Dreizack (Heraldik)

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Zwei schragenweise gekreuzte Dreizacke
 
Dreizack-Eisen (ohne Stiel)
Dreizack im Wappen derer von Krottendorf
Poseidons Dreizack

Der Dreizack (auch „Fischspeer“; frz.: trident; engl.: trident), bei Gritzner auch Ger genannt (frz.: lance; engl.: lance), ist in der Wappenkunde (Heraldik) eine gemeine Figur.

Darstellung

Der Dreizack kommt in unterschiedlichen Formen zur Anwendung, wobei in den Darstellungen und Abstraktionen einen breiter Gestaltungspielraum feststellbar ist. Sind die Zackenspitzen zum Schildfuß gerichtet, so wird er als gestürzt beschrieben.

Im Wappen kann der Dreizack von Wappenfiguren gehalten werden.

Siebmacher

Ger (Dreizack) (Tafel XXV. Figur 71.) hauptsächlich zum Fischstechen benutzt, das Wappenbild der Hopfgarten, von den Gabelentz, sowie anderer Familien bildet. Auch das Ger-Eisen kommt vor (Figur 72.).“

Siebmacher/Gritzner (1889)[1]

Galerie


Dreizackkreuz / Gereisenkreuz

Varianten

Dreizackkreuz

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Dreizackkreuz

Bei einem Dreizackkreuz oder Gereisenkreuz erscheinen die Kreuzarmeenden in den Dreizack auslaufend.

Tryzub

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Tryzub

Das Wappen der Ukraine zeigt eine entwickelte Form eines Jahrhunderte alten Dreizähner bzw. Dreizack. Es wird Tryzub genannt.

Verbreitung

In der Flagge von Barbados ist ein Dreizack abgebildet.

Wappenbilderordnung

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Dreizack in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Literatur

  • Das große Buch der Wappenkunst, Walter Leonhard, Augsburg 1978
  1. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Einleitungsband, Abteilung B: Grundsätze der Wappenkunst verbunden mit einem Handbuch der heraldischen Terminologie (M. Gritzner). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1889.


Muster-Wappenschild-Info.png

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Dreizack_(Heraldik)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 30.Mai 2010 (Permanentlink: [1]). Der Originaltext steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation bzw. unter CC-by-sa 3.0. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Autoren verfügbar.