Pannisellus

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Pannisellus, Velum, Sudarium (Tuch, Tüchelchen, Schweißtuch)
ca. 1300-1310:
(Museum Schnütgen, Köln)
1694: Gebrauch
(Abt Jakob Renger)
als Teil einer Wappenfigur
(Abtwil AGW-Logo.png)[1]
ca. 1490: Bischof Stanislaus von KrakauW-Logo.png mit Krummstab und Panni­sellus
(Tafelbild, Franziskanerkloster Krakau)
1530: Bischof Piotr TomickiW-Logo en.png mit Krummstab und Panni­sellus
(nach Stanisław SamostrzelnikW-Logo.png, Franziskanerkirche Krakau)

Die Ausdrücke Pannisellus (lateinisch Fähnchen, Verkleinerungsform von lateinisch pannus ‚Tuch‘), Velum (von lateinisch Velum ‚Segel, Tuch, Hülle‘) und Sudarium (von lateinisch sudarium ‚Schweißtuch‘; französisch sudarium) bezeichnen

  • allgemein: ein an den Krummstäben der Äbte und Bischöfe seit dem späten 13. Jahrhundert in Höhe des Knaufes befestigtes feines, fahnen-/bannerähnliches Tüchlein.
  • in der Heraldik: eine Wappenfigur, die gewöhnlich als Teil einer Krummstabfigur und nur ausnahmsweise alleinstehend in einem Wappen erscheint.

Allgemeines

Zweck des Pannisellus

Im Jahre 1941 spricht Joseph Braun dem Pannisellus jeglichen Zweck bis auf einen ästhetischen ab:

„Einen praktischen Zweck hatte der P(annisellus) nie. Er diente weder als Schweißtuch, wie man gemeint hat, noch als Schutz gegen Kälte, noch endlich zum Reinhalten der Hände, wie man irrig gemeint hat, Zwecke, die schon durch die Beschaffenheit der P(annisellus) ausgeschlossen waren. Er war vielmehr lediglich Schmuck (..)“

Joseph Braun (1941)[2]

Nur sechs Jahre später deutet der Heraldiker Heim an, dass in der römisch-katholischenW-Logo.png LiturgieW-Logo.png Bischöfe mit liturgischen HandschuhenW-Logo.png den Krummstab fassen, Nichtbischöfe aber zum Fassen das VelumW-Logo.png („Tüchlein“) nutzen konnten. Es war ...

„anfangs dazu bestimmt, den (Krumm)Stab damit zu fassen, um ihn nicht mit der bloßen, oft schwitzenden Hand zu berühren, daher der Name »sudarium«, d. h. Schweißtuch.“

Dadurch, dass man einen aus Edelmetallen gefertigten kostbaren liturgischen Krummstab nicht mit bloßen, feuchten Händen anfasst, sondern nur mittels Handschuh oder Pannisellus, wird grundsätzlich ein vorschnelles Anlaufen (Oxidieren) der berührten Stellen verhindert oder verzögert.[4] Das Anfassen des Krummstabs mittels Pannisellus und/oder Handschuh kann in einem liturgisch-übertragenen Sinn auch als Zeichen der Ehrfurcht verstanden werden.

Pannisellus als Identifikationszeichen

Pannisellus mit zwei Wurfeisen als Identifikationszeichen
(Detail einer Abb. des Tobias von BechinW-Logo.png, † 1296; Standort: St.-Bartholomäus-Kirche, Kyje, Prag)

Braun und Heim übersahen, dass der Pannisellus in der Vergangenheit nicht nur ästhetischen oder praktischen Zwecken diente, sondern womöglich teilweise auch als Identifikationszeichen den Träger des Krummstabs kennzeichnen konnte. Beispielsweise zeigt eine Abbildung in der St.-Bartholomäus-Kirche in Kyje, Prag den Bischof Tobias von BechinW-Logo.png († 1296) mit Krummstab und einem banner-/fahnenähnlichen Pannisellus, auf dem die Siegel-/Wappenfigur seiner Familie dargestellt wurde (in diesem Fall versinnbildlichen zwei Wurfeisen die Familie von BeneschauW-Logo.png). Ob identifikationskennzeichnende Panniselli in der mittelalterlichen Praxis gebräuchlich waren oder lediglich bildlich vermittelt wurden, ist Stand 2019 unklar.

