Möller: Maria Theresia im Alter von elf Jahren, 1727

Erzherzogin Maria Theresia Walburga Amalia Christina von Österreich erblickte am 13. Mai 1717 als zweites Kind von Kaiser Karl VI. und seiner Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel in Wien das Licht der Welt. Kaiser Karl VI. war der letzte männliche Nachkomme des österreichischen Zweiges des Hauses Habsburg und hoffte bis zu seinem Tod, dass seine Gemahlin ihm nach drei Töchtern und einem früh verstorbenen Sohn noch einen männlichen Nachfolger schenken würde. Maria Theresia verbrachte deshalb eine unbekümmerte Kindheit im Kreise ihrer Familie und entwickelte sich zu einer selbstbewussten jungen Dame.

Karl VI. erließ schon im Jahre 1713 die Pragmatische Sanktion. Diese bestimmte, dass seine älteste Tochter im Falle des Fehlens eines männlichen Thronfolgers seine Nachfolge antreten konnte. Er hob so die Erbfolge des salischen Gesetzes auf, das die Nachfolge von Töchtern ausschloss. Erzherzogin Maria Theresia wurde deshalb nach dem Tod ihres Vaters zur neuen Herrscherin, da sie die älteste Tochter Karls VI. war und der einzige männliche Thronfolger Erzherzog Leopold im Jahr seiner Geburt 1716 starb.

Prozession von Maria Theresia am Wiener Graben am 22. November 1740 zum Stephansdom

Maria Theresia erhielt zwar eine gute Erziehung, wurde aber trotzdem nicht auf die Rolle einer Thronfolgerin vorbereitet. Ihre Amme und Erzieherin (Aja) war Gräfin Karoline von Fuchs-Mollard, genannt die Füchsin, die nach dem Tod ihres Mannes Christoph Ernst Graf Fuchs im Jahr 1728 die Aja der beiden Erzherzoginnen Maria Theresia und Maria Anna wurde. Ihre Erziehung konzentrierte sich vor allem auf religiöse Themen, die ihre späteren Entscheidungen wesentlich beeinflussten. Die traditionell gute sprachliche Ausbildung umfasste Unterricht in lateinischer, italienischer und französischer Sprache. Die Mängel ihrer Erziehung beschrieb Maria Theresia selbst in ihren politischen Denkschriften 1750 und 1755: "Die zu Beherrschung so weit schichtiger und verteilter Länder erforderliche Erfahr- und Kenntnüs umb so weniger besitzen zu können, als mein Herrn Vattern niemals gefällig ware, mich zur Erniedrigung weder aus auswärtigen noch inneren Geschäften beizuziehen noch zu informieren: so sahe mich auf einmal zusammen von Geld, Truppen und Rat entblößet." Maria Theresia heiratete am 12. Februar 1736 in Wien Herzog Franz I. Stephan von Lothringen. Im Rahmen dieser Heirat wurde das Haus Habsburg-Lothringen begründet. Es war der Überlieferung zufolge eine Liebesheirat. Franz Stephan war mit 15 Jahren an den Wiener Hof gekommen. Schon sehr früh, nachdem Prinz Eugen eine Ehe zwischen Maria Theresia und dem preußischen Kronprinzen ins Auge gefasst hatte, wurde eine Ehe zwischen Maria Theresia und Franz Stephan geplant. Im Rahmen der europäischen Gleichgewichtspolitik musste Franz Stephan auf seine Herzogtümer Lothringen und Bar verzichten und erhielt nach dem Aussterben der Medici die Toskana.

Maria Theresia als gefürstete Gräfin von Flandern zu Besuch in Gent; Öl auf Leinwand, erstellt von ihrem Hofmaler Martin van Meytens.

Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1740 war ihre Nachfolge trotz der Pragmatischen Sanktion gefährdet. Zu Beginn ihrer Regierung stützte sich Maria Theresia auf den Beraterstab ihres Vaters, der unter anderem den Obersthofkanzler Philipp Ludwig Wenzel Graf von Sinzendorff und den Konvertiten und Geheimen Staatssekretär Johann Christoph Freiherr von Bartenstein umfasste. Maria Theresia äußerte sich rückblickend nicht sehr positiv über diese Berater: "Alle meine Mitarbeiter ließen, statt mir Mut zuzusprechen, diesen gänzlich sinken, taten sogar, als ob die Lage gar nicht verzweifelt wäre. Ich allein war es, die in allen diesen Drangsalen noch am meisten Mut bewahrte, im kindlichen Vertrauen und oftmaligen Gebet Gottes Beistand anrief." Als einziger Lichtblick erschien ihr aus Anlass ihrer Krönung zum König von Ungarn die Zusage der ungarischen Stände, sie mit 20.000 Soldaten zu unterstützen.[1] Das Haus Habsburg verlor erst einmal die Kaiserkrone, die an die Wittelsbacher ging. Erst 1745 wurde Franz Stephan zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt und Maria Theresia nannte sich auch „Römische Kaiserin“. Aufgrund ihrer mehrfachen eigenen Königswürde ließ sie sich indessen nicht zu einer solchen formal krönen, obwohl dies für Kaisergattinnen seit dem Jahre 1014 (Kunigunde) Brauch war.

Maria Theresias unsichere Lage als Thronerbin ausnutzend, begann Friedrich der Große von Preußen (1712–1786) noch im Jahre des Todes Karls VI. mit dem Einmarsch in Schlesien (Österreichischer Erbfolgekrieg) und eroberte ein wohlhabendes Land der böhmischen Krone für Preußen. Obwohl auch Bayern und Frankreich in die westlichen Gebiete Österreichs eindrangen, wurde Friedrich der Hauptfeind während Maria Theresias Regentschaft. Ihre Innen- und Außenpolitik war darauf ausgerichtet, Preußen „im Felde“ zu schlagen und wieder in den Besitz der annektierten Gebiete zu gelangen.

Sie verdoppelte die Stärke ihrer Armee und erhob zusätzliche Steuern für die Regierung und das Militär. Sie legte die Kanzleien von Österreich und Böhmen zusammen und zentralisierte und stärkte so die Regierung. Justiz und Exekutive wurden vor der Zusammenlegung gemeinsam von derselben Behörde ausgeübt. Maria Theresia schuf ein Höchstgericht, dessen Aufgabe es war, das Recht in den österreichischen Landen aufrecht zu erhalten. Sie führte mit der Constitutio Criminalis Theresiana erstmals ein einheitliches Strafrecht in Österreich ein und regelte den Schulbetrieb durch Einführung der Schulpflicht in der Allgemeinen Schulordnung für die deutschen Normal-, Haupt und Trivialschulen in sämmtlichen Kayserlichen Königlichen Erbländern (unterzeichnet am 6. Dezember 1774). Diese Reformen stärkten die Wirtschaft. Noch bis heute wird in der von ihr gegründeten Schule Theresianum in Wien unterrichtet.

Sarkophag von Kaiserin Maria Theresia in der Kapuzinergruft

In der Außenpolitik beendete sie das Bündnis mit Großbritannien auf Rat ihres Kanzlers Wenzel Anton Graf Kaunitz (1711–1794). Dieser hatte zuvor den ehemaligen Spitzendiplomaten und langjährigen Berater des Hofes, den Freiherrn von Bartenstein, 1753 außenpolitisch kaltgestellt; Wien verbündete sich daraufhin mit Russland und Frankreich.

1751 ließ Maria Theresia in Wiener Neustadt die Theresianische Militärakademie errichten. Die medizinische Fakultät der Universität Wien wurde besser ausgestattet und die Universität um die Neue Aula erweitert.

Nachdem diese Reformen Wirkung gezeigt hatten, bereitete Maria Theresia die Armee 1756 auf einen Angriff auf Preußen vor. Friedrich II. kam ihr zuvor und marschierte in Kursachsen – einem Verbündeten Österreichs – ein. Damit begann der Siebenjährige Krieg, der 1763 mit dem Frieden von Hubertusburg, mit dem Schlesien endgültig an Preußen fiel, endete.

