Wappen Kolumbiens

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Wappen Kolumbiens
Coat of arms of Colombia.svg
Details
Eingeführt 1834
Wappenschild Granatapfel, Goldhörner, Phrygische Mütze (span. „el gorro frigio“),Schiffe, Meer
Oberwappen Kondor, Lorbeerkranz
Wahlspruch (Devise) „Libertad y Orden“ (span., „Freiheit und Ordnung“)
Weitere Elemente Flaggen

Das Wappen KolumbiensW-Logo.png wurde 1834 eingeführt und 1924 leicht verändert.

Beschreibung

Das kolumbianische Wappen besteht aus drei horizontalen Feldern, über denen ein flugbereiter Kondor steht.

Das Wappen wird links und rechts durch je zwei Flaggen in den Farben Gelb-Blau-Rot und goldener Stabspitze, die zum unteren Ende des Wappenschilds hin gerafft sind, ergänzt.

  • Der Kondor steht für die Freiheit. Er ist frontal, mit ausgebreiteten Flügeln und nach rechts blickend, zu sehen. Im Schnabel trägt er einen Lorbeerkranz, darunter ist ein Spruchband in schwarzer Schrift auf goldenen Untergrund mit der Devise „Libertad y Orden“ (span., „Freiheit und Ordnung“) zu sehen.
  • Im oberen Drittel des Wappens, auf blauem Untergrund, steht ein goldener Granatapfel, was an Nueva Granada erinnert - so der ehemalige Name der Region. Links und rechts des goldenen Granatapfels befinden sich Goldhörner - links ein Horn, gefüllt mit Gold- u. Silbermünzen und rechts ein Horn, gefüllt mit tropischen Früchten. Dieser Teil steht für den Reichtum und die Üppigkeit des Landes.
  • Im zweiten Drittel auf silbernem Grund befindet sich eine rote Phrygische Mütze (span. „el gorro frigio“) auf eine goldenen Lanzenspitze gesteckt, die für republikanische Gesinnung steht.
  • Im letzten Drittel befinden sich zwei große Schiffe mit gehissten Segeln auf den beiden Ozeanen die Kolumbien umgeben (Pazifik und Karibik als Nebenmeer des Atlantiks). Die gehissten Segel symbolisieren den Handel Kolumbiens mit dem Rest der Welt.


Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Wappen_Kolumbiens“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 01. Juli 2011 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.

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