Angehacktes Kreuz

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Angehacktes Kreuz
 
(gemäß Siebmacher)
 
(gemäß WBO, Nr. 0333)

Das Angehackte Kreuz (frz.: croix, chaque bord muni de crocs; engl.: cross hacked and hewed) ist in der Heraldik ein Kreuz, dessen Begrenzungslinien in regelmäßigen Abständen in reißzahnartige Spitzen oder keilförmig zulaufen, wodurch der Eindruck entsteht, als ob das Kreuz mit einer Axt oder einem Beil angehackt wurde.

Darstellung

Die Begrenzungslinien des angehackten Kreuzes verlaufen in Richtung Kreuzmitte mit holzspanartigen Kerben, die natürlichen oder gemachten Einschnitten ähneln, wie sie zum Beispiel beim Anhacken, Fällen, Entasten, Einkerben, Spanen etc. von Bäumen oder Holz entstehen. Wenn die Kerben in Richtung Schildränder zulaufen, ist dies zu melden.

An-/Eingehacktes Kreuz (Tafel V. Figur 105): ist ein Kreuz, dessen Armbegrenzungslinien beiderseits ähnlich wie beim Astkreuz, in nach Aussenrändern gerichteten Spitzen verlaufen.“

Siebmacher/Gritzner (1889)[1]

Angehacktes Ständerkreuz

HW Gtk-go-forward-ltr.png Hauptartikel: Ständerkreuz

Wappenbilderordnung

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch, Einleitungsband, Abteilung B: Grundsätze der Wappenkunst verbunden mit einem Handbuch der heraldischen Terminologie (Maximilian Gritzner). Nürnberg: Bauer & Raspe, 1889.