Diamant (Heraldik)

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In der Früh-/Blütezeit des Wappenwesens ist eine spezielle Wappenfigur, die eigens zur Darstellung eines Diamanten verwendet wird, nicht gebräuchlich.

Die Ausdrücke → Edelstein, → Stein, → Kristall und Diamant werden in der Heraldik teilweise synonym verwendet; erst in der neueren heraldischen Literatur versucht man, die Ausdrücke und entsprechende Wappenfiguren möglichst exakt voneinander abzugrenzen.

Diamant (als Spitzstein, ungeschliffen)
 
 
(mit typischer Oktaederform;
in der Illustration axonometrischW-Logo.png-heraldisch stilisiert)
Diamond-39513.jpg

= Diamant = Schwarz
Preußische, mit Dia­man­ten geschmückte Königskrone (diamantenverzierter Stirnreif, die Ansätze der je mit 10 Brillanten geschmückten 8 Kronenbügel sind durch Fleurons aus je 4 Brillanten gedeckt.)

Diamant (auch AdamantW-Logo.png, Adamas, Anachites, Demant, Diamas, Iras, Itam, Diamantstein oder ähnlich genannt; von spätlateinisch diamantem, Akkusativ von diamas, einer gräzisierendenW-Logo.png Abwandlung von adamas, akk. adamanta, zu griechisch ἀδάμας, adámas, „unbezwingbar, „der nicht bezwungen werden kann“, unbrechbares Eisen“, „regina gemmarum“; französisch diamant; englisch diamond; lyrisch: „Mond der Berge“, der „Edelste der Edelsteine“) ist im Wappenwesen

  • ein Ausdruck für eine indefinite gemeine Figur, deren Merkmale trotz einiger Ansätze durch die Heraldik nicht systematisch, einheitlich, konsistent und erschöpfend bestimmt sind.
  • ein Oberbegriff, unter welchem die heraldischen Diamantfiguren/-formen in einer Gruppe zusammengefaßt sind.
  • eine veraltete Bezeichnung für die heraldische Farbe Schwarz (beispielsweise im 15. Jahrhundert, als Clément Prinsault in seinem Werk Traité du blason den Ausdruck Diamant mit der heraldischen Tinktur Schwarz gleichsetzt)[1]
  • ein unwesentlicher, schmückender Bestandteil einer Wappenfigur (zum Beispiel einer heraldischen Krone, einer Schnalle), der im Rahmen der künstlerischen FreiheitW-Logo.png manchmal aufgerissen, aber in der Wappenbeschreibung nicht als essenzielles Element eines Wappens festgelegt wurde.

Geschichte

Allgemeine Rezeption

Obwohl der Diamant in der griechisch-römischen Antike eine Wertschätzung besass, wurde er in der europäischen Kultur des Mittelalters (6. bis 15. Jahrhundert) weniger als Schmuckstein geschätzt, sondern eher, wenn überhaupt, als seltener Talisman, dem Legenden und die Literatur der damaligen Zeit zahlreiche magische oder heilende Wirkungen und frei erfundende Eigenschaften andichteten (beispielsweise, dass der Diamant durch frisches, warmes Bocksblut zerstört werden kann).[2] Die „(spirituellen) Fiktionen“[3] über den Diamant wurden ursprünglich durch das Werk Naturalis historiaW-Logo.png von Plinius dem ÄlterenW-Logo.png (23/24-79 n. Chr.), den PhysiologusW-Logo.png (2. oder 3. Jhr.) und den Lapidarien (den „Steinbüchern“ der Antike bis in die frühe Neuzeit)[4] angestoßen und später durch Reiseberichte/-romane etwa von Marco PoloW-Logo.png (1254-1324), John Mandeville (14. Jh.) und Niccolo di ContiW-Logo.png (ca. 1395-1469) weiter angefeuert.[2]

12. bis 13. Jahrhundert

Wann genau und bei welchem Wappen zum ersten Mal ein Diamant als gemeine Figur in einem Wappen erscheint, ist unklar. Aufgrund der überlieferten Quellenlage ist evident, dass es eine Wappenfigur, die eigens zur Darstellung eines Diamanten verwendet wurde, in der Frühzeit des Wappenwesens (ca. 12. bis 13. Jahrhundert) nicht gab.