Verbindlicher Gebrauch

Im Jahre 1659 wurde von Papst Alexander VII.W-Logo.png verbindlich vorgeschrieben, dass zum Unterschied von den Bischöfen die Äbte und alle niederen Prälaten am Knauf des Krummstabs ein „velum“ tragen müssen.[3] Heim merkt an, dass die Vorschrift im Laufe der Jahrhunderte wenig Beachtung fand:

„Aus dem ursprünglichen Zweck des Velums am Abtstabe darf man aber nicht ableiten, daß die Äbte ohne weiteres berechtigt seien, es wegzulassen, wenn sie das Privileg der Handschuhe haben. Es ist zum Zeichen des Abtstabes geworden, und Rom hält fest daran, auch nachdem die meisten Äbte sich der Pontifikalhandschuhe erfreuen. Trotzdem wird diese Regel selten beobachtet. Außer auf Bildern ist das Velum kaum je zu sehen, obwohl die geltenden Vorschriften es oft und ausdrücklich verlangen. Van HaeftenW-Logo.png bemerkt zwar, daß die exemten Äbte das Sudarium weglassen dürfen;[5] aber wir wissen nicht, woher er das hat. Aus den uns bekannten diesbezüglichen Dokumenten des Heiligen Stuhles geht es jedenfalls keineswegs hervor (..). Im Gegenteil wurde sogar der Kongregation von Cassino erklärt, daß sie sich an das Dekret Alexanders VII. von 1659 zu halten habe (..)“

Formale Beschaffenheit

Form und Material des Pannisellus sind uneinheitlich, je nach Zeitgeist und Mode teils band-, teils banner-/fahnen- oder andersartig, teils aus Batist, Seide oder einem anderen Gewebe. Gewöhnlich besteht er aus zwei Stoffteilen:

  • einerseits aus einem dreieckigen, rundlichen, viereckigen, rauten- oder glockenförmigen Kopfstück, welches sich gewöhnlich nach unten etwa sechs Zentimeter breit bedeutend erweitert und manchmal mit Stickereien, Perlen oder ähnlichem verziert ist;
  • andererseits aus einem ca. 60 Zentimeter langen, fein gefaltetem Tüchlein, das am Kopfstück angenäht ist und welches unverziert oder verziert sein kann (zum Beispiel mit Quasten, Fransen oder irgendeiner kirchlichen Symbolik).

Das Kopfstück besitzt üblicherweise einen Anhänger, ein Ring oder ähnliches, mit dem der Pannisellus am Krummstab befestigt werden kann.

Pannisellus in der Heraldik

Heraldische Kunstsprache

Cave: Der Ausdruck „Schweißtuch“ wird in der heraldischen Literatur unterschiedlich verwendet:

  • einerseits steht er für Tücher, die Ritter vorgeblich unter ihren Helmen trugen;[6]
  • andererseits ist er die deutschsprachige Bezeichnung für den latinisierten Ausdruck Sudarium (im weiten Sinn auch für Pannisellus und Velum)[7]

In der Frühzeit des Wappenwesen sind im deutschsprachig geprägten Kulturraum die latinisierten Ausdrücke „Pannisellus“, „Velum“ und „Sudarium“ zur Beschreibung einer Wappenfigur oder eines Teils einer Wappenfigur nicht gebräuchlich. Sie werden erst in der neueren Heraldik benutzt. Grundsätzlich sind die Bezeichnungen und Darstellungen zum Pannisellus-Motiv nicht einheitlich.

Beispielsweise geht der Heraldiker Seyler mit keinem Wort auf das Motiv an einer Krummstabfigur im Wappen von BisztynekW-Logo.png (deutschW-Logo.png Bischofstein) ein, obwohl er in seinem Werk Geschichte der Heraldik von 1890 das Siegelbild der Stadt von 1385 reproduziert und bespricht. Womöglich hielt Seyler das „Tüchlein“ in diesem Fall für unbedeutend und keiner Beschreibung wert; Otto Hupp dagegen bezeichnet es 1896/1898 explizit als „Schweißtuch“; im Neuen Siebmacher wurde es zuvor (1883) fälschlich als „Quaste(n)“ beschrieben; in der Wappenbilderordnung des Herold wird es 1990 „Velum“ genannt („Pedum mit Velum“); und in der polnischen Neufassung und Genehmigung von 2017 erscheint in Klammern der Ausdruck „Pannisellus“.[8][9][10][11] Notabene: Im 14. Jahrhundert hängt der Pannisellus im Wappen von Bisztynek an einem relativ einfach gestalteten, gemeinen, liturgischen „Hirtenstab“ (Krummstab/Pedum); im Laufe der Wappengeschichte wird dessen Schnecke immer reicher ornamental ausgearbeitet, bis sie in der Neuzeit (2017) wieder zur einfache Gestaltung zurückfindet.