Ihr Hauptaugenmerk lag von nun an, nach dem Krieg und Verlust von Schlesien, darauf, den Frieden zu erhalten. Zwei Jahre später starb ihr Ehemann Kaiser Franz I. Maria Theresia war davon so stark betroffen, dass sie 15 Jahre lang, bis zu ihrem Tod, Trauerkleidung trug. Ihr ältester Sohn, Joseph II. (1741–1790), regierte zusammen mit seiner Mutter als Mitregent, vertrat aber oftmals eine gegensätzliche politische Meinung. So beendete er auch Maria Theresias Kolonialpolitik.

Ahnentafel

Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia
Urgroßeltern

Kaiser Ferdinand III. (1608–1657)
∞ 1631
Maria Anna von Spanien (1606–1646)

Kurfürst Philipp Wilhelm (Pfalz) (1615–1690)
∞ 1653
Elisabeth Amalia von Hessen-Darmstadt (1635–1709)

Herzog Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel) (1633–1714)
∞ 1656
Elisabeth Juliane von Holstein-Norburg (1634–1704)

Graf Albrecht Ernst I. von Oettingen-Oettingen (1642–1683)
∞ 1665
Christine Friederike von Württemberg (1644–1674)

Großeltern

Kaiser Leopold I. (1640–1705)
∞ 1676
Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz (1655–1720)

Herzog Ludwig Rudolf (Braunschweig-Wolfenbüttel) (1671–1735)
∞ 1690
Christine Luise von Öttingen (1671–1747)

Eltern

Kaiser Karl VI. (1685–1740)
∞ 1708
Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel (1691–1750)

Maria Theresia (1717–1780), Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

Nachkommen Maria Theresias

Maria Theresia von Österreich und Franz Stephan von Lothringen im Kreise ihrer Kinder

Aus der Ehe mit dem römisch-deutschen Kaiser Franz I. Stephan gingen 16 Kinder hervor, von denen sechs noch zu Lebzeiten ihrer Mutter starben:

  1. ∞ 1760 Prinzessin Isabella von Bourbon-Parma, Tochter Herzog Philipps von Parma, Piacenza, Guastella
  2. ∞ 1765 Prinzessin Maria Josepha von Bayern, Tochter Kaiser Karls VII.

Heiratspolitik

Jean-Étienne Liotard: Kaiserin Maria Theresia, Öl auf Leinwand, 1762

Maria Theresia, die sich in erster Linie als Herrscherin des Vielvölkerstaates Österreich sah, versuchte ihre Kinder möglichst vorteilhaft zu verheiraten und erhoffte sich von den Eheschließungen mit den Bourbonen einen Machtzuwachs für das Haus Österreich (siehe auch Heiratspolitik der Habsburger). Die Söhne und Töchter mussten ihren eigenen Willen dem Staatswohl unterordnen und Personen heiraten, die ihre Mutter für sie ausgesucht hatte.

Die Erziehung der Erzherzoginnen und Erzherzoge basierte von klein auf auf einem strengen Schulungsprogramm, das Maria Theresia von Österreich speziell für ihre große Kinderschar ausgearbeitet hatte. Der Stundenplan beinhaltete Tanzstunden, Theateraufführungen, Geschichte, Malen, Rechtschreibung, Staatskunde, ein wenig Mathematik und das Lernen von Fremdsprachen. Die Mädchen wurden zudem in Handarbeiten und in der Konversationslehre unterwiesen.