13. bis 15. Jahrhundert

Historische SchliffeW-Logo.png

In der populären Literatur wird kolportiert, dass es vor dem 14. Jahrhundert Diamanten nur in ihrer natürlichen, unge­schlif­fenen Form gab (als (OktaederW-Logo.png, TetraederW-Logo.png, DodekaederW-Logo.png oder WürfelW-Logo.png).[5] Andere Autoren lassen den Beginn geschliffener Diamaten wesentlich früher beginnen (teilweise schon im 11. Jahrhundert). So oder so stellte die erste Altschliff-Form „der Spitzstein dar, bei welchem man sich darauf beschränkte, die optische Wirkung der natürlichen Oktaederseiten durch Polierung zu optimieren“,[5] die zweite vermutlich der Dickstein.

Frühestens nach oder während einer Übergangszeit (etwa 13. bis 15. Jahrhundert), als man damit begann, Polier-W-Logo.png und Schleifverfahren/-technikenW-Logo.png verstärkt zu verwenden, um die Art und Form von Diamanten zu verändern, ihren Glanz und die innewohnenden optischen Effekte hervorzuheben, wäre es im Prinzip möglich, dass eine Diamantfigur ihren Weg in das Wappenwesen gefunden hätte (der heutige typische Brillant­schliff wurde erst um 1910 entwickelt). Doch ist dies mehr als unwahrscheinlich, denn bis ins 15. Jahrhundert sind Diamanten, deren Farbenspiel und Glanz man beispielsweise durch einen Rosen-W-Logo.png oder FacettenschliffW-Logo.png zur Geltung brachte, in Europa rar gesät. Eine entsprechende heraldische Versinnbildlichung vor der Etablierung von geschliffenen Diamanten als Status-/Schmucksymbol oder beispielsweise als Bestandteil eines Ringes ist abwegig. In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass die erste Übergabe eines Verlobungsrings mit Diamant erst im 15. Jahrhundert erfolgte und auf das Jahr 1477 zurückgeht, als sich Erzherzog Maximilian I. von Habsburg mit Maria von BurgundW-Logo.png verlobte.[6]

Wird eine Einzelfigur in einem Wappen, welches vor dem 15. Jahrhundert geführt wurde, mit dem Ausdruck „Diamant“ beschrieben, ist grundsätzlich anzunehmen, dass in diesem Fall wahrscheinlich eine euphemistische Umschreibung aus einer späteren Zeit vorliegt und in diesem Wappen keine „Diamantfigur“ dargestellt wird. Zwar stehen in der Früh- und Blütezeit des Wappenwesens rauten-, dreieck-, quader- oder andersförmige heraldische Figuren womöglich sinnbildlich für eine allgemeine oder besondere Edelsteinfigur (oder für eine Kristall- beziehungsweise Steinfigur) -- aber eben ausdrücklich nicht für eine Diamantfigur! Stand 2019 sind der Redaktion des Heraldik-Wiki keine zweifelsfreie Belege/Quellen für eine Wappenstiftung zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert bekannt, in der expressis verbis ein einzelner Diamant als Wappenfigur gewählt wurde.

