Hauptpfahl

Aus Heraldik-Wiki
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Hauptpfahl bzw. Schildhauptpfahl
 
(Wappen der SennW-Logo.png in der Zürcher Wappenrolle, ca. 1340)
1475–1500: Hauptfahl
(Wappen der Mandorffer [Mendorf, Mendorffer, Memendorffer] nach Wernigeroder Wappenbuch)
1716: Hauptfahl
(Wappen der Mandorffer [Mendorf, Mendorffer, Memendorffer]; Kreuzgang des Doms St. Maria und St. Korbinian in Freising)

Hauptpfahl (auch Schildhauptpfahl, hauptabtlanger Pfahl genannt; nach dem Heraldiker Spener „ein auf dem Schildes-Haupt absteigender Pfal“;[1] französisch chef-pal; englisch chief and pale conjoined oder chief-pale) ist in der Heraldik ein Heroldsbild beziehungsweise eine Fläche im Wappenschild, die durch die Kombination der gleichfarbigen Heroldsbilder Pfahl und Schildhaupt entsteht.

Schildhauptpfahl (Tafel V. Figur 69. 70.) (abgekürzt: Schh.-Pfahl ist gleichfalls eine Zusammensetzung aus der senkrechten und der Querteilung und entsteht durch einen in das Schildhaupt verschwindenden Pfahl, sobald er dieselbe Färbung wie jenes hat. Wie Figur 70. zeigt, kommt der Schildhauptpfahl auch „belegt“ vor, also hier: in Rot ein mit 5 (3. 1. 1.) roten Ringen belegter silberner Schildhauptpfahl. Die Figur ist selten.“

Siebmacher/Gritzner (1889)[2]

Wappenbilderordnung

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Hauptpfahl in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Spener: Operis heraldici pars generalis & specialis, 1717. S. 180. Tafel 5. (Camena Uni Mannheim)
  2. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Einleitungsband, Abteilung B: Grundsätze der Wappenkunst verbunden mit einem Handbuch der heraldischen Terminologie ( M. Gritzner). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1889.