Weckenkreuz

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Weckenkreuz

Das Weckenkreuz ist in der Heraldik

  • ein Oberbegriff für alle Kreuze, die aus (querliegenden) Wecken zusammengesetzt sind (zum Beispiel gemeines, verflochtenes, gefülltes Weckenkreuz), ähnlich dem Rautenkreuz.[1][2][3]
  • ein spezielles, selten vorkommendes Kreuz, das gewöhnlich aus einer Kombination von sieben Querrauten/Querwecken gebildet ist.[4]

Darstellung

Das Weckenkreuz besteht gewöhnlich aus sieben querliegenden „Rauten/Wecken“. Eine der sieben Querrauten bildet das Kreuzzentrum, vier liegen an den vier Spitzen dieser Querraute an sowie zwei weitere in der Senkrechten („sieben (1:1:3:1:1) Querrauten/Querwecken“). Alle zusammen bilden die Form eines Kreuzes, bei dem die senkrechten Kreuzarme aus jeweils zwei Querrauten bestehen, die waagerechten aus jeweilt einer. Alle sieben Querrauten/Querwecken sind gewöhnlich in gleicher heraldischer Farbe tingiert, können aber auch in anderen Farbkombinationen erscheinen, was zu melden ist.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Pierer's Universal-Lexikon. Band 19. Altenburg 1865. S. 2.
  2. Oswald, Gert: Lexikon der Heraldik. Mannheim, Wien, Zürich. 1984. S. 439.ISBN 978-3-411-02149-9
  3. Blason ville fr Garidech (Haute-Garonne).svg Lemma Weckenkreuz. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854-1960 (www.woerterbuchnetz.de).
  4. Leonhard, Walter: Das grosse Buch der Wappenkunst. Entwicklung, Elemente, Bildmotive, Gestaltung, Bechtermünz-Verlag 2003. ISBN 3-8289-0768-7. S. 289. Abbildung: 7