Unzulänglichkeiten bei der Interpretation von Diamantenfiguren

Einige historische Referenzwappen, die nach der heraldischen Literatur vorgeblich „Diamanten“ im Schildbild enthalten, zeigen bei näherer Betrachtung keine „Diamanten“, sondern einfache, tradierte Wappenfiguren (Raute, Dreieck, Viereck oder ähnliches). Beispielsweise führen die Heraldiker Galbreath und Jequier als frühe Referenzwappen mit Diamantfiguren die Wappen der Lyoner Familien Gayant und Pierrevive an, doch fehlen zweifelsfreie Beweise, dass die in späteren Wappenaufrissen dieser Familien dargestellten „rauten- und dreiecksförmig gezeichneten“ Motive tatsächlich auch im Stammwappen Diamanten darstellten.[7] Ihr Argument, dass das Pierrevive-Wappen ein redendes Wappen darstellt (pierre vive, was Galbreath und Jequier mit „lebender Stein“ übersetzen) ist nicht zwingend. Der Ausdruck hat viele Bedeutungen und gilt nicht notwendigerweise für einen Diamanten, sondern wird in historischen Wörterbüchern nur als „Bruch- oder Baustein, der noch in der Grube liegt“ bestimmt.[8][9]

Im Siebmacher wird der Ausdruck „Diamant“ konsequenterweise nicht zur Beschreibung einer solitären Diamantfigur herangezogen; er wird dort hauptsächlich verwendet, um deutlich zu machen, dass eine Fingerring- oder Halsbandfigur mit einem (silbernen) Stein/Edelstein im Wappen erscheint.

Darstellung

Der allgemeine und vageW-Logo.png Ausdruck Diamant kommt in mehreren Wappenbeschreibungen zur Bezeichnung einer Wappenfigur vor. Doch die Darstellung von Diamantfiguren erfolgt in der heraldischen Praxis nicht einheitlich und nicht zwingend immer in der „gleichen“W-Logo.png heraldischen Stilisierung. Statt dessen werden in der Gestaltung stark voneinander abweichende Diamantenfiguren aufgerissen.

Teils sind Diamantfiguren in der neueren Heraldik den Idealbildern ungeschliffener Diamanten nachempfunden und werden beispielsweise als platonischer KörperW-Logo.png beziehungsweise als idealer regelmäßiger PolyederW-Logo.png (Oktaeder, Tetraeder, Dodekaeder, Würfel) aufgerissen; teils folgt die Darstellung der Diamantfiguren den Idealbildern geschliffener Diamanten. Dabei orientieren sich Wappenkünstler manchmal auch an Diamantschliffformen/-arten, die im Zeitpunkt der Entstehung des Wappenwesens (12. Jahrhundert) den damaligen Menschen unbekannt waren (und daher von traditionell ausgerichteten Wappenkundigen als unheraldisch oder anachronistisch charakterisiert werden). Außerdem wird der Ausdruck „Diamant“ als Kurzwort/Synonym für bestimmte tradierte Wappenfiguren verwendet, die mit Facettierung in einem Wappen aufgerissen sind (zum Beispiel für eine „facettierte Raute“, für ein „facettiertes Dreieck“ et cetera).

Um die immer gleiche Darstellung einer Diamantfigur zu sichern, empfiehlt es sich, in Wappenbeschreibungen den vagen Ausdruck „Diamant“ durch eindeutige Eigennamen oder durch tradierte Ausdrücke aus der heraldischen Terminologie zu ersetzen beziehungsweise die Figur genauer zu bestimmen. Zur Beschreibung einer Diamantfigur können beispielsweise folgende Merkmale herangezogen werden (Auswahl):

  • Schliffform: rund, quadratisch, oval, tropfenförmig, radiant, mandelförmig, herzförmig, achteckig, kissenförmig, rautenförmig, oktaederförmig ...
  • Schliffart: Altschliff, Glattschliff, Facettenschliff (Brillantschliff, Rosenschliff, Ovalschliff, Pendeloque, Treppenschliff, Smaragdschliff, Scherenschliff), Gemischter Schliff ...
  • Ansicht/Perspektive: seitlich, von oben, von unten, zweidimensional, axonometrisch ...
  • Textur: facettiert, schraffiert, schattiert, ohne besondere Zeichnung ...