Maria Theresia und ihr Minister Kaunitz verfolgten das Ziel, die politischen Beziehungen Österreichs zu den ausländischen Staaten und die Stellung Österreichs in Europa zu verbessern. Maria Theresia wusste, dass verwandtschaftliche Bindungen oft eine Stärkung des außenpolitischen Einflusses nach sich zogen und schmiedete deshalb schon sehr früh Heiratspläne für ihre 14 überlebenden Kinder. In weiser Voraussicht - die Handlungsweise von Friedrich II. von Preußen berücksichtigend - konzentrierte sie sich im Rahmen dieser Eheplanungen vor allem auf die Erweiterung der familiären Verbindungen zu den damals in Frankreich, Spanien, Neapel-Sizilien und Parma regierenden Bourbonen und einer daraus resultierenden verbesserten Kommunikation zwischen Habsburgern und Bourbonen.

Als erstes Heiratsprojekt aus einer Reihe von geplanten Verbindungen zwischen Bourbonen und Habsburgern wurde die Vermählung zwischen Erzherzog Joseph, dem späteren Kaiser Joseph II. mit Maria Isabella von Bourbon-Parma realisiert. Als nächstes musste Josephs Bruder Leopold, der spätere Kaiser Leopold II., in die Pläne seiner Mutter einwilligen und Prinzessin Maria Ludovika von Spanien ehelichen. Der dritte Sohn, Erzherzog Ferdinand Karl und späterer Herzog Ferdinand von Modena-Este, wurde von Maria Theresia mit der Erbin von Modena, Herzogin Beatrix von Modena-Este, verheiratet.

Im Vergleich zu der reibungslosen Realisierung der Heiratsprojekte ihrer Söhne wurde Maria Theresia bei den Eheverhandlungen ihrer Töchter mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Die älteste Tochter, Erzherzogin Maria Anna, blieb aufgrund ihrer schlechten Gesundheit unverheiratet. Das kurz vor der Verwirklichung stehende Heiratsprojekt, die Vermählung zwischen der hübschen Erzherzogin Marie Elisabeth von Österreich und dem französischen König Ludwig XV., scheiterte an einer Pockenerkrankung der jungen Erzherzogin. Während sich Erzherzogin Marie Christine von Österreich als einzige ihren Ehemann, Herzog Albert von Sachsen-Teschen, selbst auswählen durfte, wurde Erzherzogin Maria Amalia von Österreich gegen ihren Willen und mit heftigem Widerstand seitens der jungen Frau mit Herzog Ferdinand I. von Bourbon-Parma verheiratet. Erzherzogin Johanna Gabriela von Österreich und ihre Schwester Erzherzogin Maria Josepha von Österreich starben beide an den Pocken, so dass Erzherzogin Maria Karolina den Platz als Braut von König Ferdinand I. von Neapel-Sizilien einnehmen musste. Die Heirat von Maria Karolinas Lieblingsschwester, Erzherzogin Maria Antonia von Österreich und dem späteren König Ludwig XVI. von Frankreich war das letzte und zugleich ehrgeizigste Eheprojekt von Maria Theresia.

Übersicht: Wichtige Ereignisse

Schaffen

Baulust

Schloss Schönbrunn wurde von der Kaiserin Maria Theresia in Auftrag gegeben (Gemälde von Canaletto, 1758/61)

1755 erwarb Maria Theresia von den Erben Prinz Eugens das Jagdschloss Schloss Hof. Von 1725 bis 1729 war dort unter der Leitung von Lucas von Hildebrandt ein beschauliches Refugium für Prinz Eugen von Savoyen, das für seine höfischen Feste bekannt war, entstanden. Um bequem Platz zu schaffen für Gäste und Hofstaat, ließ Maria Theresia das Gebäude um eine Etage aufstocken und gab ihm damit im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild.

Mit dem Namen Maria Theresias ist der Bau von Schloss Schönbrunn in Wien verbunden. Das von Fischer von Erlach entworfene ehemalige Jagdschloss Josephs I., das Karl VI. seiner Tochter geschenkt hatte, ließ sie vom Hofbauamtsleiter Nikolaus Pacassi 1743–49 umbauen. So entstand eine völlig andere Raumaufteilung und ein eigenes Theater. Der aufgewertete Schönbrunner Prachtbau wurde das Lieblingschloss der Kaiserin. Sie verbrachte dort die Sommermonate mit ihrer Familie.

