Halskrause (Heraldik)

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Landsknecht mit Halskrause
(hier gemäß Siebmacher als „Fähnrich nach rechts schreitend“)
Halskrause in der bildenden Kunst

Das Kleidungsstück Halskrause (auch Kröse, Fraise, Duttenkragen, Mühlstein genannt; frz.: collerette, fraise; engl. ruff [round the neck]) ist in der Heraldik der neueren Zeit eine sehr seltene gemeine Figur. In der Früh- und Blütezeit der Heraldik (11. bis 15. Jahrhundert) war das Wappenmotiv gänzlich unbekannt, weil es als Bestandteil von Kleidung erst um das 16. Jahrhundert herum entstand.

Darstellung

Die Halskrause erscheint in der Heraldik in der Regel als Nebenmotiv beziehungsweise als zu meldendes Bestandteil der Kleidung einer anderen gemeinen Figur.

Galerie

Verbreitung

Laut Deutscher Wappenrolle 7678/81 führt die Familie Krause im Wappen in Schwarz einen hersehenden Männerkopf mit goldenem Haupt- und Barthaar und einer mühlensteinförmigen gefalteten silbernen Halskrause.

Weblinks

 Commons: Halskrause – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wappenbeschreibung: „In silbernem Schild ein querliegendes, goldverschnürtes blaues Bündel mit Roheisenstäben, dahinter wachsend ein vorwärtsgekehrter Mann mit schwarzem Spitzbart und „strubbeligen“ Haaren, bedeckt mit breiträndrigem grünen Barett, rückwärts mit zwei schwarzen Hahnenfedern geschmückt, steifer silberner Halskrause, bekleidet mit blauem Wams und ärmellosem grünen Überrock, mit goldenem Pelzkragen und zwei goldenen Knöpfen, in der Rechten einen schwarzen Richterstab haltend, die Linke auf das Eisenbündel gelegt.“