Abgrenzung

Der Heraldiker Gert Oswald geht im 20. Jahrhundert davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen einem Schweißtuch/Sudarium an einem Krummstab und dem Schweißtuch der Veronika besteht und nennt zwei heraldische Anwendungsfälle:

Schweißtuch, Sudarium: das Tuch, das die heilige Veronika der Überlieferung nach Christus auf dem Wege zum Kreuz gereicht haben soll. Heraldisch erscheint es um den Krummstab geschlungen im Hinterwappen der Äbte und Äbtissinnen. Als Attribut der Heiligen, mit dem Kopfbild Christi versehen kommt es als Wappenfigur sehr selten vor.“

Gert Oswald: Lexikon der Heraldik (1984)[7]

Ergänzt werden musss, dass heute ein „Krummstab mit Schweißtuch“ (mit Sudarium, Pannisellus, Velum) nicht nur als heraldisch bedeutungslose Armatur im Hinterwappen erscheint, sondern häufig auch als bedeutungstragende gemeine Figur im Wappenschild geführt wird (beispielsweise in Kommunalwappen). Demnach sind, vereinfacht dargestellt, nicht zwei, sondern mindestes drei heraldische Anwendungsfälle voneinander zu unterscheiden:

  • Pannisellus als Teil einer anderen Figur (z. B. eines Krummstabes)
    • mit heraldischer Bedeutung (z. B. im Wappenschild, als Nebenfigur etc.)
    • ohne heraldische Bedeutung (z. B. im Hinterwappen)
  • Pannisellus als autonome Wappenfigur (mit/ohne dem Kopfbild Christi)

Pannisellus als Teil einer anderen Figur (Pedum mit Velum)

 
Pedum ohne Velum
 
1605: Pedum mit Velum (nach Johann Siebmachers Wappenbuch)
um 1480: Krummstab mit Pannisellus (Joachim I.W-Logo.png, 1441–1507), Bischof von Brandenburg), nach Meßbuch Bistum Brandenburg)

Ursprünglich war es mehr oder weniger der künstlerischen Freiheit eines Wappenkünstlers überlassen, ob er in einem Wappen mit Krummstabfigur diese mit oder ohne Pannisellus (Sudarium, Velum) aufriss. Beispiels­weise gibt es zahlreiche Aufrisse des Wappens des Bistums EichstättW-Logo.png mit Krummstab ohne Pannisellus, aber im Alten Siebmacher von 1605 erscheint in dem Wappen ein Krummstab mit Pannisellus. Erst in der neueren Heraldik beginnt man, genauer zwischen Krummstabfiguren mit und ohne Pannisellus zu unterscheiden.

Wenn ein Krummstab mit Pannisellus dargestellt wird, sollte gemeldet werden, ob der Pannisellus frei herunterhängt, spiralförmig um den Krummstab gebunden ist (ihn „umschlingt“, wobei die Anzahl der „Schlingen“ genannt werden kann) oder ob er frei abfliegt („abflattert)“. Erscheint ein Motiv auf dem Pannisellus (Kreuz, Christusgesicht, Christusmonogramm oder ähnliches), sollte dies in der Wappenbeschreibung angegeben werden.

Alle heraldische Farben sind möglich; nur sollten die Farbregeln der Heraldik eingehalten werden. Bevorzugt erscheint das Motiv in Silber oder Gold. Werden Teile des Pannisellus anders tingiert als der Rest der Figur, ist dies zu melden. Beispielsweise erscheint im Wappen von Abtwil AGW-Logo.png „ein silberner Pannisellus (Velum, Schweisstuch) an goldenem Anhänger und mit ebensolchen Quasten“.

Pannisellus im Hinterwappen

1517: Krummstab mit Pannisellus im Hinterwappen (links: Wappen Christoph von StadionW-Logo.png; rechts: Wappen Hochstift Augsburg)
ca. 1850: Krummstab mit Pannisellus im Hinterwappen
(Wappentafel Bischöfe von Konstanz)

Wenn ein Krummstab mit Pannisellus, mehr oder weniger arbiträr gestellt, im Hinterwappen erscheint, dient das Motiv gewöhnlich der übermäßigen Ausschmückung und soll das Wappen optisch aufwerten (vgl. Armatur); Krummstab mit Pannisellus gehören in diesen Fällen nicht zu den wesentlichen Bestandteilen des Wappens und brauchen nicht gemeldet werden.

etwa 1450: Schweißtuch der Veronika (Fantasiewappen nach der Hyghalmen Wappenrolle)

Pannisellus als autonome Figur

Gewöhnlich erscheint eine Pannisellusfigur nicht (oder nur selten) als autonome oder alleinstehende heraldische Figur. Das „Schweißtuch der (Heiligen) Veronika“ (lateinisch Sudarium Christi), das nach Oswald im Zusammenhang mit der Pannisellusfigur steht, ist eine Ausnahme. Es ist in der Heraldik eine autonome Wappenfigur und gehört zu jenen Motiven, die einen Eigennamen haben.