Pacassi gestaltete für sie u. a. auch den Redoutensaaltrakt der Hofburg neu (1760).

Stiftungen

  • Stiftung Theresianische Akademie, 1746 mit dem Auftrag einer Schulgründung an die Jesuiten übergebenes Barockschloss Favorita, heute öffentliches Gymnasium
  • Militär-Maria-Theresia-Orden, österreichischer Militärorden für hervorragende Verdienste im Kriege (Ritter des Maria-Theresia-Orden), gestiftet 18. Juni 1757, dem Tag der Schlacht von Kolín

Nachleben

Grablege

Die Gebeine der Monarchin liegen in der Maria-Theresien-Gruft der Kapuzinergruft in Wien, ihr Herz ruht in der Augustinerkirche, jeweils zu Seiten ihres Gemahls.

Würdigungen

Zu den wichtigsten Würdigungen der Regintin gehören:

sowie:

Literatur

  • Alfred Ritter von Arneth: Maria Theresia. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 20, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 340–365.
  • Alfred von Arneth: Geschichte Maria Theresias. 10 Bände, Biblio-Verlag, Osnabrück 1971, ISBN 3-7648-0030-5 (Nachdruck der Ausgabe Wien 1863–1879).
  • Peter Berglar: Maria Theresia. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek, Rowohlt 2004, ISBN 3-499-50286-0.
  • Franz Herre: Maria Theresia, die große Habsburgerin. Piper, München 2004, ISBN 3-492-24213-8.
  • Hermann Schreiber: Maria Theresia – Schicksalsstunde Habsburgs. Casimir Katz Verlag 2005, ISBN 3-938047-05-4.
  • Richard Suchenwirth: Maria Theresia. Ein Kaiserleben. Reprint-Verlag, Holzminden 2003, ISBN 3-8262-1926-0.
  • Dieter Wunderlich: Vernetzte Karrieren. Friedrich der Große, Maria Theresia, Katharina die Große. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2000, ISBN 3-7917-1720-0.
  • Adam Wandruszka: Maria Theresia. Die große Kaiserin. Muster-Schmidt Verlag, Göttingen – Zürich – Frankfurt 1980.
  • Heinz Rieder: "Maria Thersia - Schicksalsstunde Habsburgs", Weltbildverlag Augsburg 1995, ISBN 3-89350-476-1.
  • Maria Theresia und ihre Zeit. Zur 200. Wiederkehr des Todestages. Ausstellung 13. Mai bis 26. Oktober 1980, Wien, Schloß Schönbrunn. Im Auftrag der Österreichischen Bundesregierung veranstaltet vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

Weblinks

 Commons: Maria Theresia von Österreich – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Pressburger Beschlüsse 1741. Diese Zusage gilt oft als eigentliche Geburtsstunde der späteren K.u.k-Monarchie. Vgl. Berglar 1984: 41, zur militärischen Unterstützung: Hans Bleckwenn: Der Kaiserin Hayduken, Husaren und Grenzer - Bild und Wesen 1740-1769. In: Joachim Niemeyer (Hrsg.): Hans Bleckwenn: Zum Militärwesen des Ancien Régime: Drei Grundlegende Aufsätze; (Neudruck zu Ehren des Verfassers anläßlich seines 75. Geburtstags am 15. Dezember 1987). Biblio Verlag, Osnabrück 1987, S. 23–42.
Vorgänger Amt Nachfolger
Karl II. Erzherzogin von Österreich
1740–1780
Joseph II.
Karl III. Königin von Ungarn
1740–1780
Königin von Kroatien und Slawonien
1740–1780
Karl Albrecht Königin von Böhmen
1743–1780
Karl II. Herzogin von Parma
1740–1748
Philipp
Karl VI. Herzogin von Mailand
1740–1780
Joseph II.
Herzogin von Luxemburg
1740–1765


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