Beispiele

Diamant als facettierte Figur
Im 19. Jahrhundert postuliert der Heraldiker Maximilian Gritzner, dass eine Diamantfigur („Brillantstein“) „stets facettiert“ und „dreieckig“ oder „rautenförmig“ gestaltet sein soll.[11] Diese Empfehlung nahmen im 20. Jahrhundert Galbreath/Jéquier und die Wappenbilderordnung des Herold auf;[7][12] in der heraldischen Praxis wird sie dagegen weitestgehend ignoriert.
Diamant mit Brillantschliff Seitenansicht
Diamant mit Brillantschliff Draufsicht
(von oben)
Diamant als Viereck

Die Diamantenfiguren im Wappen der Landgemeinde Aleksandrów KujawskiW-Logo.png, Polen erscheinen in Draufsicht (Dickstein) und werden an jeder Seite von einem kleinen „Ärmchen“ gehalten (Krappenfassung); im Wappen von BerkakitW-Logo.png, Rußland erscheinen sieben viereckige „Jakutsk-Silberdiamanten“ jeweils mit einer Gegensparren-Facettierung; in beiden Wappen stehen Diamantenfiguren gewissermaßen auf der Spitze und ähneln dadurch einem Kantenwürfel.

Draufsicht
(von oben)
Diamant als Sechseck (Hexagonschliff) Draufsicht
(von oben)

Diamant mit Strahlen oder Strahlenkranz

Erscheinen Diamantfiguren mit Strahlen oder einem Strahlenkranz, sollte man dies in der Wappenbeschreibung melden.

Diamant in afrikanischen Siegeln, Emblemen, Wappen

Paraheraldik

Diamanten-Motive sind in der Paraheraldik als Logos, Schulembleme, Militär- und Sportvereinsabzeichen et cetera weit verbreitet.

Trivia

  • Unedle, undurchsichtige Diamanten werden Ballas, Bort oder Carbonado genannt, winzig kleine Steine heißen im Handel Salzkörner.

Wappenbilderordnung

  • Die Figur Diamant wurde zusammen mit den Figuren Edelstein, Juwell, Kristall in die Wappenbilderordnung (WBO) des Herold (Verein) im Abschnitt Himmelskörper und unbelebte Erde: Erde unter der Nr. 1142 aufgenommen.

Literatur

  • G. Friess: Edelsteine im Mittelalter, Wandel und Kontinuität in ihrer Bedeutung durch zwölf Jahrhunderte, Aberglauben, Medizin, Theologie und Goldschmiedekunst. Hildesheim. 1980.
  • G. Jüttner: Lemma „Diamant“. In: Lexikon des Mittelalters. 10 Bände, Stuttgart, 1977-1999, Bd. 3, col. 967. (Internet: Brepolis Medieval Encyclopaedias - Lexikon des Mittelalters Online)
  • Horst Schneider: Diamanten im Mittelalter. In: Das Mittelalter 21(2) (2016), S. 332-349.
  • Friedrich Ohly: Diamant und Bocksblut. Zur Traditions- und Auslegungsgeschichte eines Naturvorgangs von der Antike bis in die Moderne. Berlin. 1976.