Wappenbilderordnung

  • Die Figur Velum wurde zusammen mit Tuch in die Wappenbilderordnung (WBO) des Herold (Verein) im Abschnitt D. Ergänzungen zu Bd. I WBO: I Teile lebloser Figuren unter der Nr. -869 aufgenommen.
  • Die Figur Pedum mit Velum wurde in die Wappenbilderordnung (WBO) des Herold (Verein) im Abschnitt Herrschafts-, Rang- und Würdezeichen unter der Nr. 9853 aufgenommen.

Weblinks

 Commons: Pannisellus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Schweißtuch der Heiligen Veronika in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Uwe Kai Jacobs: Amtssymbolik. Pannisellus am Abts-, Äbtissin- und Bischofsstab. In: Erbe und AuftragW-Logo.png, 94 (2018), S. 210–214.
  • Christian Just: Art. Pannisellus, in: LThKW-Logo.png, 2. Auflage, Bd. 8, Freiburg im Br. 1963, Sp. 22; (knapp).
  • Gregor Kollmorgen: The Treasure of Halberstadt IV - the Pannisellus. In: New Liturgical Movement. 6. November 2008. Pannisellus

Einzelnachweise

  1. Joseph Galliker, Marcel Giger: Gemeindewappen des Kantons Aargau. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, Buchs 2004, ISBN 3-906738-07-8, S. 102.:
    • Wappenbeschreibung: „In Blau die gelbe Krümme eines Abtstabes mit wehendem weissem Velum (Schweisstuch) an gelbem Anhänger und mit gelben Quasten.“
  2. Joseph Braun S. J.: Bischofsstab (und Abtsstab). In: Reallexikon zur Deutschen KunstgeschichteW-Logo.png. Band 2: 1941. Bauer – Buchmalerei. Druckenmüller. Sp. 792–808. S. 805–808. Mit Abb. 20 und 21. Zitiert nach: RDK Labor, URL: rdklabor.de [21.10.2016].
  3. 3,0 3,1 3,2 Bruno Bernhard Heim: Wappenbrauch und Wappenrecht in der Kirche. Olten. 1947. S. 80 ff.
  4. Rudolf Huber, Renate Rieth: Paramente der Christlichen Kirchen. Band 4. von Glossarium Artis. München, 2002. S. 94. ISBN 3-598-11253-X
  5. Benedictus van HaeftenW-Logo.png: O. S. B., Disquisitorium monesticum libri XII, Antwerpen 1644
  6. Clemens August Maria Franz Xaver von der Vorst-Lombeck-Gudenau: Grundsätze Der Heraldik oder Wapenkunst: In welchen Durch Blasonirung der Wapen angewiesen wird, wie man sich der Lehrsätzen gebrauchen soll; Wobey das Römische Reich in zehen Kreise abgetheilt ist : Zu nützlichem Gebrauch der studierenden edlen Jugend zusammengetragen (..) Köln, Pützische Buchhandlung, 1779. S. 28. f.:
    • „Andere vermeinen, die Helmdecken kommen her von dene Schweißtücher, so die Ritter unter denen Helmen tragen (..)“
  7. 7,0 7,1 Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Mannheim, Wien, Zürich 1984, ISBN 3-411-02149-7, S. 359.
  8. 8,0 8,1 Seyler, Gustav Adelbert: Geschichte der Heraldik. Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft. In: J. Siebmachers großes Wappenbuch. Band A. Reprografischer Nachdruck der Ausgabe Nürnberg 1885-1889 (1890). Neustadt an der Aisch. 1970. S. 167. Nr. 160.
  9. 9,0 9,1 Otto Hupp: Königreich Preußen. Wappen der Städte, Flecken und Dörfer. Ostpreußen, Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien. Reprint von 1896 und 1898. Entspricht: Heft 1 und Heft 2 von Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer. Hrsg.: Kulturstiftung der deutschen VertriebenenW-Logo.png. Bonn 1985, ISBN 3-88557-035-1, S. 24 (Abbildung S. 25).
  10. Jürgen Arndt und Werner Seeger (Bearbeiter): Wappenbilderordnung. Symbolorum armorialium ordo. Zit.: WBO - General-Index. Hrsg.: Herold, Verein für Heraldik Genealogie und verwandte Wissenschaften (= J. Siebmachers Großes Wappenbuch. B). Band II. Bauer & Raspe, Inh. Manfred Dreiss, Neustadt an der Aisch 1990, ISBN 3-87947-100-2, S. 214 (393 S., zugleich Neubearbeitung des Handbuchs der heraldischen Terminologie von Maximilian Gritzner; Einleitungsband, Abt. B des Neuen Siebmacherschen Wappenbuches, Nürnberg, 1890).
  11. Uchwała Nr XXVII/159/17 Rady Miejskiej w Bisztynku z dnia 31 marca 2017 r. w sprawie ustanowienia herbu, flagi i pieczęci Gminy Bisztynek oraz zasad ich używania (Dz. Urz. Woj. Warmińsko-Mazurskiego z 2017 r. Nr BRAK, poz. 2300)