Einzelnachweise

  1. Querfurt, Curt Oswalt Edler von: Kritisches Wörterbuch der heraldischen Terminologie. Nördlingen: Beck. 1872. Neudruck: Wiesbaden: M. Sändig. 1969. Seite 29.
  2. 2,0 2,1 Alois Haas; Ludwig Hödl; Horst Schneider: Faszination Diamant: Zauber und Geschichte eines Edelsteins. In: Wissenschaftsmagazin Rubin 1/2003. S. 19-25.
  3. Friedrich Drux: Der unzerstörbare Diamant. Ein emblematisches Motiv zwischen (spiritueller) Fiktion und (empirischer) Wirklichkeit. In: Emblems and Impact Volume I. Von Zentrum und Peripherie der Emblematik. Bearbeitet von Ingrid Hoepel und Simon McKeown. Cambridge Scholars Publishing. 2017. ISBN 1-4438-5184-1. S. 471 ff.
  4. Gundolf KeilW-Logo.png: ‚Prüller Steinbuch‘ (München, clm 536, 82v–83v; cgm 5248 [11, Frgm.]). (Im selben Handschriften-Faszikel wie das ‚Prüller Kräuterbuch‘W-Logo.png überliefert) In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 1188.
  5. 5,0 5,1 Diamantenlexikon: Altschliff. Abgerufen am 21. Januar 2019 (deutsch, renesim GmbH).
  6. Karl Wilhelm Bouterwek: Sibylla, Kurfürstin von Sachsen, geborene Herzogin von Jülich, Cleve, Berg etc.. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins. Bände 7-9. 1871. S. 106 (Digitalisat: Google)
  7. 7,0 7,1 Donald Lindsay Galbreath, Léon Jéquier: Handbuch der Heraldik. Battenberg Verlag, Weltbild Verlag, Augsburg 1990, ISBN 3-89441-259-3, S. 154 (französisch: Manuel du Blason. Lausanne, Lyon 1942. Übersetzt von Ottfried Neubecker).
  8. Johann Leonhard Frisch (Hrsg.): Nouveau dictionnaire des françois-allemand et -allemand-françois oder Neues Frantzösisch-Teutsches und Teutsch-Frantzösisches Wörter-Buch: worinnen alle Frantzösischen Wörter, auch der Künste und Wissenschaften, aus den vollkommensten und neuesten Dictionariis, nebst (..). Leipzig, Johann Friedrich Gleditschens Buchhandlung. 1763. S. 1533. (Digitalisat: Google)
  9. Christian Friedrich Schwan: Nouveau dictionnaire françois-allemand:: contenant tous les mots usités, leur genre et leur définition (..) Lettres I - Z de l'alphabet françois expliqué par l'allemand. Band 2. Tübingen, Cotta. 1807. S. 1290. (Digitalisat: Google)
  10. Wappen Pierrevive, Wappenbeschreibung: „Écartelé d'or à trois pals de gueules, chacun chargé en chef d'un diamant d'argent.“
  11. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Einleitungsband, Abteilung B: Grundsätze der Wappenkunst verbunden mit einem Handbuch der heraldischen Terminologie (Maximilian Gritzner). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1889/1890. S. 224. Reprint on Demand. Universtitäts- und Landesbibliothek Tirol. 2009. ISBN 3-226-00671-1.
  12. Jürgen Arndt und Werner Seeger (Bearbeiter): Wappenbilderordnung. Symbolorum armorialium ordo. Zit.: WBO - General-Index. Hrsg.: Herold, Verein für Heraldik Genealogie und verwandte Wissenschaften (= J. Siebmachers Großes Wappenbuch. B). Band II. Bauer & Raspe, Inh. Manfred Dreiss, Neustadt an der Aisch 1990, ISBN 3-87947-100-2, S. 92 (393 S., zugleich Neubearbeitung des Handbuchs der heraldischen Terminologie von Maximilian Gritzner; Einleitungsband, Abt. B des Neuen Siebmacherschen Wappenbuches, Nürnberg, 1890).
  13. Wappenbeschreibung: „D'argent au griffon mariné de sinople portant à l'épaule un diamant taillé en losange du champ ; chaperonné d'azur et terrassé de sinople.“
  14. Wappenbeschreibung: „Tiercé en pairle renversé : au premier de gueules au léopard contourné d'or en barre, au second d'argent à la fleur de lys soudée d'or, au troisième losangé de gueules et d'argent à la rose au naturel d'argent soutenue de cinq têtes de diamant du même rangées en fasce, le tout brochant ; au chevronnel d'azur brochant sur la partition.“
  15. Wappenbeschreibung: „Azure, on a pile argent, the point couped, a fleur-de-lis sable, in base a cut diamond argent.“

Weblinks

 Commons: Diamanten in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Diamanten in Logos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Zeichnungen von Diamanten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien